Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Kategorie: Allgemein

  • Frohe Weihnachten

    2012-12-24 Weihnachtsbaum2

    Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest

    Harald Steffens, Marita Keß und die Kinder Felix, Sophie und Alice

  • Eines der letzten

    2013-11-22 Blatt

    Eines der letzten Blätter, die noch an den Rebstöcken hängen. Noch etwas Farbe in die Landschaft bringend. Damit wird morgen, spätestens übermorgen Schluss sein. Der erste Frost wird kommen, die restlichen herbstlichen Blätter von Bäumen und Reben abfallen und die noch etwas farbenfrohe Landschaft wird sich ins winterliche graubraun verwandeln.

    Ein letztes Mal wird der Hof von abgefallenen Laub befreit werden – der Praktikant und ich sind es mittlerweile Leid zu kehren – und wir können uns ungestört der Kellerarbeit widmen und, wenn es die Witterung erlaubt,  mit dem Rebschnitt fortfahren.

  • Allerneueste Neuigkeiten

    2013-10-10 Höfgen

    Die Präsidentin der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion, Dagmar Barzen, hatte mich persönlich eingeladen. Heute stand Ministerbesuch in der Avelsbach an. Natürlich unsere Weinbauministerin Ulrike Höfgen und Avelsbach ist Winzerumgangssprachlich die Staatliche Weinbaudomäne in Trier an der Avelsbach. Da ich Zeit und Lust hatte und persönlich eingeladen war, folgte ich heute der Veranstaltungseinladung zum Thema „Entwicklung der Staatlichen Weinbaudomaine“. Neben Vertretern von Agrarberatung, Politik und Presse war auch die Führungsspitze unsere Verbandes ECOVIN anwesend. 2013-10-10 Avelsbach

    Nach dem üblichen Begrüßungszeremoniell mit Präsidentin, Ministerin und Dienststellenleiter der Agrarberatung gab es dann die Überraschung:

    Der 24 ha Betrieb wird auf ökologische Bewirtschaftung umgestellt und bewirbt sich um eine Mitgliedschaft in unserem Verband ECOVIN!

    Sehr gut! Ein Leitbetrieb mit Vorbildfunktion für andere Weingüter. Ein wichtiger Schritt in der Ökologisierung des Weinbaues an der Mosel. Als Regionalgruppenvorsitzender von ECOVIN Mosel freue ich mich schon auf diesen Neuen Mitgliedsbetrieb und auf die Zusammenarbeit mit den Betriebsleitern.

  • In Reil steppt der Bär

    2013-08-10 Tröte

    Wie jedes Jahr: In Reil steppt der Bär! Weinfestzeit. Gestern war Weinköniginnenabholung mit Blasmusik und Empfang im Elternhaus der Weinkönigin.2013-08-10 Königinnen

    Mit dabei die trinkfesten, gekrönten Häupter der umliegenden Gemeinden. 2013-08-10 Umzug

    Mit einem Festumzug ging es dann zum Festgelände.2013-08-10 Weinköniging

    Zuerst die üblichen Reden der örtlichen Politprominenz, dann ganz launig und lustig der Redebeitrag der Reiler Weinkönigin Verena mit ihren Prinzessinnen Caroline und Sophie, die alle Drei mangels Nachfolger nun in ihr zweites Amtsjahr gehen.

    2013-08-10 Feuerwerk3

    Danach konnte dann das Feiern beginnen, welches durch ein Feuerwerk in der Reiler Goldlay kurz unterbrochen wurde.

  • Zur Information

    2013-07-07 WeinlagenpanoFür eine größere Ansicht auf das Bild klicken.

    Damit Sie wissen, woher unser Wein kommt: Unser Weinlagenpano. Grob eingetragen unsere Weinlagen gegenüber Reil.  Darin verteilt unsere Weinberge und bis auf zwei Parzellen alles im Sichtfeld.

  • Rebblüte

    Eine der ganz wenigen Ereignisse über die ich mit schöner Regelmässigkeit berichte, ist neben dem obligatorischen Weihnachtsgruß, die Rebblüte. Dieses Jahr etwas später wie gewohnt bei kühlen Temperaturen, die den Blüteverlauf etwas in die Länge ziehen könnten. Auf jeden Fall ist das Blütewetter viel besser als im letzten Jahr wo noch Dauerregen dazu kam. Zum Wochenende soll es wieder wärmer werden und dann dürfte die Rebblüte zügig weitergehen. Hoffentlich werden alle Blüten befruchtet, damit die Weinfässer im Herbst gut gefüllt sind.

  • Seit einer Woche

    Seit einer Woche haben wir den Sommer. Dazu strahlend blauer Himmel. Mir macht das Arbeiten im Weinberg noch mehr Spaß und den Reben sieht man es auch an. Die Blattfarbe hat sich von gelb wieder ins grüne verfärbt und die Reben fangen, nach dem Stillstand in den letzten Wochen, wieder an zu wachsen. In einigen Tagen werden wir sicherlich mit den Laubarbeiten beginnen und die jungen Triebe in den Drahtrahmen einschlaufen.

  • Gestern! Heute! Morgen?

    Gestern bei einer Maschinenvorführung die neuesten Entwicklungen im Bereich der Unterstockpflege gesehen. Ein Bereich, der ohne Herbizide und noch dazu im Steilhang sehr schwer zu pflegen ist. Neben der Rollhacke kam gestern auch der Unterstockmulcher der Fa. Braun zum Einsatz, der zwischen die Rebstöcke einschwenkt und bei Kontakt des  Führungsbügels am Rebstamm diesen umfährt. Hat richtig gut funktioniert und ist auch eine Lösung für unsere steilen Weinberge.

    Heute dann das klassische Werkzeug in der Hand gehabt, die Sense mit kurzem Blatt. Mein Unterstockmähteller an der Raupe lässt mehr oder weniger Pflanzeninseln am Rebstamm stehen. Die Pflanzen wachsen dann in die Laubwand der Rebe. Das verringert die Durchlüftung und Pilzkrankheiten werden gefördert.  Also händisch die restlichen Pflanzen schweißtreibend und anstrengend gemäht.

    Morgen, oder übermorgen, oder überübermorgen, ganz sicher noch dieses Jahr, werde ich mich mit der Agrartechnik der Raiffeisen in Verbindung setzen. Ich will auch so ein Teil haben. Es muß nur an meinen Kettenschlepper und an die Bedingungen im Steilhang angepasst werden.

  • so um die sieben Meter

    Reichlich Regen gab es am vergangenen Pfingstwochenende. Binnen kürzester Zeit lief die Mosel über. Ein Hochwässerchen mit einem Pegelstand so um die sieben Meter. Das Moselvorgelände in Reil ist komplett überschwemmt. Ärgerlich für die Personenschifffahrt, die keine Fahrgäste aufnehmen kann, ärgerlich für die Kinder, deren Spielplatz abgesoffen ist und viel Arbeit für die Gemeindearbeiter, die nach dem Hochwasser wieder alles säubern müssen.

    Heute wieder schwarz gefärbte Wolken über dem Moseltal. Der Regen blieb in diesen und lässt mich hoffen, dass ich morgen, ohne eine Rutschpartie hinlegen zu müssen, mit dem Kettenschlepper in unseren steilen Weinbergen fahren kann. Morgen noch trocken, das wäre ein Wunsch, das der Sommer endlich zum Sommer wird, der andere.