Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Wie werde ich mit einem Weinblog reich, sexy und berühmt?

    2016-07-25 Bemusterung

    „Wie werde ich mit einem Blog reich, sexy und berühmt?“ So das Thema eines Vortrages auf einem Barcamp zum Thema Wein vor einigen Jahren. Zum Thema sexy fragen Sie bitte meine Frau, reich werden ist sogar mit dem Hauptjob als Winzer schwer, da muss das Geldverdienen mit dem Blog hinten anstehen. Berühmt? Eher berüchtigt!

    Mein Bekanntheitsgrat reicht schon seit längerem aus, um Kooperationsanfragen von Marketingagenturen zu bekommen, die jedoch ohne Gegenleistung dieser Agenturen direkt in die Mülltonne wandern. Mittlerweile bekomme ich Warenproben zugeschickt, um diese hier zu besprechen. Das will ich dann auch ausnahmsweise tun.2016-07-25 Gefro

    Ein ganzes Paket mit Instantsuppen, Instantfertigsoßen, Instantsalatdressing und anderes aus ihrer Produktserie Balance schickte mir die Firma Gefro zu. Schon seltsam, dass ein Instantprodukthersteller einem Winzer mit Blog diese Probensendung geschickt hat. Nun ja, wir haben natürlich probiert.

    Das Ganze beworben mit „ohne Haushaltszucker, mit Isomaltulose, niedrigem glykämischen Index“  usw., soll also sehr gesund sein. So unter dem Motto: Gesund sterben…

    Die Tütensuppen waren gut, aber eine selbst gemachte Suppe ziehe ich auf jeden Fall vor.  Das Salatdressing braucht eigentlich keiner, egal wie die Qualität ist. Zum Salat braucht man eigentlich nur sehr guten Essig, sehr gutes Öl, Salz, Pfeffer und eine Handvoll Kräuter aus dem Kräutergarten oder Blumentopf. Da finde ich Instantware komplett überflüssig.

    Einzigst die dunkle Soße „Kraft & Saft“ verwende ich des Öfteren. Ist zwar vegan, aber wenn meine selbst gekochte Bratensoße mengenmäßig nicht ausreicht, verlängere ich diese damit. 2016-03-28 Primitivo

    Wein habe ich auch zugeschickt bekommen. Natürlich mit der Bitte im Blog zu lobhudeln besprechen. Also die Gelegenheit einer Blindverkostung der Jugendgruppe des Steffens-Keß Verkosterteams genutzt, um diese Weine neutral zu probieren und in der Gruppe zu diskutieren.

    Das Rheinische Weinkontor schickte mir diesen Primitivo di Manduria Villa Santera 2014 zu. Dazu gab es ein kleines Rezeptbuch. Von den an diesem Abend probierten Rotweinen, gefiel er mir am besten. Nix mit kleinem Holzfass (Barrique), klare, glasklare Fruchtaromatik, es machte so richtig Spaß den Wein zu trinken, lediglich der Alkoholgehalt mit 14,5% bremste etwas. Hat mir sehr gut gefallen, genau mein Geschmack.

    2016-08-01 Scolca

    Von einem ganz anderem Kaliber war der italienische 2015 Gavi dei Gavi La Scolca Bianco Secco, den mir der Importeur Weinwolf schickte. Zuerst kam das Prospektmaterial mit Ankündigung der Lieferung zweier Flaschen dieses Weines. Extrem aufwendig gemacht, das Infomaterial. Reichlich Bilder von Profifotografen, entsprechende Texte, das meiste in italienisch. Ca. 200 Seiten Hochglanzpapier, auf denen dieser Wein, bzw. das Weingut mit Lifestylewerbung, Pressetexten, Verkostungsberichten und Weinwettbewerbsergebnissen vorgestellt wurde.

    Alleine vom Prospektlesen bekam man Respekt und Hochachtung!

