Die sommerlichen Hauptarbeiten sind erledigt. Die Rebtriebe sind geheftet, also in den Drahtrahmen eingeschlauft worden. Die Traubenzone wurde entblättert und der erste Laubschnitt ist auch schon gemacht.
Die Weinberge sehen jetzt akkurat wie nach einem Friseurbesuch aus. Etwas Ruhe kehrt nun ein. Nicht, dass wir arbeitslos wären, aber, wie sagt man so schön, der Druck ist raus.
Zeit, sich jetzt intensiv um die im Mai gepflanzten Rieslingreben zu kümmern. Mittlerweile konnten wir mit dem Kettenschlepper eine Bodenlockerung durchführen. Im Unterstockbereich muss händisch gearbeitet werden. Eine reichhaltige Auswahl an Hacken steht für meine Helfer zur Verfügung. Jeder kann sich nach seinem Gusto das passende Gerät aussuchen.
Die jungen Rieslingreben wachsen sehr gut und sind mittlerweile am Pflanzstab festgebunden.
Der Sommer mit trockenem Wetter ist auch gekommen. Etwas aufatmen für uns. Neuinfektionen durch den gefürchteten falschen Mehltau (Peronospora) werden unwahrscheinlicher und durch das starke Beerenwachstum verringert sich die Empfindlichkeit der Trauben.

Bei morgens noch frostigen Temperaturen haben wir mit dem Endspurt beim Rebschnitt angefangen. 
Im heutigen Weinberg – ein sehr Alter – immer wieder Moose und Flechten auf den alten Rebstöcken. Mein kleiner, aber sehr persönlicher Mikrokosmos, 

Leider verhinderte die Geometrie der Dachgaube das sanfte bergab Rollen des Wägelchens. Nur mit rohen Muskelkräften und mit viel Hauruck konnten wir das Rohr platzieren. Die Konstruktion war leider etwas zu schwer geraten….
Der Anfang wurde schon gemacht. Mit der
Ich bin es ja gewohnt, weggeworfene Pizzakartons an der Ruhebank in der Reiler Goldlay aufzusammeln. Bierdosen sind seit Einführung des Dosenpfandes sehr selten geworden. Ärgerlich sind die Weinflaschen – interessanterweise meisten Billigplörre aus dem Discounter – die man des öfteren beim Mähen übersieht und sich in gefährlich herumfliegende Glassplitter verwandeln.



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