Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

kleine Sorgen

2013-07-26 Böschung

Seit über drei Wochen hat es keinen Tropfen Regen gegeben. Der Hochsommer mit hohen Temperaturen und trockener Luft hat die Oberkrume der Böden ausgetrocknet.

Während die älteren Weinreben im Untergrund noch genügend Wasser finden, wird es so langsam knapp für die Begünungen. An Böschungen  und Straßenrändern  sind die Pflanzen schon am verdorren.2013-07-26 vertrocknet

Zu meinem Leidwesen sind leider etliche der im  letzten Jahr nachgepflanzten Reben verdorrt. Sie hatten keine Chance in den begrünten alten Rebanlagen. Die Wasserkonkurrenz der Begrünung war zu stark. Also beginnt das Spiel von vorne. Sollte es, was ich hoffe, bald regnen, kann ich die im Weingut zum Nachpflanzen stehenden Topfreben pflanzen. Anschließend hoffen, dass diese nicht in diesem Jahr, auch nicht im nächsten Jahr verdorren und gut anwachsen.

Kommentare

  1. Avatar von Reinhard Schäfer

    Lieber trocken als Hagel! Bei uns hat es gestern (Sonntag 18.00 Uhr) die Hälfte unserer Weinberge erwischt. Geschätzter Schaden zwischen 30 und60%. Dazu 60 mm Niederschlag. Da macht der Beruf Spaß!

    Grüße aus Württemberg
    Reinhard

  2. Avatar von harald
    harald

    Da hast Du recht. Aus den kleinen Sorgen werden große Sorgen und die Auswirkungen der Klimaänderung werden immer mehr spürbar.
    Trotzdem wünsche ich Dir alles Gute und eine große Portion Optimismus.
    Viele Grüße von der Mosel
    Harald

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