Vulpes vulpes, der gemeine Rotfuchs. Am helllichten Tag – heute Nachmittag – gesehen und mit dem Auto angehalten. Bilder gemacht, der Fuchs hat mich genauso angeschaut, wie ich ihn angeschaut habe. Keinerlei Scheu vor mir und meinem großem Auto. Er überquerte langsam den Wirtschaftweg und lief in einen Weinberg. Ich zu Fuß mit Kamera hinterher. Wie gesagt, das Tierchen hatte keinerlei Scheu vor mir.
„Der Rotfuchs ist ein relativ anspruchsloser Allesfresser. Er stellt seine Ernährung bei Bestandsschwankungen der Beutetiere kurzfristig um und nimmt generell mit dem vorlieb, was leicht zu erbeuten ist und einen hohen Energiegehalt bietet.“ schreibt Wikipedia.
Ganz wichtig: „Er stellt seinen Ernährung kurzfristig um und…, was leicht zu erbeuten ist“ und leicht zu erbeuten ist zur Zeit die Schermaus, die in auffallend übergroßer Anzahl in den Weinbergen wühlt und dort Schäden verursacht.
Wie in der Natur üblich, wenn es viele Mäuse gibt, gibt es auch viele Füchse und Greifvögel, die die Mäusepopulation – habe ich heute auch zu sehen bekommen – dezimieren helfen. Fehlt nur noch ein unterstützender, sehr kalter Winter.

Die Reben sind ausgetrieben. Nur noch wenige Tage und die Sommerarbeiten im Weinberg beginnen. Das Arbeitstempo wird ab jetzt die Natur, die Reben mit ihrem Wachstum, bestimmen.
Die 



So sehr wie ich
Bernhard Fiedler vom Neusiedler See hats grob geschätzt:
Die jungen Beeren sind prächtig gewachsen. Erbsenstadium sagt der Winzer. Man sieht deutlich die kleineren Trauben dazwischen. Durch die Hitzewelle während der Blüte nicht bestäubt und klein geblieben. Dadurch bleibt die Traube lockerbeerig. Die Gefahr, dass sich große Beeren bei weiterem wachsen gegenseitig kaputt drücken und faulen, ist dadurch geringer.
Die Wetteraussichten für die nächsten Tage sind – zumindest für den Winzer – optimal. Es könnte reichlich geben, sozusagen auf Vorrat. Endlich!
die 
