
Die ersten Vorbereitungen zum Abfüllen der 2018er Rieslinge sind getroffen.
Heute wurde der Kieselgurfilter, den ich mir mit mehreren Kollegen teile, ins Weingut geholt. Die Einkaufsliste für die Filtrationshilfsstoffe ist auch schon geschrieben. Am Donnerstag, Regenwetter ist vorhergesagt, werden dann die Vorbereitungen wie Materialeinkauf, Vorreinigung der benötigten Geräte und so weiter erledigt.
Ebenfalls zum gemeldeten sehr kalten Wetter in der nächsten Woche können wir dann im relativ warmen Keller unsere Rieslingweine filtrieren.
Die vor der Filtration noch vorhandene leichte Hefetrübung behindert das Freisetzen des Bouquets. Erst nach der Filtration kann man die ganze Bandbreite der Aromen riechen und schmecken. Ich lasse mich überraschen, welche weiteren Aromen dann bei den überaus guten 2018er Rieslingen schmeck- und riechbar werden.
Zu guter Letzt haben wir heute bei unserem Steffens-Keß Verkosterteam nachgefragt, wann sie denn Zeit hätten, um unsere 2018er Weine zu beurteilen und mit uns das neue Weinsortiment zu gestalten.





Nachdem der Kampf um die letzten Rieslingtrauben in der letzten Rebzeile ohne gegenseitige Schnittverletzung beendet war, kann ich jetzt verkünden: „Wir haben fertig!“
Die morgendliche Ernte startet fast immer im dichten Nebel bei kühlen Temperaturen. Das Vorauskommando verteilt am Weinberg die Erntekisten.
Kurze Zeit später folgt die froh gelaunte, warm angezogenen Erntemannschaft (hier nur ein Teil), um mit dem Tagewerk zu beginnen.
Aber dann, wenn der Nebel sich gelichtet hat, scheint die Sonne bei strahlend blauem Himmel bis in die Abendstunden.
So warm, dass die mitgenommenen Gummibärchen für die Frühstückspause zu schmelzen beginnen und eine einheitliche Masse werden.
Nachdem das Kurzehosenwetter vergangener Woche gestern nach einem kräftigem Gewitterregen durch kühles, winzerfreundliches, Langeunterhosenwetter abgelöst wurde, haben wir heute mit der Rieslingernte begonnen. Traumhaftes Wetter mit den lange vermissten kalten Morgenstunden. Die nächsten Tage soll es kühl bleiben.
Perfekte Trauben, ohne jegliche Fäulnis wanderten in die Weinpresse. Der Traubenmost ist geschmacklich und analytisch perfekt für unseren Sektgrundwein. Punktlandung! Sehr erfreulich ist die Erntemenge, die über unseren Erwartungen liegt.