Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Autor: Harald

  • Nachdem

    2016-09-01-terassenNachdem wir einige Tage wundervolle Landschaften erleben durften, 2016-08-31-haferfeld

    immer strahlend blauen Himmel hatten – Kaiserwetter genannt -,2016-09-10-kueste

    fremde Küsten nebst2016-09-10-sonnenuntergang

    wunderschönem Abendrot sahen und2016-09-10-muscheln

    dass Abendessen in einer hier in Deutschland schwer zu findenden Qualität selbst kaufen und zubereiten durften, sind wir wieder erholt aus dem Urlaub zurück gekehrt und haben uns schon heute an die Vorbereitungen für die kommende Weinernte begeben.

    Und in diesem Zusammenhang auch das Rezept für die Muscheln, da ich immer wieder danach gefragt werde:

    Möhren und Lauch klein schnippeln, in Butter andünsten und mit Riesling, am besten Mosel, Bio und reichlich, ablöschen, etwas Gemüsebrühe dazu, bei starker Hitze aufkochen und pro Person 500 gr. Muscheln in den Sud geben. Deckel drauf und nach einigen Minuten mal nachsehen. Wenn die Muscheln dann alle geöffnet sind, sofort auf den Tisch, Baguette dazu reichen und ganz wichtig: Riesling dazu trinken, gegebenenfalls eine weitere Flasche öffnen, falls die Muscheln zu reichlich davon bekommen haben.

  • Fundsache

    2015-08-12 Patrone

    Erstaunlich, was man so im Weinberg findet. Dürfte sicherlich noch aus dem letzten Weltkrieg stammen. Ist in all den Jahrzehnten im Weinberg nicht gefunden oder nicht beachtet worden.

    Das gibt mir Hoffnung, dass ich die beiden Ballastgewichte vom Kettenschlepper, die ich vor einer gefühlten Ewigkeit verloren habe,  irgendwann wieder finden werde. Dringlicher wäre jedoch, die im Sommer verlorene Rebschere zu finden, bevor sie durch Rost funktionsuntauglich wird.

  • arg gebeutelt

    2016-09-01 UV SchädenSchon wieder werden wir Winzer vom Wetter arg gebeutelt. Die heißen Temperaturen der vergangenen Tage, in Verbindung mit einer sehr hohen UV Strahlenintensität, haben vor allem an Standorten mit Wasserstress zu massiven Sonnenbrandschäden geführt.

    Je nach Wasserversorgung zeigen die Reben auf der Sonne zugewandten Seite der Rebreihe bisweilen massive Vergilbungen der Blätter – im Bild eine extremst betroffene junge Rebanlage eines Kollegen -.2016-09-01 SonnenbrandZusätzlich zeigt sich Sonnenbrand an einzelnen Beeren in Form eines runden Flecks mit verbrannter Haut. Einige Beeren sind sogar komplett am Eintrocknen. Etliche Beeren und Traubenteile welken ohne ersichtlichen Sonnenbrandbefall und sind für uns verloren.

    Sehr hohe Temperaturen + extrem klare Strahlung + niedrige Luftfeuchtigkeit sind eine tödliche Kombination für die Trauben, die in den letzten sechs Wochen sich nicht an solche extremen Witterungsbedingungen gewöhnen konnten, wenn der Winzer nicht mit kulturtechnischen Maßnahmen gegengesteuert hat.

    Da wir kurz nach der Rebblüte die Traubenzone entblättern – für uns eine sehr wichtige kulturtechnische Maßnahme -, wird die junge Beerenhaut durch das Licht abgehärtet und sie ist besser gegen diese Wetterunbilden geschützt. Leider nicht gänzlich.

    Wir müssen die Mengenerwartungen nochmals nach unten korrigieren. Qualitativ ist immer noch alles möglich!

