Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Nachpflanzen

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Heute konnte in den letztjährig angepflanzten Weinbergen endlich der Lückenschluß gemacht werden. Etliche Reben waren durch die letztjährige Julitrockenheit, trotz wässern meinerseits, so geschädigt, dass sie das Wachstum dieses Jahr einstellten.

Normalerweise werden im Frühjahr Stecklinge gepflanzt. Da bei der extremen Fühjahrstrockenheit diese Stecklinge nicht überlebt hätten, wurden  sogenannte Topfreben gepflanzt. Dazu gab es noch ausreichend Wasser in der Hoffnung, das alle frisch gepflanzten Reben anwachsen.

Da die Reben händisch gepflanzt wurden, – mit der Hacke ein Loch graben, die Reben einsetzen, das Loch halb verfüllen, Wasser geben, das Loch ganz verfüllen und dann die grünen Triebe festbinden – brauchte das Nachpflanzen einiges mehr an Zeit wie die eigentliche Pflanzung im letzten Jahr mit dem Lohnunternehmer.

Kommentare

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Ich bin zwar kein Winzer, aber ist Stecklingsvermehrung überhaupt in Deutschland zulässig?

    Viele Grüße aus Brandenburg
    Thomas

  2. Avatar von Juppi
    Juppi

    das sind ja pfropfreben, also mit reblausresistenter unterlage, nur als topfrebe vorgezogen.

  3. Avatar von harald
    harald

    Natürlich ist die Stecklingsvermehrung zulässig, bzw. die Rebe wird ausschließlich so (vegetativ, ungeschlechtlich) vermehrt.
    Gruß von der Mosel

  4. Avatar von Thomas
    Thomas

    Sorry für mein Unwissen, für mich galt Stecklingsvermehrung
    für das Schneiden von Stecklingen und ab in Boden damit.
    Daraus resultierend wurzelechte Reben.

    Viele Grüße aus dem sonnigen Brandenburg

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