
Alle Jahre wieder nehmen wir an wissenschaftlichen Untersuchungen teil. Sei es bei der Grundlagenforschung über die Pilzkrankheit Schwarzfäule oder der Lebensweise der Glasflügelikade, die die Schwarzholzkrankheit verbreitet. Bei einem Kollegen wurden sogar Nistkästen im Weinberg aufgestellt um eine Langzeitstudie zur Brutbiologie von höhlenbrütenden Singvögeln im Weinbau und die Habitatnutzung und Futtersuche von Kohlmeisen zu erfassen.
Nun sind die Regenwürmer dran. Es soll die Regenwurmabundanz durch Handauslese der endogäischen Arten und Formalinextraktion der Tiefengräber bestimmt werden.
Die Wissenschaftler rückten an zur Vorauswahl der Beprobungsflächen und Entnahme von einzelnen Bodenproben zwecks Analyse und bodenkundlicher Basisparameter um zu prüfen, ob die von mir zur Verfügung gestellte Fläche für die Feldstudie geeignet ist. Als Vergleichsflächen wurde eine nachbarliche Brache und eine naturbelassene Referenzfläche zusätzlich beprobt.
Ich lasse mich mal überraschen, ob ich bei der Feldstudie dabei bin. Wird sicherlich spannend. Regenwürmer jagen… Wildschweine wären mir lieber!
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