  • Wer hätte das gedacht…

    2016-08-25 Trockenheit

    Foto: Weingut Viermorgenhof

    „Wer hätte vor 6 Wochen gedacht, dass die Bewässerungsanlage in diesem Jahr noch mal in Betrieb genommen werden muss?“ schreibt  Kollege Daniel Molitor vom Weingut Viermorgenhof auf Facebook.

    Während wir im Mai und Juni fast abgesoffen sind, gepeinigt mit großen Erosionsschäden und dem falschen Mehltau, war der Juli und August bisher von Trockenheit geprägt. Die wenigen Liter Regen die fielen, waren nicht der Rede wert.

    Auf einigen, wenigen Standorten, also da, wo eine geringe Bodenmächtigkeit vorhanden ist, die Rieslingreben jung und ihre Wurzeln noch nicht tief gewachsen sind, sieht man Aufhellungen an den unteren Rebblättern.

    Erste Anzeichen von Wasserstreß.2016-08-25 Wasserwagen

    Foto: Weingut Viermorgenhof

    Wer nun die Möglichkeit hat, kann die Reben bewässern. Unser Kollege hat direkt bei der Neupflanzung der Reben eine Tröpfchenbewässerung im Weinberg installiert (oberes Bild, die schwarze Rohrleitung unterhalb der Laubwand). Nun kann er im Bedarfsfall bewässern. Das Wasser muss mit dem Anhänger – leider gibt es keinen Wasseranschluss im Rebberg – den Berg hinauf gefahren werden und läuft über ein verzweigtes Rohrsystem in die Tröpfchenbewässerung.

    Der Klimawandel hält uns Winzer dieses Jahr europaweit in Bewegung, gewaltige Spätfröste im April, Regen ohne Ende im Mai und Juni, Hagelunwetter im August und stellenweise beginnende Trockenheit. Ein Extrem jagt das andere…

  • Wetterkapiolen, die 4te: Weitere Schreckensbilder

    2016-08-07 GoldlayWährend es bei uns in der Reiler Goldlay gut aussieht, hat andernorts das Wetter es nicht gut mit den Winzern und Landwirten gemeint.   2016-08-16 weingut-lorenz-at

    Foto: Michi Lorenz, Weingut Lorenz

    Am vergangenen Montag gab es heftige Hagelunwetter in der Steiermark, Österreich. Bei den ohnehin durch den Spätfrost stark geschädigten Weinbergen, ich berichtete hier und hier darüber, wurde der sehr kleine zu erwartenden Ertrag nochmals stark dezimiert.

    „Ende April hat der Frost 90-95 Prozent vernichtet. Zum Glück trieb wieder was nach und wir konnten zumindest mit 30 Prozent rechnen. Der heutige Hagel hat auf 70 Prozent unserer Flächen zugeschlagen. Fazit: Ziemlich beschissen.“  so Michi Lorenz vom Weingut Lorenz.

    Einen Videobericht zum Hagelereigniss in Östereich finden Sie hier bei der Kleinen Zeitung:

    „20 Minuten Hagel: man war machtlos“
    2016-08-18 Pressetext HagelHier finden sie den ganze Bericht

    Einen Tag später traf es die Kollegen in der  südfranzösischen Region Languedos-Roussillon extrem heftig. Etliche hundert Hektar Rebflächen wurden von Riesenhagelkörnern vernichtet. Die Straßen mussten mit Radladern vom Eis befreit werden. Einen weiteren Bericht über das Hagelunwetter finden Sie hier.

    Das ist sehr bitter für die Kollegen. Da sind unsere wetterbedingten Probleme mit dem falschen Mehltau (Peronospora) im Gegensatz dazu klein. Zumindest kann ich mich dagegen wehren.

  • Leichte Begleitschäden

    2016-08-04 EndpfostenLeichte Begleitschäden gab es bei den sommerlichen Arbeiten im Weinberg. Einige Metallpfähle in unseren Drahtrahmen wurden dieses Jahr mit dem Kettenschlepper umgefahren bzw. angefahren und sind verbogen. Leichte Fahrfehler, bedingt durch den hohen Arbeitsanfall mit aufkommender Hektik, haben dazu geführt. Normalerweise, bei sorgfältigen Bau der Drahtanlagen, hat so eine Unterstützungsvorrichtung für die Reben eine Lebensdauer von mehreren Jahrzehnten ohne Reparaturen.

