So, nun im Schnelldurchgang in Kürze die aktuellen Entwicklungen im Weinberg und in der Natur, damit dieser Weinblog nach dem Domainwechsel wieder an Fahrt gewinnt.
Nach einem trocken und teilweise vorwiegend kühlem Frühjahr ergrünten die Reben um den letzten Monatswechsel. Auch Zeit, um den Umgang mit dem Kettenschlepper beim Mähen zu üben. Im „flacheren“ Weinberg angefangen, dann langsam die Steigerung in steilere Weinberge. Wissensvermittlung an meine Tochter Sophie. Mit dem Mulchgerät zu fahren ist etwas anspruchsvoller, als bei der Weinernte die Trauben aus dem Weinberg transportieren. Dennoch klappte alles sehr gut. Mit etwas weiterer Übung kann ich mich künftig auf die Rolle des Beobachters zurückziehen.
Der Mitte Mai einsetzende Regen füllte die Bodenwasservorräte wieder gut auf, und erste Sorgen wegen möglicher Trockenheit waren schnell verflogen.
Die für einen Mai ungewöhnlich hohen Temperaturen von zeitweise über 30 Grad ließen das Rebwachstum förmlich explodieren. Innerhalb weniger Tage kam es zu einem enormen Längenzuwachs der Triebe. Bereits in der vergangenen Woche wurde zögerlich mit dem Einschlaufen der Rebtriebe in den Drahtrahmen begonnen. Nun ist jedoch Eile geboten, damit diese Arbeit rechtzeitig abgeschlossen werden kann.

Außergewöhnlich früh beginnt in diesem Jahr auch die Rebblüte – ein weiteres Zeichen des Klimawandels. Im Vergleich zum langjährigen Mittel liegt der Blühbeginn etwa 20 Tage früher.
Auf dem Bild sind die Details gut zu erkennen: Sobald das Blütenkäppchen abgeworfen wird, erscheinen Fruchtknoten, Narbe und Staubgefäße. Kurz darauf erfolgt bereits die Bestäubung. Die für die kommenden Tage vorhergesagten gemäßigten Temperaturen dürften zu einem guten Bestäubungsergebnis beitragen.

Bild: Archiv

Das diesjährige Nervenkostüm des Winzers ist sehr strapaziert. Das Jahr begann mit einem 
Diese Lederbeeren sind inzwischen vollkommen eingetrocknet und haben keinen Einfluss auf die spätere Weinqualität. Die Mengenverluste schmerzen.
Als die Temperaturen im Juli die 30 Grad Marke überschritten, kam es zusätzlich zu leichten 











