
Das Wachstum im Weinberg ist fast zum Stillstand gekommen. Tiefe Temperaturen bis kurz über dem Gefrierpunkt behinderten in den letzten Tagen das Wachstum unserer Reben.
Der Höhepunkt der aktuellen Kältewelle waren die letzten beiden Tagen mit den Eisheiligen. Wider Erwarten fand ich heute vom Frost geschädigte Rebtriebe. Einige nachgepflanzte Jungreben wiesen erfrorene Blätter und Triebspitzen auf.
Andere Kollegen sind stärker betroffen. Größere Schäden soll es an der Mittelmosel und der Luxemburger Mosel geben. Auch aus der Schweiz und Frankreich wird von Erfrierungen an den Reben berichtet.
Kein Vergleich zu den Schäden von 2016 und 2017, als Europaweit eine Kaltluftfront für massivste Ertragseinbußen sorgte.














Die morgendliche Ernte startet fast immer im dichten Nebel bei kühlen Temperaturen. Das Vorauskommando verteilt am Weinberg die Erntekisten.
Kurze Zeit später folgt die froh gelaunte, warm angezogenen Erntemannschaft (hier nur ein Teil), um mit dem Tagewerk zu beginnen.
Aber dann, wenn der Nebel sich gelichtet hat, scheint die Sonne bei strahlend blauem Himmel bis in die Abendstunden.
So warm, dass die mitgenommenen Gummibärchen für die Frühstückspause zu schmelzen beginnen und eine einheitliche Masse werden.


Direkt angrenzend, man durfte gerne zuschauen, wurde frische Pasta hergestellt. Sehr appetitanregend!