    Einige habe ich wieder geradegebogen, andere müssen im Winter ausgetauscht werden. Das Profil der Pfähle sorgt für die Stabilität, und sobald sie zu stark verbogen sind, sind sie nutzlos. Also Drähte von Pfahl lösen, den kaputten Pfahl aus dem Boden ziehen, einen Neuen einschlagen, die Drähte wieder an diesem befestigen und während der Arbeit den guten Vorsatz für den Sommer formulieren: Beim Raupe fahren aufpassen!

  • Wie werde ich mit einem Weinblog reich, sexy und berühmt?

    2016-07-25 Bemusterung

    „Wie werde ich mit einem Blog reich, sexy und berühmt?“ So das Thema eines Vortrages auf einem Barcamp zum Thema Wein vor einigen Jahren. Zum Thema sexy fragen Sie bitte meine Frau, reich werden ist sogar mit dem Hauptjob als Winzer schwer, da muss das Geldverdienen mit dem Blog hinten anstehen. Berühmt? Eher berüchtigt!

    Mein Bekanntheitsgrat reicht schon seit längerem aus, um Kooperationsanfragen von Marketingagenturen zu bekommen, die jedoch ohne Gegenleistung dieser Agenturen direkt in die Mülltonne wandern. Mittlerweile bekomme ich Warenproben zugeschickt, um diese hier zu besprechen. Das will ich dann auch ausnahmsweise tun.2016-07-25 Gefro

    Ein ganzes Paket mit Instantsuppen, Instantfertigsoßen, Instantsalatdressing und anderes aus ihrer Produktserie Balance schickte mir die Firma Gefro zu. Schon seltsam, dass ein Instantprodukthersteller einem Winzer mit Blog diese Probensendung geschickt hat. Nun ja, wir haben natürlich probiert.

    Das Ganze beworben mit „ohne Haushaltszucker, mit Isomaltulose, niedrigem glykämischen Index“  usw., soll also sehr gesund sein. So unter dem Motto: Gesund sterben…

    Die Tütensuppen waren gut, aber eine selbst gemachte Suppe ziehe ich auf jeden Fall vor.  Das Salatdressing braucht eigentlich keiner, egal wie die Qualität ist. Zum Salat braucht man eigentlich nur sehr guten Essig, sehr gutes Öl, Salz, Pfeffer und eine Handvoll Kräuter aus dem Kräutergarten oder Blumentopf. Da finde ich Instantware komplett überflüssig.

    Einzigst die dunkle Soße „Kraft & Saft“ verwende ich des Öfteren. Ist zwar vegan, aber wenn meine selbst gekochte Bratensoße mengenmäßig nicht ausreicht, verlängere ich diese damit. 2016-03-28 Primitivo

    Wein habe ich auch zugeschickt bekommen. Natürlich mit der Bitte im Blog zu lobhudeln besprechen. Also die Gelegenheit einer Blindverkostung der Jugendgruppe des Steffens-Keß Verkosterteams genutzt, um diese Weine neutral zu probieren und in der Gruppe zu diskutieren.

    Das Rheinische Weinkontor schickte mir diesen Primitivo di Manduria Villa Santera 2014 zu. Dazu gab es ein kleines Rezeptbuch. Von den an diesem Abend probierten Rotweinen, gefiel er mir am besten. Nix mit kleinem Holzfass (Barrique), klare, glasklare Fruchtaromatik, es machte so richtig Spaß den Wein zu trinken, lediglich der Alkoholgehalt mit 14,5% bremste etwas. Hat mir sehr gut gefallen, genau mein Geschmack.

