Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Schlagwort: Weinwettbewerb

  • Dickes Lob!

    Wir freuen wir uns immer wieder, wenn wir bei Weinverkostungen sehr gut abschneiden und ein dickes Lob bekommen. Sehr großes Lob gab es dieses Jahr wieder beim Eichelmann Weinführer. Auch der VINUM Weinführers zählt uns zu den besten Weingütern.

    Gerhard Eichelmann vom gleichnamigen Weinführer fand dieses Jahr sehr schöne Worte für unsere Rieslinge: „Wie fast immer, so wurden auch diesmal ausschließlich trockene Rieslinge vorgestellt. Das Weingut nimmt mit dieser Politik eine Ausnahmestellung an der Mosel ein – und das schon seit vielen Jahren. Der Goldlay-Riesling ohne Prädikat zeigt eine offene, fast süße Frucht, wie sie bei den Weinen dieser Lage und bei diesem Weingut so oft zu beobachten ist: ein straffer, saftiger Einstieg. Beim Goldlay-Kabinett ist die Frucht etwas kräuteriger, der Wein ist saftig und würzig, gefällt ausgezeichnet. Der Wein aus dem Wendelstück ist frisch, mit Kräuter- und Mirabellenanklängen, auch etwas Apfel ist zu spüren, im Mund handelt es sich um einen festen, saftigen Wein mit viel Spiel, während die Goldlay-Spätlese offener ist, etwas reifer wirkt, im Mund zupackend mit Schmelz und enormer Saftigkeit.“

  • gebauchpinselt

    Man fühlt man sich richtig gebauchpinselt, wenn im Sommer und Spätjahr die Urkunden der Verkostungswettbewerbe eintreffen. Punkte und Sternchen werden vergeben, mal mehr, mal weniger. Jeder Veranstalter eines Weinwettbewerbes meint, dass seine Beurteilung das Non plus Ultra ist und er die Meinungsführerschaft besitzt. Da bin ich anderer Meinung, wie Sie hier im Blog, „Die Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß“ schon des Öfteren lesen konnten. Meinungsführerschaft hat der Verbraucher. Er muss den Wein ja trinken! 🙂

    Wir freuen wir uns trotzdem, von verschiedenen Weinführern seit Jahren zu den besten Weingütern Deutschlands gezählt zu werden. Abseits von Punkten und Sternchen gibt es weitaus mehr. Weitaus besser gefallen mir – nicht immer – die Kommentare zu den Weinen. Während der eine Verkoster noch das Haar in der Suppe finden will und entsprechend abwertendes oder gar beleidigendes schreibt, kann man bei anderen lobende Worte lesen.

    Gerhard Eichelmann vom gleichnamigen Weinführer fand dieses Jahr sehr schöne Worte für unseren Basisriesling in der Literflasche: „Wunderbar klar und saftig kommt der trockene Literwein daher – sicher einer der besten trockenen Weine dieser Art an der Mosel.“ Das hat uns natürlich sehr gut gefallen. Eine Aussage, die mehr wert ist als viele Pünktchen. Eine Aussage, die unsere Arbeit im Weinberg und Keller, insbesondere bei unserem „kleinsten Wein“ würdigt!

  • Es gibt ihn noch…

    Es gibt ihn noch, den liebevoll mit Hand geschriebenen Brief. Ab und zu auf feinstem Papier unter Zuhilfenahme eines Füllhalters geschrieben, innen drin eine Bestellung oder einfach ein Kompliment über unsere Rieslingweine. Dieses Mal ist das Kompliment schon bei der Adressierung ersichtlich.

    Ich freue mich richtig über diese Briefe (gibt es aber auch als E-Mail)! Die schmeicheln dem eigenen Ego mehr als irgendeine Urkunde von einem Weinwettbewerb und es ist Balsam für die Seele. Und dieses Feedback zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind!

  • abgeräumt

    Foto: ECOVIN

    Beim Weinwettbewerb EcoWinner unseres Ökoverbandes ECOVIN, haben wir gleich dreimal abgeräumt:

    Die beiden Spätlesen aus der Reiler Goldlay und dem Burger Hahnenschrittchen, sowie die Auslese aus der Reiler Goldlay haben den Sprung aufs Siegertreppchen geschafft.

