
Das Team ist bestens eingearbeitet und auch ohne Anweisungen läuft es Hand in Hand. Sei es die Trauben mittels Kettenschlepper aus dem Weinberg zu fahren, das Keltern im Kelterhaus oder die Kelterreinigung: Mittlerweile ein eingespieltes Team. Nebenbei haben wir viel Spaß, es wird viel gelacht und alle sind bestens drauf. 
Abends sind einige Helfer im Weinkeller bei der Verarbeitung des Mostes dabei. Natürlich auch, um die bisher geernteten, gärenden Rieslingweine zu probieren.
Die erste Selektionsrunde haben wir hinter uns. Es hängen nur noch gesunde Rieslingtrauben in unseren Weinbergen. Das Wetter hat bisher gepasst. Der für heute morgen angekündigte Frühfrost hat sich in Luft aufgelöst, die weiteren Wetteraussichten sind auch hervorragend. Zwar Langeunterhosenwetter, dafür aber trocken und für die weitere Rieslingreife förderlich.
Qualität und Quantität stimmen bis jetzt. Die nächsten Tage werden zeigen, inwieweit eine Aufkonzentration bzw. weitere Reife in Richtung sehr gute Spät- und Auslesen möglich ist.
Schluß mit Helden zeugen, also das Wetter zum Helden zeugen, wie ich im
Morgens alles betaut, das Spinnennetz in seiner ganzen Pracht ersichtlich und
die nassen Arbeitshandschuhe werden praktischerweise auf dem Transportgestell für die Lesekisten auf der Raupe getrocknet.
Mit dem ersten selektiven Lesedurchgang werden wir noch einige Tage beschäftigt sein. Zurück bleiben ausschließlich gesunde Trauben, die weiter reifen können.
Seit heute endlich wieder frische, kühle Luft im Moseltal. Die vergangenen Tage waren doch etwas anstrengend. Morgens einige Stunden in den Weinberg, bis man von der Hitze nach Hause getrieben wurde. Im Haus hinter den meterdicken Bruchsteinwänden Schutz vor der Hitze suchen. Der Weinkeller wäre zwar besser gewesen, jedoch zu kalt. Oder abends am Moselstrand, um in der Abendsonne einen Riesling zu genießen.





der Sturm der vergangenen Woche auch dort spürbar war, 