    2016-08-01 Scolca

    Von einem ganz anderem Kaliber war der italienische 2015 Gavi dei Gavi La Scolca Bianco Secco, den mir der Importeur Weinwolf schickte. Zuerst kam das Prospektmaterial mit Ankündigung der Lieferung zweier Flaschen dieses Weines. Extrem aufwendig gemacht, das Infomaterial. Reichlich Bilder von Profifotografen, entsprechende Texte, das meiste in italienisch. Ca. 200 Seiten Hochglanzpapier, auf denen dieser Wein, bzw. das Weingut mit Lifestylewerbung, Pressetexten, Verkostungsberichten und Weinwettbewerbsergebnissen vorgestellt wurde.

    Alleine vom Prospektlesen bekam man Respekt und Hochachtung!

    2016-07-29 Blindprobe

    In der Verkostung sah es dann aber etwas anders aus. Respekt und Hochachtung vom Prospektlesen verloren sich wieder schnell. Die Rieslingweine meiner Jungwinzerkollegen K. J. Thul vom gleichnamigen Weingut und von Timo Dienhart, Weingut Römerkelter, die als Gastgeschenke in meinem Kühlschrank gelandet waren und ebenfalls verkostet wurden, verwiesen den La Scolca Bianco Secco auf einen hinteren Platz. Sehr gut Vinifiziert, leider ein extrem dezentes Aroma, erfrischend und mit einem moderaten Alkohol versehen, kam er an die Klasse der beiden Rieslingweine nicht heran. Für diese Qualität preislich sehr ambitioniert (ca. 25 €/Fl.), aber das Werbematerial muss auch bezahlt werden.

    Falls noch jemand eine Besprechung eines Produktes haben möchte, meine Adresse steht im Impressum. Ich bräuchte noch und hätte gerne:………..

  • Virtuelle Weingutsbesichtigung

    Vor etlichen Jahren beschäftigte ich mich mit Panoramen, genauer gesagt, mit Kugelpanoramen. Einige Exemplare, zusammengefasst zu einer virtuellen Weingutsbesichtigung, gab es auch hier auf unserer Homepage.

    Damals war es eine stundenlange Arbeit, bis ein Kugelpanorama ferig war. Das Fotografieren war noch das einfachste, danach viel Arbeit am Computer mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen.

    Da die digitale Fotowelt und das Internet enorme Fortschritte seit dem gemacht hat, wurde es Zeit diese virtuelle Weingutsbesichtigung zu erneuern.

    Selbst machen kam nicht infrage, mir fehlt das Know how und die Technik. Der Profi musste ran. In Wilfried Pinsdorf von 360plus fand ich den richtigen Partner. Gestern war der Fototermin, heute Morgen war schon alles als Google Street View Tour mit weiteren Panoramen im Internet publiziert. Leider machte das Wetter nicht mit und wir mussten uns auf die Innenaufnahmen konzentrieren. Bei einem nächsten Fototermin wird dann die virtuelle Weingutsbesichtigung komplettiert.

    Ein kleiner Rundgang durch unser Weingut. Die gleiche Führung, die Sie bei einem Weingutbesuch bei uns auch bekommen. Von der  Probierstube durch die Garderobe und das Verkaufslager, geht es ein Stockwerk tiefer in den Flaschen- und Fasskeller.

    Mit der Maus kann man das Bild drehen und beim anklicken der Pfeile kommt man zum nächsten Bildstandort.

    Wer sich für diese Art der virtuellen Besichtigung interessiert, kann auf der Homepage von Wilfried Pinsdorf viele Beispieltouren, bzw. virtuelle Spaziergänge, ansehen.