    2016-07-29 Blindprobe

    In der Verkostung sah es dann aber etwas anders aus. Respekt und Hochachtung vom Prospektlesen verloren sich wieder schnell. Die Rieslingweine meiner Jungwinzerkollegen K. J. Thul vom gleichnamigen Weingut und von Timo Dienhart, Weingut Römerkelter, die als Gastgeschenke in meinem Kühlschrank gelandet waren und ebenfalls verkostet wurden, verwiesen den La Scolca Bianco Secco auf einen hinteren Platz. Sehr gut Vinifiziert, leider ein extrem dezentes Aroma, erfrischend und mit einem moderaten Alkohol versehen, kam er an die Klasse der beiden Rieslingweine nicht heran. Für diese Qualität preislich sehr ambitioniert (ca. 25 €/Fl.), aber das Werbematerial muss auch bezahlt werden.

    Falls noch jemand eine Besprechung eines Produktes haben möchte, meine Adresse steht im Impressum. Ich bräuchte noch und hätte gerne:………..

  • Virtuelle Weingutsbesichtigung

    Vor etlichen Jahren beschäftigte ich mich mit Panoramen, genauer gesagt, mit Kugelpanoramen. Einige Exemplare, zusammengefasst zu einer virtuellen Weingutsbesichtigung, gab es auch hier auf unserer Homepage.

    Damals war es eine stundenlange Arbeit, bis ein Kugelpanorama ferig war. Das Fotografieren war noch das einfachste, danach viel Arbeit am Computer mit verschiedenen Bildbearbeitungsprogrammen.

    Da die digitale Fotowelt und das Internet enorme Fortschritte seit dem gemacht hat, wurde es Zeit diese virtuelle Weingutsbesichtigung zu erneuern.

    Selbst machen kam nicht infrage, mir fehlt das Know how und die Technik. Der Profi musste ran. In Wilfried Pinsdorf von 360plus fand ich den richtigen Partner. Gestern war der Fototermin, heute Morgen war schon alles als Google Street View Tour mit weiteren Panoramen im Internet publiziert. Leider machte das Wetter nicht mit und wir mussten uns auf die Innenaufnahmen konzentrieren. Bei einem nächsten Fototermin wird dann die virtuelle Weingutsbesichtigung komplettiert.

    Ein kleiner Rundgang durch unser Weingut. Die gleiche Führung, die Sie bei einem Weingutbesuch bei uns auch bekommen. Von der  Probierstube durch die Garderobe und das Verkaufslager, geht es ein Stockwerk tiefer in den Flaschen- und Fasskeller.

    Mit der Maus kann man das Bild drehen und beim anklicken der Pfeile kommt man zum nächsten Bildstandort.

    Wer sich für diese Art der virtuellen Besichtigung interessiert, kann auf der Homepage von Wilfried Pinsdorf viele Beispieltouren, bzw. virtuelle Spaziergänge, ansehen.

    
    
  • Erste Ernte

    2016-05-04 Bienen

    Die erste Ernte wurde letzte Woche eingebracht.  Am Vorabend der Entnahme der Honigwaben aus dem Bienenstock, durfte ich mit dem Freischneider den Zugang zu den Bienenstöcken mähen, damit der Abtransport der Bienenwaben im steilen Grundstück der beiden Jungimkerinnen unfallfrei vonstatten gehen konnte. Die Bienen sahen etwas angriffslustig aus, sodass ich beim Mähen sehr vorsichtig war. 2016-07-28 entdeckeln

    Nach der Entnahme einiger Honigwaben – der meiste Honig verblieb im Bienenstock, damit die Bienen genügend Nahrungsvorräte für den Winter haben – wurden die Waben mittels einer speziellen „Gabel“ entdeckelt.

    2016-07-28 schleudern

    Dann kam die Zentrifuge zum Einsatz. Kräftiges drehen an der Kurbel und kräftiges Festhalten der ganzen Zentrifuge, da durch die immer vorhandene Unwucht das Ganze stark wackelte. 2016-07-28 Honigsieb

    Nach dem Ablass aus der Zentrifuge wurde noch gesiebt, damit Bienenwachsrückstände nicht in den Honig gelangten.

    Der Duft und Geschmack des Honigs ist sehr gut und unverkennbar ist die Hauptblütepflanze Robinie, bzw. Akazie schmeckbar.

