Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Kategorie: Weinberg

  • Trockenheit

    Die Bodenwasservorräte sind knapp – sehr knapp. Es wird höchste Zeit, dass es regnet. Die zunehmende Trockenheit entwickelt sich durch den Klimawandel immer mehr zu einer großen Herausforderung im Weinbau. Die Begrünungen sind nahezu vollständig vertrocknet. Nur die Reben selbst präsentieren sich größtenteils noch in einem erstaunlich satten Grün.

     

    In den meisten Weinbergen sind die Triebspitzen der Rieslingreben noch leicht gebogen – ein Zeichen dafür, dass die Reben trotz der widrigen Bedingungen vital sind und weiter wachsen wollen. Allerdings ist dieses Wachstum nur noch sehr gering. Die Dürre ist inzwischen ausgeprägt.

     

    Die Weinrebe gilt traditionell als eine Kulturpflanze, die Trockenheit vergleichsweise gut verträgt. Diese Fähigkeit verdankt sie ihrem tief reichenden und weit verzweigten Wurzelsystem, mit dem sie Wasser aus tieferen Bodenschichten erschließen kann. Hinzu kommt, dass ihr Wasserbedarf im Vergleich zu vielen anderen Kulturpflanzen vergleichsweise gering ist.

    Doch auch die Widerstandskraft der Rebe hat ihre Grenzen. Vor allem bei jüngeren Reben oder an Standorten mit flach anstehendem Fels treten zunehmend Blattvergilbungen auf. Dort setzen Wassermangel, Extremhitze und intensive Sonneneinstrahlung den Rieslingreben erheblich zu. Erste Blattvergilbungen sind zu sehen.

     

    Um die geschwächten Pflanzen zu entlasten, schneiden wir in solchen Anlagen die Fruchtruten mitsamt den Trauben ab. Das schmerzt die Seele eines Winzers. Doch bevor die Reben dauerhaften Schaden nehmen, ist dieser Schritt die verantwortungsvollste Entscheidung.

    Hinzu gesellen sich noch phytotoxische Reaktionen an ebendiesen Reben, die durch unsere Pflanzenstärkungsmittel hervorgerufen wurden. Bei den außergewöhnlich hohen Temperaturen von bis zu 40 Grad waren solche Reaktionen leider kaum zu vermeiden.

     

    Bislang ist die jetzige Trockenheit für uns noch nicht wirklich besorgniserregend. 2022 war es deutlich dramatischer. Ein Blick auf die langfristige Wettervorhersage stimmt jedoch wenig optimistisch: Regen oder nennenswerter Niederschlag sind derzeit nicht in Sicht.

     

    An diese Möglichkeit hatte ich ebenfalls schon gedacht. Vor einigen Jahren hat sie bereits einmal funktioniert. Ich werde Kontakt zu Hanneke aufnehmen…

     

  • Hitzewelle

    Foto: Archiv

    Die Hitzewelle mit neuen Temperaturrekorden von bis zu 40 °C ist nach rund zwölf Tagen beendet. Die Weinberge haben die hohen Temperaturen nahezu problemlos überstanden. Das verfügbare Wasser im Boden wurde von den Reben fast vollständig ausgeschöpft. Trockenstresssymptome traten nur bei vereinzelten Reben auf. Auch UV-Strahlungsschäden waren vereinzelt zu beobachten, sind jedoch unbedeutend.

     

    Arbeiten im Weinberg war nur in den frühen Morgenstunden möglich. Hinzu kamen tropische Nächte, und bereits morgens um 10 Uhr wurde die 30-Grad-Marke überschritten.

     

    In der vergangenen Nacht gab es endlich erfrischenden Regen. Gott sei Dank nicht in der unerwünschten Form eines Gewitters mit Starkregen und Hagel, sondern als kräftigem Landregen mit knapp 20 Litern pro Quadratmeter. Damit konnte ein Teil der Verdunstungsverluste während der Hitzewelle ausgeglichen werden.

     

    Der Klimawandel wird immer deutlicher spürbar. In diesem Jahr bereits die zweite Hitzewelle – und das ungewöhnlich früh. Die Temperaturen erreichten Werte, wie sie hier bislang noch nicht gemessen wurden.

