Nach der letzten gemeinsamen Touristenweinprobe der Reiler Winzer war die Kasse gut gefüllt. Da auf dem Winzerverbandskonto noch genügend Reserve ist, wurde der Gewinn zur Wirtschaftsförderung eingesetzt. Als Förderziel wurde der Reiler Hof erkoren. Der Etat wurde dem jungen Küchenchef genannt. Davon sollte das Korkgeld für die mitgebrachten Weine bezahlt werden und ein 3-Gänge Menü, welches er nach seinem Gusto zusammenstellen konnte.
Die mitgebrachten Weine wurden kunterbunt durcheinander probiert. Jeder teilnehmende Winzer sollte eine Flasche mitbringen. Die einzige Bedingung war, dass er nicht aus dem eigenen Weingut stammte. So gab es beim Menü eine breite Palette Weine zu probieren. Als Aperitif gab es einen 2010er Gewürztraiminer von meinem bloggenden Kollegen Armin Kobler, gefolgt von verschiedenen Rieslingen u.a. aus Rheinhessen und Mosel, Sauvignion blanc aus Chile, Riesling Sekt, Silvaner aus Franken, einige Rotweine und weiß der Teufel noch welche Weine auf dem Tisch standen.
Die Suppe am Anfang begeisterte schon! Karotten-Ingwer Suppe vom feinsten. Hervorragend dekoriert und noch besser im Geschmack! Ich müsste nochmals einen Kochkurs im Reiler Hof belegen, damit Küchenchef Christoph mir das Rezept verrät.
Der Hauptgang – leider ist keines der Bilder etwas geworden – die Überraschung: Hirschfilet auf Spitzkohl mit Pfifferlingen und weiteres drumherum. Spitzenküche wie ich es von diesem Restaurant erwarte!
Zum Dessert Crème brûlée auf Teppich auf Schälchen. Optisch nicht so aufgemotzt wie die zwei Gänge vorher, aber geschmacklich auf dem gewohnten Niveau.
Gut gegessen und gut getrunken machten wir Winzer uns zu später Stunde auf den Nachhauseweg, nicht ohne den Vorsatz gefasst zu haben, nach der nächsten gemeinsamen Winzeraktion noch einmal Wirtschaftsförderung zu betreiben.


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