Eine Menge Arbeit liegt hinter uns. Drähte aus der Rebanlage entfernen, die Stahlstickel und die alten Reben mit der Rodezange aus dem Boden ziehen und alles entsorgen. Das Alteisen zum Schrotthändler, die brauchbaren Stickel zur Wiederverwendung einlagern und die alten Reben teilweise zum unserem Nachbarn, damit dieser Winzersteaks grillen kann.
Mit dem Rest wurde heute ein Rebenfeuerchen gemacht. Zeitgleich wurde der Weinberg planiert und ein Vorgewende für die Raupe geschubst.
Jetzt ist alles vorbereitet für den Lohnunternehmer, der mit seiner großen Raupe noch eine Tiefenlockerung des Bodens vor der Pflanzung macht.
Selbstverständlich wird wieder Riesling gepflanzt.
Mit aller Macht wird es Frühling und warm. Vor einigen Tagen war es noch kalt und dichter morgendlicher Nebel lag im Moseltal. Ich denke, es war der letzte Nebel in diesem Frühjahr und dieser wurde schnell durch die Sonne vertrieben .
Die Blüte des Weinbergspfirsiches ist fast vorüber. Andere Obstsorten werden jetzt nach und nach farbenfrohe Blütenpracht zeigen.
Die Rieslingreben bereiten sich auch schon auf den Austrieb vor. Die Rebknospen fangen an zu „schieben“ und kommen so langsam in das sogenannte Wollestadium. Genau zur rechten Zeit. Nicht zu früh und nicht zu spät.


Bei morgens noch frostigen Temperaturen haben wir mit dem Endspurt beim Rebschnitt angefangen. 
Im heutigen Weinberg – ein sehr Alter – immer wieder Moose und Flechten auf den alten Rebstöcken. Mein kleiner, aber sehr persönlicher Mikrokosmos, 