     

    Guido Cioni, ein Wetter- und Datenspezialist hat zur Veranschaulichung dieser Entwicklung eine Website erstellt, damit Sie die Temperaturentwicklung auch für Ihren eigenen Standort nachvollziehen können.

    Beispielhaft für meinen Standort Reil die Temperaturkurve von 1980. Wichtig: Dargestellt sind die Tageshöchsttemperaturen!

     

     

    Nun die bisherige Temperaturkurve des Jahres 2026. Beachten Sie dabei, dass es sich – im Unterschied zur Temperaturkurve von 1980 – um Tagesdurchschnittstemperaturen handelt.

     

    Welch eine Entwicklung in den letzten Jahrzehnten. Mittlerweile Tagesdurchschnittstemperaturen, die höher sind wie die Tageshöchsttemperaturen vor 46 Jahren!

  • Eier backen


    Die zweite Hitzewelle dieses Jahres hat das Land fest im Griff. An reguläres Arbeiten ist kaum zu denken. Bei Temperaturen weit jenseits der Dreißig-Grad-Marke helfen weder Kühlbekleidung für den Menschen noch zusätzliche Ölkühler für die Hydraulik des Kettenschleppers.

     

    Solche lang anhaltenden Hitzephasen mit tropischen Nächten und extremen Tagestemperaturen treten immer häufiger auf. Der Klimawandel ist damit auch im Weinberg längst keine abstrakte Zukunftsfrage mehr, sondern prägt zunehmend den Arbeitsalltag. Arbeitsabläufe und Bewirtschaftung müssen immer stärker an die neuen klimatischen Bedingungen angepasst werden.

     

    Nach den subtropischen Nächten bleibt am frühen Morgen nur ein kurzes Zeitfenster für die Arbeit im Weinberg. Schon lange vor der Mittagsstunde sind Mensch und Maschine von der Hitze weich gekocht. Der Mensch kann kaum so schnell trinken, wie er die Flüssigkeit wieder ausschwitzt. Das Hydrauliköl des Kettenschleppers erreicht trotz zusätzlichem Ölkühler kritische Temperaturen, die Leistung der Maschine bricht spürbar ein.

     

    Das Entlauben der Traubenzone zur Vorbeugung von Sonnenbrandschäden und zum Abhärten der Beerenhaut gegen frühzeitige Fäulnis wird wohl noch einige Vormittage in Anspruch nehmen.

     

    Und nach dem frühen Feierabend könnte man auf den heißen Hydraulikteilen problemlos ein paar Eier backen.🥚🙂

  • Schlipsbauer

    Die erste Runde der Laubarbeiten – also das Einschlaufen der Rebtriebe in den Drahtrahmen – wurde letzte Woche abgeschlossen. Damit der zweite Durchgang arbeitstechnisch optimierter ablaufen kann, gab es zunächst eine theoretische Unterweisung meiner Nachfolger. Ziel war es, sowohl die Arbeitsqualität als auch die Arbeitsgeschwindigkeit bei diesem Arbeitsschritt weiter zu verbessern. Für die Winzer, die hier mitlesen: Wir arbeiten mit zwei Wanderdrahtpaaren.

     

    Zunächst wurde beobachtet, wie ich diese Arbeit ausführe. Anschließend wurden unter meiner Aufsicht einige Rebzeilen geheftet. Schlussendlich stand ich – ganz wie ein Schlipsbauer – am oberen Wegrand, schaute zu und freute mich darüber, dass die Wissensvermittlung erfolgreich war.

     

    Apropos Schlipsbauer: Im Maifeld und den angrenzenden Regionen von Eifel und Mosel ist dies die regionaltypische Bezeichnung für einen wohlhabenden beziehungsweise großen Bauern. Der Begriff geht historisch darauf zurück, dass die Großbauern auf dem fruchtbaren Maifeld mit seinen Lössböden so wohlhabend waren, dass sie die körperliche Arbeit auf dem Feld nicht mehr selbst verrichten mussten. Stattdessen ließen sie andere für sich arbeiten und konnten es sich leisten, ihren Hof im „guten Sonntagsstaat“ – also mit Schlips und Kragen – zu verwalten.

