
Gestern fand wieder die alljährliche Jungweinprobe der Moselökowinzer statt.
Alle Achtung! Was da auf den Tisch kam war ausgezeichnet. Alles überdurchschnittliche Rieslinge, duftstark und sehr aromatisch. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Kollegen war die Weinernte 2007 eine Punktlandung gewesen. Unser Berater der Agrarverwaltung, Achim Rosch, der die Probe moderierte, war sehr zufrieden mit den Qualitäten.
Kategorie: Wein
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Jungweinprobe
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Finalprobe

Wie hier schon berichtet, wurden die jungen Weine schon mehrfach verkostet. Dieser Tage fand die abschließende Finalprobe mit Freunden statt. Um der eigenen Betriebsblindheit vorzubeugen ist uns deren Meinung sehr wichtig und hilfreich. Die Abfüllplanung steht nun und in einigen Tagen, wenn die Flaschen und korken geliefert sind, wird dann abgefüllt. -
Standortbestimmung

Standortbestimmung ist angesagt. Jeden Tag werden einige Jungweine intensiv verkostet, um die Qualität zu erfassen und sie qualitativ einzuordnen. Natürlich wird auch im Weinkeller probiert, aber das ist nur ein grober Überblick. Wir probieren in mehreren Runden um den Geschmack bei Einfluß von Wärme und Luftsauerstoff mit zu erfassen. Kellerfrisch und kühl kommen die Weine in die Probierstube und die erste Proberunde läuft. Einige Zeit später sind die Proben wärmer und haben schon etwas Luft bekommen. Dadurch hat sich das Bouquet entwickelt und die Aussagekraft der Probe hat sich verbessert. In der dritten Runde sind die Jungweine Zimmerwarm und es ergeben sich nochmals andere Geschmackseindrücke. In einigen Tagen werden zu einer abschließenden Verkostung dann noch unsere Freunde eingeladen, um deren Meinung zu hören und um der eigenen Betriebsblindheit vorzubeugen.Vorab sei aber schon gesagt: Klasse Jahrgang, zwar noch extrem jugendlich und spritzig, aber schon tolle Fruchtaromatik und Schmelz, mit jeder Menge Entwicklungspotential.
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Bio-Wein-Tausch-Paket
Joachim Ott hatte unlängst zu einer Bio-Wein-Tauschpaket-Aktion aufgerufen. Einige Tage später landete dann ein Paket mit drei Flaschen Wein bei mir. Joachim Ott war mein Tauschpartner und hatte mir aus seinem Weinkeller folgende Weine geschickt: 2005er Grauer Burgunder Spätlese trocken aus dem Weingut Janson Bernhard in der Pfalz, 2004er Cuveé Rosé trocken von Eckhard Weitzel in Ingelheim und vom Weingut Zähringer in Heitersheim in Baden einen 2005er Cabernet Sauvignon/Merlot Barrique trocken.

Das gestrige Weihnachtsesssen mit Freunden bot die ideale Gelegenheit diese drei Weine und einige weitere zu verkosten. Zu Forelle und Parmaschinken auf Melone harmonisierte der Graue Burgunder excellent. Die kräftige Weinsuppe (Riesling) mit Möhren fand in dem knackigen Cuveé Rosé einen idealen Partner. Beim Hauptgang, Keule vom wilden Schaf (Mufflon) mit Kartoffelgratin, Rotkohl und Bohnen wurde der Rote aus dem Weingut Zähringer gereicht. Ein sehr guter Wein, jedoch noch sehr jung und mit starker Barriquenote, die mit dem Hauptgang nicht harmonisierte. Also wurde kurzfristig auf eine Reiler Goldlay Riesling Spätlese aus eigenen Keller zurückgegriffen.
Aus den Chateau Valentin gab es zum Mousse au Chocolat einen 94er Süßwein der noch frisch und verspielt wirkte aber mit seiner dezenten Süße das Dessert sehr gut begleitete.