  • Licht am Ende des Tunnels

    2016-07-24 Traubenbefall sporulierend aus 2009

    Foto: Archiv, Juli 2009

    Wir sehen Licht am Ende des Tunnels.  Ich glaube, dass wir es geschafft haben. Den Kampf gegen den falschen Mehltau (Peronospora) haben wir zwar nicht gewonnen, uns aber auch nicht kampflos ergeben.

    Nach den ersten größeren Verlusten durch eine Infektion vor der Blüte, ich berichtete hier, gab es nach der Rebblüte eine weitere Infektion, die zusätzliche Trauben vernichtete. Im obigen Bild zu sehen, wie der Pilz junge Beeren befallen hat.2016-07-21 Lederbeeren

    Mittlerweile haben sich die Spaltöffnungen der Beeren verschlossen. Der Pilz kann diese nicht mehr infizieren, er kann aber auch keinen Pilzrasen mehr bilden. Infizierte Beeren nennt man dann Lederbeeren, da diese lederartig eintrocknen. Zurzeit kann der Pilz nur noch wenig Unheil anrichten.

    Junge Blätter können noch befallen werden und evtl. die Traubenstiele. Gottseidank, dass wir trockenes Wetter haben, das uns in unseren Bemühungen gegen die Peronospora unterstützt.

    2016-07-25 Riesling

    Wie groß der Schaden ist, kann ich noch nicht sagen. Ein zweites Problem ist die wetterbedingt schlecht verlaufene Rebblüte. Erkennbar an den sehr lockerbeerigen Trauben mit jungfernfrüchtigen Beerchen. Ich rechne mit einer unterdurchschnittlichen Erntemenge.

    Bis jetzt haben wir sehr viel Glück gehabt. Auf der anderen Moselseite, in der nächsten Gemeinde, an jeder anderen Windung der Mosel sieht es ganz anders aus. Riesig groß auch die Unterschiede in meinen eigenen Weinbergen. Rebstöcke gänzlich ohne Ertrag, daneben Rebstöcke gänzlich ohne Pilzbefall, Weinberge mit normalen Ertragserwartungen, 50 m weiter ein anderes Bild.

    Kleinste Unterschiede, ein wenig kälter oder wärmer, ein Lüftchen mehr, das die Blätter trocknete, die Ausrichtung zur Sonne, oben oder unten im Moseltal, ein Quentchen mehr oder weniger Regen, bzw.  Luftfeuchtigkeit, Blütezeit und an welchen Tag der Winzer spritzen war, nebst weiteren Faktoren, haben über Erfolg oder Misserfolg entschieden.

    Eine Gratwanderung über Messers Schneide, die wir nicht beeinflussen konnten.

    Mein ruiniertes Nervenkostüm beruhigt sich so langsam wieder. Weitere katastrophale Wetterbedingungen kann ich für dieses Jahr nicht mehr gebrauchen.

  • Die Sekretärin hatte gesagt…

    2016-07-19 Hydraulik

    Die Betätigungsstößel Ventile der Joysticksteuerung unserer Raupe waren undicht und Hydrauliköl tropfte heraus. Also kurzerhand den Hersteller der Raupe angerufen und um Rat bzw. um Ersatzteile gebeten.  

    Nach kurzer Zeit kam der Rückruf von den Bürodamen. Man hatte sich beim Techniker sachkundig gemacht, die Ersatzteile kommen und es wäre ganz einfach, kann jeder.

    Die Sekretärin hatte gesagt… ja richtig, es war ganz einfach diese Ventile zu wechseln. Aber!

    Die hinteren Hydraulikschläuche zu demontieren war noch das Einfachste, die Lenkeinheit auszubauen, eine andere Nummer. Zuerst verstehen, wie diese Komponente eingebaut ist und welche Schrauben zu lösen sind. Dann, bei der sehr kompakten, ganz engen Bauweise des Kettenschleppers, dass passende Werkzeug anzusetzen um die Schrauben zu lösen, weitere Teile abschrauben, weil der gedachte und mutmaßliche Lösungsweg doch der falsche war. Dann noch Schrauben suchen, die im Eifer des Gefechts herunter gefallen waren..

