Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Schade, das man einen Wein nicht streicheln kann.

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Das übliche Spielchen unter Winzern: Weinflaschentausch. Ein Kistchen meiner Rieslinge ging auf den Weg nach Österreich zum Neusiedlersee und Kollege Bernhard Fiedler schickte mir eine Kollektion seiner Weine zu. War genau passend! Meine Bestände an Weinen von anderen Kollegen waren gegen null gesunken.

Natürlich mußte sofort probiert werden. Mein Interesse fand der 2010er Muskat Ottonel, trocken, der im Alkohol leichter (11,5%) ist und ich an diesem Abend keine Mittrinker hatte. Schade, das man einen Wein nichtstreicheln kann, denn der Muskat Ottonel hätte es verdient. Für einen noch so jungen Wein (2010er) schon ein intensives, feines und würziges Muskatbukett. Typisch für solch eine Bukettrebsorte. Im Geschmack klar, brillant und wie ein frischer Bergquell. Kein fetter und wuchtiger Wein, eher leicht und verspielt. Leergetrunken, ratzfatz! War lecker!

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