Seit über drei Wochen hat es keinen Tropfen Regen gegeben. Der Hochsommer mit hohen Temperaturen und trockener Luft hat die Oberkrume der Böden ausgetrocknet.
Während die älteren Weinreben im Untergrund noch genügend Wasser finden, wird es so langsam knapp für die Begünungen. An Böschungen und Straßenrändern sind die Pflanzen schon am verdorren.
Zu meinem Leidwesen sind leider etliche der im letzten Jahr nachgepflanzten Reben verdorrt. Sie hatten keine Chance in den begrünten alten Rebanlagen. Die Wasserkonkurrenz der Begrünung war zu stark. Also beginnt das Spiel von vorne. Sollte es, was ich hoffe, bald regnen, kann ich die im Weingut zum Nachpflanzen stehenden Topfreben pflanzen. Anschließend hoffen, dass diese nicht in diesem Jahr, auch nicht im nächsten Jahr verdorren und gut anwachsen.

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