    Nach zwei Stunden war es endlich geschafft! Ich konnte die Ventile wechseln, dauerte keine zehn Minuten. Der Zusammenbau ging dann schneller, ebenfalls vom suchen nach heruntergefallenen Schrauben unterbrochen.

    Die Steuerung ist wieder dicht und ich weiß jetzt, wie es geht, falls es noch einmal zu Undichtigkeiten kommt.

  • Hieracium aurantiacum

    2016-06-20 Habichtskraut2

    Hieracium aurantiacum, auch als Orangerotes Habichtskraut bekannt: Mein Lieblingsunkraut Lieblingswildkraut!

    Die Blattrosetten dicht am Boden, der Stängel mit der Blüte max. 40 cm hoch wachsend. Ideal, braucht man nicht zu mähen, der Blütenstand wächst im Unterstockbereich nicht in die Laubwand und diese Pflanze kratzt und brennt nicht wie Brombeere oder Brennnessel.

    Die Wirkung dieses Krautes wird als schleimlösend, harntreibend, antibiotisch, krampflösend und entzündungshemmend beschrieben. In der alten Kräuterkunde wird das Habichtskraut innerlich bei Durchfall, grippalen Infekten, Blasen- und Nierenentzündung, Wurmbefall und Nierensteinen eingesetzt, äußerlich zur Wundbehandlung und als Augenspülung.

    Leider sind nur Teilflächen meiner Weinberge damit bewachsen und so ist der Winzer zur Zeit am mähen und im Unterstockbereich muß zur  leidigen Brennnessel- und Brombeerbekämpfung per Hand nachgearbeitet werden.

  • Etwas Ruhe kehrt ein

    2016-07-06 LaubschnittDie sommerlichen Hauptarbeiten sind erledigt. Die Rebtriebe sind geheftet, also in den Drahtrahmen eingeschlauft worden. Die Traubenzone wurde entblättert und der erste Laubschnitt ist auch schon gemacht.

    Die Weinberge sehen jetzt akkurat wie nach einem Friseurbesuch aus. Etwas Ruhe kehrt nun ein. Nicht, dass wir arbeitslos wären, aber, wie sagt man so schön, der Druck ist raus.2016-07-07 HackenZeit, sich jetzt intensiv um die im Mai gepflanzten Rieslingreben zu kümmern. Mittlerweile konnten wir mit dem Kettenschlepper eine Bodenlockerung durchführen. Im Unterstockbereich muss händisch gearbeitet werden. Eine reichhaltige Auswahl an Hacken steht für meine Helfer zur Verfügung. Jeder kann sich nach seinem Gusto das passende Gerät aussuchen.

    Die jungen Rieslingreben wachsen sehr gut und sind mittlerweile am Pflanzstab festgebunden.

    Der Sommer mit trockenem Wetter ist auch gekommen. Etwas aufatmen für uns. Neuinfektionen durch den gefürchteten falschen Mehltau (Peronospora) werden unwahrscheinlicher und durch das starke Beerenwachstum verringert sich die Empfindlichkeit der Trauben.

  • mentale Vorbereitungen

    2016-06-29 Peronospora2

    Der heimtückische Peronosporapilz (falscher Mehltau), ich berichtete hier und hier, hat auch bei uns zugeschlagen. Seit Anfang der Woche sieht man auf der Blattoberseite vermehrt den sogenannten Ölfleck, eine gelbliche Aufhellung.2016-06-29 PeronosporaAuf der Blattunterseite dann der Pilzrasen von dem weitere Infektionen ausgehen. Bis jetzt sind wenige Blätter befallen. 2016-07-01 Pero2

    Im Rebstock sieht es einiges übler aus. Bei stark wüchsigen Reben mit dichtem Blätterwerk finden wir viele vertrocknete Trauben, die schon vor der Blüte befallen waren und mittlerweile, ohne sichtbaren Pilzbefall, eingetrocknet sind.2016-07-01 PeroJunge Beeren, mit einem Pilzrasen überzogen habe ich beim Riesling noch nicht gesehen, in unserem kleinen Rivanerweinberg jedoch leicht zu finden.