     

    Das mittlerweile kühlere Sommerwetter hat das Rebwachstum etwas ausgebremst und diese Arbeit kann etwas gemütlicher vonstattengehen. Auch das Ende der Rebblüte wird sich etwas verzögern.

  • Im Schnelldurchgang

    So, nun im Schnelldurchgang in Kürze die aktuellen Entwicklungen im Weinberg und in der Natur, damit dieser Weinblog nach dem Domainwechsel wieder an Fahrt gewinnt.

     

    Nach einem trocken und teilweise vorwiegend kühlem Frühjahr ergrünten die Reben um den letzten Monatswechsel. Auch Zeit, um den Umgang mit dem Kettenschlepper beim Mähen zu üben. Im „flacheren“ Weinberg angefangen, dann langsam die Steigerung in steilere Weinberge. Wissensvermittlung an meine Tochter Sophie. Mit dem Mulchgerät zu fahren ist etwas anspruchsvoller, als bei der Weinernte die Trauben aus dem Weinberg transportieren. Dennoch klappte alles sehr gut. Mit etwas weiterer Übung kann ich mich künftig auf die Rolle des Beobachters zurückziehen.

    Der Mitte Mai einsetzende Regen füllte die Bodenwasservorräte wieder gut auf, und erste Sorgen wegen möglicher Trockenheit waren schnell verflogen.

     

    Die für einen Mai ungewöhnlich hohen Temperaturen von zeitweise über 30 Grad ließen das Rebwachstum förmlich explodieren. Innerhalb weniger Tage kam es zu einem enormen Längenzuwachs der Triebe. Bereits in der vergangenen Woche wurde zögerlich mit dem Einschlaufen der Rebtriebe in den Drahtrahmen begonnen. Nun ist jedoch Eile geboten, damit diese Arbeit rechtzeitig abgeschlossen werden kann.

    Außergewöhnlich früh beginnt in diesem Jahr auch die Rebblüte – ein weiteres Zeichen des Klimawandels. Im Vergleich zum langjährigen Mittel liegt der Blühbeginn etwa 20 Tage früher.

     

    Auf dem Bild sind die Details gut zu erkennen: Sobald das Blütenkäppchen abgeworfen wird, erscheinen Fruchtknoten, Narbe und Staubgefäße. Kurz darauf erfolgt bereits die Bestäubung. Die für die kommenden Tage vorhergesagten gemäßigten Temperaturen dürften zu einem guten Bestäubungsergebnis beitragen.

  • „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“

    „Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“, schrieb Hermann Hesse einst in einem Gedicht. Auch für uns Winzer hat der Beginn der Vegetationsperiode immer wieder etwas Zauberhaftes. Die Natur wird grün, die ersten Blüten in der Weinbergsbegrünung und an unseren Weinbergspfirsichen sind zu sehen.Die Knospen der Reben beginnen anzuschwellen – im Zuge des Klimawandels inzwischen oft einige Tage früher als im langjährigen Durchschnitt. Angekündigte kühleren Temperaturen in den nächsten Tagen werden diesen Prozess wohl nur geringfügig verzögern.

    Die Rebe „weint“ – von den alten Gelehrten auch Aqua Vitis oder Lachryma Vitis genannt. Die Wurzeln drücken Wasser und Nährstoffe in die Leitbahnen, die an den Schnittstellen austreten, bis diese die Saftleitbanen verschließen. Für uns markiert dieses Phänomen den Beginn einer neuen Vegetationsperiode und den Start eines neuen Lebenszyklus. Der Frühling ist da!

    Wir sind gespannt, was uns die kommende Vegetationsperiode bringt. Dürre oder Dauerregen mit nie dagewesenem Hochwasser und Pilzbefall wie vor einigen Jahren, oder vielleicht doch ein normaler Sommer ohne Wetterextreme?

    Wünsche an das Wetter hätten wir genug.

  • Verfolgungsfahrt

    An einem Morgen auf dem Weg in den Weinberg, um die Reben zu schneiden, staunte ich nicht schlecht. Da hatte doch tatsächlich jemand die Kurve nicht bekommen und war in unserem Weinberg gelandet. Der Endpfosten war umgedrückt und der Erdanker aus sehr stabilem Material deutlich verbogen. Allein der abgerissene, doppelte Spanndraht zwischen Anker und Weinbergpfosten hat eine Bruch- beziehungsweise Zugfestigkeit von 400 bis 600 Kilogramm.

