Ein Weinberg in der Reiler Goldlay wird gemäht. An der Qualität der Aufnahme werde ich wohl noch arbeiten müssen…
Reiler Goldlay – MyVideo
Autor: Harald
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Reiler Goldlay: Gemütlicher Steilhang
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Weinrallye 11: Alles so schön Rosé

Alles in Rosa fordert Niko Rechenberg, diesmal Gastgeber Weinrallye. Bevorzugt deutschsprachige Länder und als Terrassenwein. Grund für uns mitzumachen, Weine von Kollegen zu sammeln und Oberkellermeister Michael, der Ihnen aus den vergangenen Weinrallyethemen bekannt sein dürfte, zu bitten, auch Roséweine aus seiner Weinkellerei in die Verkostungsrunde zu stellen.
Nach einer anstrengenden Verkostungsrunde, die wie üblich mit den Ruf: „Hol mal einen anständigen Wein“ endete, worunter der Moselwinzer natürlich wieder Riesling meinte, konnten wir folgendes Fazit feststellen: Qualitativ waren die Weine eher im Mittelfeld anzusiedeln. Aber für einen Terrassenwein genau das Richtige: Gut gekühlt und auf der Terasse beim Trinken Spaß machend.
Interessant, das bei den Kellereiweinen, der Weintrinker der Mühe enthoben wird, den Weingeschmack zu beschreiben. Steht ja alles auf dem Etikett.
Entäuschend war der Rosé eines Kollegen, der sehr gute Riesling produziert. Er hat vielleicht nicht das Händchen für diese Spielart von Wein. Sollte sich vielleicht besser auf Riesling konzentrieren.
Eine Überraschung war ein Portugieser Weißherbst von unserem Oberkellermeister. Sehr gut gemacht, fast brilliant! Nur leider mit Restsüße. Für uns viel zu süß! Aber wer es trinken möchte. Ach ja Rosé: Entweder hell gekelterte Rotweinrebsorten, bei unserer Probe meistens Mosel-Spätburgunder, oder Rotling, ein Gemisch aus Rot- und Weißweintrauben welches zusammen gekeltert und vinifiziert wird.
Unser Favorit: Spätburgunder Rosé aus dem Weingut Arns in Reil: Sehr gut zu trinken, hoher Spaßfaktor, unkompliziert und für uns der Begleiter für laue Sommerabende. Und als absolutes Schmankerl: Nur 10,5% Alkohol. Da kann man einen Schoppen mehr trinken.Übrigens: Die Tochter des Hauses ist die amtierende Reiler Weinkönigin und studiert Weinbau.
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Wir lieben Lebensmittel…

Wir lieben Lebensmittel… und bieten auch regionale Ware an. In der sehr gut sortierten und gestalteten Weinabteilung des Edeka Marktes Trier-Tarforst präsentierten wir gestern mit weiteren 19 Moselwinzern unsere Weine. In Zeiten der Globalisierung liegt dort der Schwerpunkt auf regionale Moselweine und ein starkes Ökoweinangebot. Die Gestaltung der Weinabteilung obliegt der ehemaligen Trierer Weinprinzessin Manuela Schewe, die sehr aktiv im Wein- und Kulturbereich tätig ist.Neben Wein gab es noch verschiedene Käse aus ökologischer Produktion zu verkosten. Da die Fleischabteilung zugleich Ihren 80. Geburtstag feierte, wurden wir bestens mit Fingerfood bewirtet.
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Postkartenidyll

Wie ein Postkartenidyll: Unsere Pfarrkirche mit Pfarrgarten und Kindergarten.Anläßlich der 1000 Jahrfeier von Reil wird im, unter und rund ums Pfarrhaus und Kirche am 05. und 06. Juli eine Kunstausstellung stattfinden. Weitere Infos hier. Dort werden nochmals Fotografien der Aktion Kunst im Weinberg gezeigt, über die ich hier, hier, hier und hier berichtete.
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Hausmittel

Soll gegen Wildverbiss (Rehe) helfen. Alte Hausmittel wie z.B. Tierblut aus dem Schlachthof oder Schafwolle . Wer es glaubt…Die sicherste Methode gegen Wildschäden (Reh/ Wildschweine) im Weinberg ist einzäunen oder die konsequente Bejagung um die Wildtierpopulation auf ein ökologisch verträgliches Maß zu reduzieren.
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Austrieb