    
    
  • Erste Ernte

    2016-05-04 Bienen

    Die erste Ernte wurde letzte Woche eingebracht.  Am Vorabend der Entnahme der Honigwaben aus dem Bienenstock, durfte ich mit dem Freischneider den Zugang zu den Bienenstöcken mähen, damit der Abtransport der Bienenwaben im steilen Grundstück der beiden Jungimkerinnen unfallfrei vonstatten gehen konnte. Die Bienen sahen etwas angriffslustig aus, sodass ich beim Mähen sehr vorsichtig war. 2016-07-28 entdeckeln

    Nach der Entnahme einiger Honigwaben – der meiste Honig verblieb im Bienenstock, damit die Bienen genügend Nahrungsvorräte für den Winter haben – wurden die Waben mittels einer speziellen „Gabel“ entdeckelt.

    2016-07-28 schleudern

    Dann kam die Zentrifuge zum Einsatz. Kräftiges drehen an der Kurbel und kräftiges Festhalten der ganzen Zentrifuge, da durch die immer vorhandene Unwucht das Ganze stark wackelte. 2016-07-28 Honigsieb

    Nach dem Ablass aus der Zentrifuge wurde noch gesiebt, damit Bienenwachsrückstände nicht in den Honig gelangten.

    Der Duft und Geschmack des Honigs ist sehr gut und unverkennbar ist die Hauptblütepflanze Robinie, bzw. Akazie schmeckbar.

  • Licht am Ende des Tunnels

    2016-07-24 Traubenbefall sporulierend aus 2009

    Foto: Archiv, Juli 2009

    Wir sehen Licht am Ende des Tunnels.  Ich glaube, dass wir es geschafft haben. Den Kampf gegen den falschen Mehltau (Peronospora) haben wir zwar nicht gewonnen, uns aber auch nicht kampflos ergeben.

    Nach den ersten größeren Verlusten durch eine Infektion vor der Blüte, ich berichtete hier, gab es nach der Rebblüte eine weitere Infektion, die zusätzliche Trauben vernichtete. Im obigen Bild zu sehen, wie der Pilz junge Beeren befallen hat.2016-07-21 Lederbeeren

    Mittlerweile haben sich die Spaltöffnungen der Beeren verschlossen. Der Pilz kann diese nicht mehr infizieren, er kann aber auch keinen Pilzrasen mehr bilden. Infizierte Beeren nennt man dann Lederbeeren, da diese lederartig eintrocknen. Zurzeit kann der Pilz nur noch wenig Unheil anrichten.

    Junge Blätter können noch befallen werden und evtl. die Traubenstiele. Gottseidank, dass wir trockenes Wetter haben, das uns in unseren Bemühungen gegen die Peronospora unterstützt.

    2016-07-25 Riesling

    Wie groß der Schaden ist, kann ich noch nicht sagen. Ein zweites Problem ist die wetterbedingt schlecht verlaufene Rebblüte. Erkennbar an den sehr lockerbeerigen Trauben mit jungfernfrüchtigen Beerchen. Ich rechne mit einer unterdurchschnittlichen Erntemenge.

    Bis jetzt haben wir sehr viel Glück gehabt. Auf der anderen Moselseite, in der nächsten Gemeinde, an jeder anderen Windung der Mosel sieht es ganz anders aus. Riesig groß auch die Unterschiede in meinen eigenen Weinbergen. Rebstöcke gänzlich ohne Ertrag, daneben Rebstöcke gänzlich ohne Pilzbefall, Weinberge mit normalen Ertragserwartungen, 50 m weiter ein anderes Bild.

    Kleinste Unterschiede, ein wenig kälter oder wärmer, ein Lüftchen mehr, das die Blätter trocknete, die Ausrichtung zur Sonne, oben oder unten im Moseltal, ein Quentchen mehr oder weniger Regen, bzw.  Luftfeuchtigkeit, Blütezeit und an welchen Tag der Winzer spritzen war, nebst weiteren Faktoren, haben über Erfolg oder Misserfolg entschieden.

    Eine Gratwanderung über Messers Schneide, die wir nicht beeinflussen konnten.

    Mein ruiniertes Nervenkostüm beruhigt sich so langsam wieder. Weitere katastrophale Wetterbedingungen kann ich für dieses Jahr nicht mehr gebrauchen.