Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Finalprobe Zwanzigzehner

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Gestern wurden die 2010er Rieslinge mit Freunden verkostet und bewertet. Sehr gut! Ich bin sehr zufrieden.  Frische Frucht, Eleganz und saftig. Die Säure harmonisch und durch die hohen Extraktgehalte sehr gut abgepuffert.  Noch extrem jung. Der sehr kalte Winter und der als Folge ebenfalls sehr kalte Weinkeller hat den Wein ganz langsam reifen gelassen.

Genau das Gegenteil von dem, was noch vor einigen Monaten  allerorten prophezeit, herbeigeredet oder mies gemacht wurde. Ich berichtete hier ausführlich darüber.

Anfang März soll abgefüllt werden.

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Mit der Abfüllplanung  habe ich heute begonnen. Und da waren sie wieder : Meine Probleme! Die Mengen reichen nicht aus. Da wir nur eine 60% Ernte im Keller liegen haben, wird es von den einzelnen Weinen viel zu wenig geben. Das könnte heißen, dass wir den Mangel verwalten müssen. Es sind zwar noch einige Gitterboxen Flaschen mit vorangegangen Jahrgängen im Keller, aber leider auch nicht mehr so viele. Nun ja, die nächsten Weinernte ist ja schon in ein paar Monaten…

Kommentare

  1. Avatar von Ralf Scholze
    Ralf Scholze

    Hallo,

    ist es denn so schlimm, dass nur noch wenige Gitterboxen mit Weinen aus den letzten Jahren im Keller liegen? Ist denn nicht „Ausverkauft“ ein Zeichen, dass man alles richtig gemacht hat. Ist denn „Ausverkauft“ nicht für den Kunden ein Zeichen, dass es gilt, rechtzeitig zu kaufen?

    lg

    Ralf

  2. Avatar von harald
    harald

    Ausverkauft ist immer gut. Aber kontinuierlich Kunden beliefern geht dann nicht mehr und Umsatz abzügl. Kosten sind Gewinn und der wird beim 2010er niedriger sein.
    Gruß
    Harald

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