    Unweigerlich setzte bei mir das Kopfkino ein – ich fragte mich, wie das Auto nach diesem Aufprall wohl ausgesehen haben musste. Natürlich hatte der Autofahrer keine Visitenkarte am Unfallort hinterlassen. Ich überlegte eine Weile, ob ich die Polizei überhaupt damit belästigen sollte – wohl wissend, dass der Verursacher mit großer Wahrscheinlichkeit ohnehin nicht gefunden würde.

    Doch es kam anders. Am nächsten Morgen stieß ich auf folgende Pressemitteilung der Polizei:

    „Am Mittwochabend verursachte ein 23-jähriger Autofahrer in Reil an der Mosel einen Unfall, nachdem er vor einer Polizeistreife geflüchtet war. Gegen 21:45 Uhr bemerkte der BMW-Fahrer die Streife in der Kaiserstraße und beschleunigte sofort in Richtung Moselbrücke. Die Polizei nahm die Verfolgung auf. Am Ende der Brücke bog der Mann auf den parallel verlaufenden Radweg ab, verlor jedoch aufgrund überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam in einem Weinberg zum Stehen. Dabei wurden das Auto und mehrere Rebstöcke beschädigt, der 23-jähriger Fahrer blieb unverletzt.“

    Das vereinfachte die Sache für uns erheblich. Nach einem kurzen Telefonat mit der Polizei konnte ich Kontakt zu dem flüchtigen Autofahrer aufnehmen. Auf meine Frage, ob er bei der Reparatur helfen könne, verneinte er jedoch. Schade eigentlich. Pädagogisch wäre es sehr wertvoll gewesen, einmal selbst zu erleben, wie man einen Stahlpfosten – besonders in diesem Weinberg – mit einer schweren Pfahlramme in den extrem steinigen Boden treibt. Nichts für zarte Gemüter.

    Die Schadenregulierung verlief anschließend zumindest in finanzieller Hinsicht problemlos – und bescherte mir einen recht ordentlichen Stundenlohn.

  • Weinernte 2025: Frauenpower

    Noch ein Nachbericht zur Weinernte 2025.

    Wie jedes Jahr, alle packen an. Nicht nur im Weinberg. Im Kelterhaus und Weinkeller ist jede Menge Arbeit nach der Ernte im Weinberg. Seit Jahren ist unser Ernteteam eingespielt. Neue Helfer werden umgehend eingebunden. Ohne dass großartige Anweisungen unsererseits gegeben werden, verteilen sich die Helfer nach kurzem beratschlagen im Weinberg auf die Rebzeilen zum Ernten. Der Traubentransport mit dem Kettenschlepper wird auch unter den Helfern geklärt.

    Kurze Unterweisung und dann sollte das auch kein Problem mehr sein. Unvernunft und zu wagemutiges Fahren wird direkt bestraft, wenn die Kisten mit den Trauben auf der Straße liegen und wieder händisch in diese verladen werden müssen.

    Das gleiche abends im Kelterhaus. Jeder will und jeder darf mal die Trauben abladen, Erntekisten säubern oder im Weinkeller zusehen, wie die Moste gärfertig gemacht werden.

    Besonders bemerkenswert: die Frauenpower! Eine ganz andere Eleganz beim Transport der Trauben bis zur Presse – weniger Hauruck als bei den Männern, aber genauso effizient.

  • Weinernte 2025: Nach dem großen Regen

    Eine intensive Weinernte liegt hinter uns – arbeitsreich, spannend, herausfordernd. Wochenlang kaum Zeit, hier etwas zu berichten. Daher nun, im Nachhinein, ein paar Eindrücke und Gedanken zur Lese 2025. Weitere Berichte werden folgen.

    Ein perfektes Weinjahr kündigte sich an. Der Sommer mit ausgeglichenem Wetter war fast perfekt. In den Weinbergen hingen jede Menge Trauben und diese waren größtenteils gesund. Schon früh zeigte sich, dass die Reife weit fortgeschritten war – so früh, dass wir bereits im September mit der Ernte begonnen haben. Die früheste Rieslinglese in der Geschichte unseres Weinguts.