Genau zur richtigen Zeit, also im langjährigen Jahresmittel, fangen die Reben an auszutreiben. Die Knospen sind noch im „Wollestadium“ und in den nächsten Tagen dürften sich schon die ersten Blättchen zeigen. In Südbaden sind die Knospen schon aufgebrochen und auf den Blog von Iris in Südfrankreich gibt es eine kleine Diashow über den Rebaustrieb, der natürlicherweise schon viel weiter fortgeschritten ist. -
Abgeräumt

Der Weinberg, der neu gepflanzt werden soll, ich berichtete hier und hier, ist nach der Abfuhr der alten Rebstöcke bereit für die Pflanzung. Nur noch den Boden lockern, Pflanzstäbe setzen und dann kann es losgehen.Die gerodeten Reben dienen unserem Nachbarn noch für einen guten Zweck: Winzersteak auf Rebholz gegrillt. Da lass ich mich mal einladen…
Gut, das es seit Ende der 80ziger Jahre diese Kleinraupen gibt. Zuerst nur kleine Dumper aus den Baugewerbe an die man ein Mähgerät anbauen konnte, dann ab Mitte der 90ziger eigens für den Steillagenweinbau konstruierte Kettenschlepper mit einer Vielzahl von Arbeitsgeräten.Was wäre das für eine Plackerei und Arbeitsaufwand ohne diese Mechanisierungsmöglichkeit.
Vieles wurde früher auf dem Rücken in den Weinberg und aus dem Weinberg getragen. Bodenbearbeitung und Transporte nur mittels Seilwinde, Pflanzenschutz mit einem Hochdruckschlauch, den man mühsam den Berg hochziehen musste und andere anstrengende Arbeitsmethoden. Ich mag gar nicht mehr zurückdenken, wie beschwerlich die Arbeit damals war.
Zwar ist die Arbeit im Steilhang noch immer beschwerlicher als in der Ebene, aber die Qualität unserer Weine entschädigt für die harte Arbeit und schlussendlich: Muskeltraining, besser als im Fitnessstudio und umsonst dazu.
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Dieter sei Dank

In unserem neuen Weinberg, den wir auf moderne Weinbergsbewirtschaftung umstellen, wurden heute die zu langen Holzpfähle abgesägt. Da es mir an einer Kettensäge und der dazugehörigen Ausrüstung fehlt, übernahm Freund Dieter diese Aufgabe. Binnen kürzester Zeit waren die Pfähle eingekürzt und einem Lagerfeuer mit den abgesägten Resten steht nun nichts mehr im Weg. -
Jungweinprobe

Gestern fand wieder die alljährliche Jungweinprobe der Moselökowinzer statt.
Alle Achtung! Was da auf den Tisch kam war ausgezeichnet. Alles überdurchschnittliche Rieslinge, duftstark und sehr aromatisch. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Kollegen war die Weinernte 2007 eine Punktlandung gewesen. Unser Berater der Agrarverwaltung, Achim Rosch, der die Probe moderierte, war sehr zufrieden mit den Qualitäten. -
Müde arbeiten oder Bodybuilding?

Im Burger Hahnenschrittchen haben wir einen neuen Weinberg bekommen. Vor dreissig Jahren noch als traditionellen Mosel-Einzelpfahlerziehung gepflanzt, wurde der Weinberg in der letzten Woche auf eine moderne Erziehungsart umgestellt. Aus qualitativen Gründen und um rationell mit Maschinen in diesem Steilhang zu arbeiten, mußte jede zweite Rebzeile entfernt werden. Zusätzlich wurde ein Drahtrahmen erstellt, in den die grünen Rebtriebe eingeschlauft werden und Maschinen zu Laubpflege eingesetzt werden können. Als Voraussetzung dafür wurden Stahlstickel mit der Pfahlramme eingeschlagen.
Eine richtige Knochenarbeit. In flachen Weinberge mechanisierbar, im Steilhang Handarbeit.
Wenig genutzte Muskeln spürte man am ersten Tag, der Schlaf in der folgenden Nacht war tief und fest, der Muskelkater blieb gottseidank aus, am zweiten Tag fiel die Arbeit schon leichter und man spürte die entsprechenden Muskeln wachsen und dann waren alle Stahlstickel gottseidank im Boden drin. Nur der letzte Stickel machte Probleme. Nein, nicht der Stickel: Im Untergrund war ein Stein im Weg, der mühsam ausgebuddelt werden mußte um den Weg frei zu machen.