
Ich kann es fast riechen: Der Frühling naht. Früh morgens noch frostige Temperaturen mit kalten Fingern beim Rebschneiden. Wenn dann der Nebel noch verschwunden ist, merkt man die Kraft der Sonne und die Temperaturen steigen. Aber ab morgen soll es schon wieder anders werden. Leider geht es vorab mit den Temperaturen wieder nach unten. Solange kein Regen dazu kommt, lässt es sich im Weinberg beim Rebschnitt aushalten, die richtige Kleidung vorausgesetzt.
Da ich mich heute mit alten Rebstöcke auseinandergesetzt hatte, die viele Korrekturschnitte ins dicke Rebholz benötigten, schmerzt die rechte Hand ein wenig. Zur Abwechslung wollte ich morgen junge Rebstöcke am Pflanzstab festbinden. Wird wohl nichts daraus werden, da bei dieser Arbeit die Hände und Finger voll beweglich sein müssen und die erwarteten frostigen Temperaturen diese Beweglichkeit sicherlich beeinträchtigen werden. Vielleich – eine gute Alternative – bleibe ich am besten im Bett liegen und mache Winterschlaf.
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