    Etwas selektieren war angedacht und dann in die vollen gehen. Ein großartiger Jahrgang kündigte sich an. Doch es kam anders. In den ersten Tagen, sehr gesunde Trauben mit einer hohen Qualität und richtig guter Ertrag. Aber dann kam der große Regen im September, in dem gesamt 138 Liter Regen gefallen waren (87 Liter mehr wie im langjährigen Durchschnitt), der zu warm war und in der Spitze mit Temperaturen an die 30 Grad). Das war zu viel für den Riesling.  Der Riesling mit seiner im reifen Zustand dünnen und empfindlichen Beerenhaut reagierte entsprechend. Die Trauben saugten Wasser aus dem Boden und platzten auf. Eile war angesagt, damit kein Verderb drohte.Botrytis machte sich breit. Wir Winzer hassen und lieben sie zugleich. Im Idealfall durchlöchert der Pilz die Beerenhaut, Flüssigkeit verdunstet und der Rest konzentriert sich. Zudem hinterlässt der Pilz seine honigähnlich schmeckenden Stoffwechselprodukte im Saft.  Nur so können hochwertigste Weine wie Auslesen, Beerenauslesen und Trockenbeerenauslesen produziert werden. In diesem Fall nennt man das Edelfäule.

    Im Bild ein sogenanntes Goldtröpfchen, konzentrierter zäher Traubensaft, der aus der Beere austritt.Bei lockerbeerigen Trauben kein Problem. Die Beeren werden von Luft umspült und können sauber eintrocknen.Aber wehe, die Trauben werden kompakter. Dann geht es sehr schnell ins Negative. Es ist keine saubere Eintrocknung mehr möglich. Dicker Pilzrasen und weitere Schadpilze wie z.B. Essigfäule kommen dazu und führen zu Verderb der Trauben.2017-10-07 reife Rieslingtrauben mit Selektionsschere2Ein massiver Einsatz der Ernteschere war nötig! Ganz wichtig sind die beiden langen, schmalen Klingen, mit denen nicht gewünschte faule Beeren oder Traubenteile mit chirurgischer Präzision von den gesunden reifen Rieslingtrauben weggeschnitten werden.Mit jeden weiteren Tag der Weinernte verschlechterte sich der Gesundheitszustand der Trauben massiv. Viele Trauben mussten auf den Boden geschnitten werde. Insbesondere dicht gepackte Trauben litten. Ich berichtete hier.In den letzten Erntetagen waren nur noch die lockerbeerigen Trauben in einem guten Gesundheitszustand.

    Trotz der Verluste durch Fäulnis liegt die Erntemenge insgesamt im Durchschnitt. Die Qualität ist sehr gut, und im Keller macht es Freude, den jungen, noch gärenden Wein zu probieren.
    Ein Jahrgang, der uns viel abverlangt hat und viel verspricht.

  • Weinernte 2025: Eingetütet

    Nachdem der Kampf um die letzten Rieslingtrauben in der letzten Rebzeile ohne gegenseitige Schnittverletzung beendet war, kann ich jetzt verkünden: „Der 2025er ist eingetütet“

    Eine sehr anstrengende Weinlese liegt hinter uns. Zeitbedingt gab es während der Ernte keine Berichte hier im Blog. Wir werden im Nachhinein berichten.

    Wie jedes Jahr ein dickes Lob und ein Dankeschön an unsere Erntemannschaft, die wie immer ihr bestes beim Ernten gab. Rasant schnell, einsame Spitze im Selektieren und immer gut drauf:  Marita, Felix, Hendrik, Jil, Max, Vali, Britta, Ole, Paul (v.l.n.r.) und die heute nicht dabei gewesenen Sophie, Lino, Vani, Alice, Freddy, Leon, Karl, Mirko, Verena, Margit, Michael, Rosi, Christian, Helene, Stefan, Pia, Clara, Phillip, Mia, Nele, Florian, Andreas, die beiden Heikes, Georg, Susann, Sören, Jonte, Daniel und Sabrina.