Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Autor: Harald

  • Wintereinbruch

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    Der Winter ist zurück. Dichtes Schneetreiben hat die Landschaft verzaubert. Dick liegt der Schnee auf unserem Olivenbäumchen und biegt die Triebe nach unten.

  • Katakomben

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    Als Abendprogramm, nach der gestrigen Mitgliederversammlung unsere Ökoanbauverbandes ECOVIN, stand die Besichtigung des Historischen Kellerlabyrinthes in Oppenheim auf der Tagesordnung. Neben den Gebeinhaus der Katharinenkirche und dem Deutschen Weinbaumuseum, die Sehenswürdigkeit in diesem weinseligen Städtchen am Rhein.

    Über Generationen wurden wild in den Untergrund Keller und Gänge gegraben. Zum Teil sind diese mehrstöckig. Es sollen ca. 25 000 m2 Kellerflächen unter der Altstadt vorhanden sein. Neben einigen besuchbaren Privatkellern hatten wir gestern eine Führung durch die der Stadt gehörenden Katakomben, die saniert und begehbar sind.

    Es muss, wenn man Oppenheim besucht!

  • Kunst im Weinberg: Teil 4, Umbettung

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    Wegen der anstehenden Wiederbepflanzung der Weinbergsparzelle drohte dem Rauchverbot, über das ich hier berichtete, ein vorzeitiges Aus.

    Gestern fand die „Umbettung des Rauchverbots“ unter reger Teilnahme des Lauftreffs Reil statt. Mit vereinten Kräften wurde das Kunstwerk abgebaut und unweit in einer anderen Parzelle wieder aufgebaut.

  • „Arme-Leute-Essen“

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    Eigentlich ein „Arme-Leute-Essen“ aber heutzutage eine willkommene Abwechslung: Der traditionelle „Deppekooche“ auch Döppekooche genannt Für die nur Hochdeutsch sprechenden: Topfkuchen!

    Hauptbestandteil sind Kartoffeln, verfeinert mit Speck und Zwiebeln. Das beste daran ist die Kruste, die sich im Backofen bildet und der Apfelmus, der dazu gereicht wird. Schmeckt, macht satt und wärmt bei den tiefen Aussentemperaturen der letzten Tage von innen.

  • Hochwässerchen

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    Der Regen der letzten Tage hat die Mosel etwas über die Ufer treten lassen. Das gegenüber Reil liegende Naturschutzgebiet bekommt nasse Füße.

  • Frühlingsboten und Spätwinterwetter

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    Während die ersten Weinbergspfirsiche seit Tagen am blühen sind, gab es die Tage immer wieder Regen- und Schneeschauer.

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    So richtig ungemütliches Spätwinterwetter. Damit dürfte der Rebaustrieb etwas verzögert werden und wir können ohne Hetze unsere Frühjahrsarbeiten im Weinberg beenden.

  • Ein neuer Zyklus…

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    Ein neuer Zyklus beginnt. Die Reben werden nach der Winterpause aktiv und fangen an zu bluten. Die Rebwurzeln drücken Wasser und Nährstoffe in die Leitbahnen, welches an der Schnittstelle austropft bis die Leitbahnen verstopft sind.

  • Kunst im Weinberg, Teil 3

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    Hier und hier hatte ich schon über die erste Aktion „Kunst im Weinberg“ berichtet. Letzten Samstag war nochmals Aktionstag.

    21 Schüler des Traben-Trarbacher Gymnasiums hatten im Rahmen des Projektes „Kunst im Weinberg“, unter Anleitung ihres Kunstlehrers Walter Mangold, ihre Entwürfe in der Reiler Gemarkung in vergängliche Kunstwerke auf aktiven Weinbergsflächen wie auch Brach- und Rodungsflächen umgesetzt.

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    Als krönender Abschluss rauchte sogar das Rauchverbot, welches ich hier schon vorgestellt hatte.

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    Auf der Reiler Moselseite ein Spinnennetz , deren Mittelpunkt natürlicherweise eine Spinne war. Auf der gegenüberliegenden Moselseite waren weitere Installationen.

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    Direkt neben der Bushaltestelle und Moselbrücke wurde mit alten Rebstämmen, Sägemehl und Kalk eine Straße mit Zebrastreifen und Bus gestaltet.

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    Kubus und Labyrinth waren sehr effektvoll. Je nachdem aus welcher Richtung man die beiden Objekte betrachtete: Es war immer anders und spannungsgeladen.

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    Der sybolisierte Bachlauf direkt neben dem ursprünglichen Wasserlauf, der vor über 35 Jahren bei der Flurbereinung in eine Betonröhre gequetsch wurde.

    Leider hat der Regen in den letzten Tagen diese Kunstwerke schon weitestgehend vernichtet. Vergängliche Kunst halt eben. Danke an Willi, der mir einige Bilder zur Verfügung gestellt hat.

  • Die Post geht ab…

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    Im wahrsten Sinne des Wortes geht bei uns die Post ab: Seit einigen Tagen ist der 2007er Jahrgang lieferbar und unsere Kunden machen davon regen Gebrauch. Nun stapeln sich Weinflaschen und Versandkartons im Verkaufslager und wir haben alle Hände voll zu tun um die Bestellungen umgehend zu erledigen.

    Waren das noch Zeiten, als der Winzer höchstpersönlich den Spediteur gespielt hat, zweimal im Jahr seine Kunden besuchte und Wein lieferte. Gut, dass diese Zeiten für uns vorbei sind. Wir kümmern uns lieber um die Qualität unserer Weine. Die Auslieferung übernehmen die Profis von Post und Spedition schneller, ökologischer und billiger. Der viel gerühmte Kundenkontakt lässt sich besser und entspannter per Telefon, Email oder Internet halten, als ein vom Autofahren gestresster, entnervter und unter Zeitdruck stehender Winzer es jemals machen könnte.

  • Weinrallye 9. Alltagsweine, Nachzügler

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    Ein Nachzügler meldete noch einen Beitrag zur vergangenen Weinrallye. Für die Erstteilnahme an einer Weinrallye noch entschuldbar. Trotzdem hier nochmals die Spielregeln.

    Götz A. Primke berichtet in seinem blog über roten Ballastwein, der erst durch die Meere schippern muß.