    Abweichend von anderen Weinwettbewerben wurden die besten Weine ohne Punktenennung in einer Siegergruppe zusammengefasst.

    Wie Sie als Leser meines Blogs wissen, halte ich sehr wenig von Weinwettbewerben mit Punktevergaben und Bestenlisten, da dort vieles dem Zufall überlassen ist und Weine sich nicht in ein starres Punktssystem pressen lassen. Daher freue ich mich über diese Art der Bewertung, so ganz ohne Punkte und Rankinglisten, da Wein ein viel zu emotionales Produkt ist und Qualität nicht durch Punkte erfassbar ist.

     “Da es aber dem eigenen Ego sehr gut tut, nehme ich trotzdem an einigen Weinwettbewerben teil und es schmeichelt, wenn mal wieder eine Urkunde oder eine lobende Erwähnung in Haus flattert…”

    schrieb ich einmal hier im Blog. Für den langfristigen Reputationsaufbau sind, trotz oben aufgeführter Kritik, diese Weinwettbewerbe sehr gut geeignet.

    Die gesamte Siegerliste gibt es hier.

  • Das schmeichelt dem Ego

    Eichelmann 2018 KopieDickes Lob gab es für die 2016er Rieslinge im Eichelmann Weinführer, der uns zu den besten Weingütern Deutschlands zählt. Der Erste, der mittlerweile vier verschiedenen jährlich erscheinenden Weinführer für deutsche Weine, ist ab dem 09. November käuflich zu erwerben. Wie gewohnt – dort wird unser Weinstil und unsere Weine geliebt – schnitten wir wie in den letzten Jahren sehr gut ab. Das schmeichelt natürlich unserem Ego.

    Der Eichelmann-Weinführer schreibt folgendes über unsere Weine:

    „Schon der geradlinige, zugängliche Literwein gefällt ausgezeichnet, der Wein aus dem Hahnenschrittchen ist kraftvoll und zupackend, der Goldlay-Riesling steht ihm nicht nach. Der Goldlay-Kabinett begeistert mit seiner Präzision und einem überdurchschnittlichen Spiel, ist ein klein wenig druckvoller als der ebenfalls sehr präzise Kabinett aus dem Hahnenschrittchen. Die Spätlesen sind etwas kraftvoller, aber alles andere als übertrieben. Es sind Weine, die man wirklich trinken mag.“

  • So sehen Sieger aus

    2016-09-20-ecowinner

    Foto: ECOVIN

    So sehen Sieger aus – gleich 3 unserer Weine haben es geschafft!

    Beim Weinwettbewerb EcoWinner unseres Ökoverbandes ECOVIN, haben wir sehr gut abgeschnitten. Gleich dreimal waren wir bei den Siegern dabei:

    Der 2014er Rieslingsekt in der Kategorie Sekt, 2015er Reiler Goldlay Kabinett und 2015er Burger Hahnenschrittchen Riesling Spätlese in der Kategorie leichte, trockene Weine.

    Abweichend von vergangenen EcoWinner Verkostungen und anderen Weinwettbewerben wurden die besten Weine ohne Punktenennung in einer Siegergruppe zusammengefasst.

    Wie Sie als Leser meines Blogs wissen, halte ich sehr wenig von Weinwettbewerben mit Punktevergaben und Bestenlisten, da dort vieles dem Zufall überlassen ist und Weine sich nicht in ein starres Punktssystem pressen lassen. Daher freue ich mich über diese Art der Bewertung, so ganz ohne Punkte und Rankinglisten, da Wein ein viel zu emotionales Produkt ist und Qualität nicht durch Punkte erfassbar ist.

     “Da es aber dem eigenen Ego sehr gut tut, nehme ich trotzdem an einigen Weinwettbewerben teil und es schmeichelt, wenn mal wieder eine Urkunde oder eine lobende Erwähnung in Haus flattert…”

    schrieb ich einmal hier im Blog. Für den langfristigen Reputationsaufbau sind, trotz oben aufgeführter Kritik, diese Weinwettbewerbe sehr gut geeignet.

    Zum Nachlesen und um sich in die Materie zu vertiefen, empfehle ich folgende zwei Links: Gelddruckmaschine? und gebauchpinselt