    Zurzeit treffen wir mentale Vorbereitungen für die kommende Ernte: Jetzt schon geistig auf eine nicht so üppige, vielleicht kleine, oder sogar sehr kleine Ernte vorbereiten.

    Seit zwei Tagen sind die Weinbergsböden, nach wochenlanger Regenperiode, endlich wieder abgetrocknet und problemlos befahrbar. Das Wetter hat sich auch verbessert. Trotzdem heißt es aufgepasst. Durch die vielen infizierten Blätter und Trauben ist ein gewaltiges Sporenpotenzial in den Weinbergen.  In den letzten Tagen habe ich mit dem Laubsauger die Rebblätter aus der Traubenzone gezupft, damit diese besser durchlüftet wird und Feuchtigkeit besser verdunsten kann. Zudem können dann die junge Träubchen optimaler mit unseren Pflanzenpflegemitteln benetzt werden, um weiteren Pilzbefall (hoffentlich) zu verhindern.

  • Alarmstufe rot – lagenweise dunkelrot!!!

    2016-06-24 Tau

    Alarmstufe rot – lagenweise dunkelrot!!! So die Warnmeldungen der Agrarberatung in der Pfalz. Lagenweise ist dort schon ein massiver Traubenbefall erfolgt. An der Mosel ist es noch etwas ruhiger. Bislang konnte ich zwar immer noch keinen Befall unserer Rieslingreben mit dem falschen Mehltau feststellen, aber wir sind immer noch sehr angespannt. Beim Rivaner sieht es anders aus. Erste befallene Rebblätter habe ich schon gefunden. Der Sommer ist noch nicht vorbei und jetzt, kurz nach der Rebblüte, sind die jungen Beerchen in ihrer anfälligsten Phase. Sehr empfindlich und durch das sehr starke Wachstum wird der Spritzmittelbelag ganz schnell verdünnt und muss in sehr kurzen Abständen erneuert werden. Einen sehr guten Beitrag zu diesem Thema finden Sie im Blog vom Weingut St. Antony, Rheinhessen.

    Leider spielt das Wetter auch nicht mit. Ein stabiles Hoch ist nicht in Sicht. Extreme Luftfeuchte verhinderte letzte Woche tagelang das Etikettieren. Minimalste Temperaturunterschiede lies die Flaschen beschlagen und durch die extreme Sättigung der Luft mit Feuchtigkeit trockneten diese tagelang nicht. 2016-06-20 Hagel

    Etwas Hagel gab es auch schon. Gott sei Dank wurden nur etliche Rebblätter durchlöchert. 2016-06-24 Quelle

    Mittlerweile sind wir im Besitz einer eigenen Quelle. In einem Weinberg im Burger Hahnenschrittchen hat sich im Vorgewende ein „kleiner“ Bach gebildet. Ärgerlich nur, dass in diesem Bereich die Befahrbarkeit mit der Weinbergsraupe nicht mehr gegeben ist. Aber das ist das kleinste Problem, das wir im Moment haben.

  • Etwas Entspannung

    2016-06-16 Blüte

    Mittlerweile sind wir etwas entspannter – aber nur etwas – was die Pilzkrankheiten im Weinberg betrifft. Ich berichtete hier. Nächste Woche ist weitestgehend trockenes, sommerliches Wetter gemeldet. Unsere Weinberge sind bisher immer noch befallsfrei. Ob der Pilz in den letzten Tagen in die Rebe eindringen konnte, wissen wir noch nicht, da er erst sichtbar wird, wenn die Inkubationszeit abgelaufen ist. Noch bin ich guter Dinge. Vielleicht hatte ich bisher Dummenglück, unsere Weinberge stehen an der richtigen Stelle oder unser Weinbergsmanagment hat mit einem Quäntchen Glück zur bisherigen Befallsfreiheit geführt.

    Jetzt muss noch die Rebblüte gut überstanden werden. Trocken soll es werden, also eine geringere Gefahr, dass die extrem empfindlichen Beerchen vom Peronosporapilz befallen werden. Die Temperaturen sollen steigen und die Wasserversorgung der Reben ist ja bekanntermaßen auch optimal. Das müsste eigentlich gut gehen.