
Endlich ist er da und er funktioniert: Der Steillagenvollernter! Vor sieben jahren der erste Prototyp. Ich schrieb damals darüber, das er nicht funktionieren kann. Wurde auch mittlerweile beerdigt, inklusive einigen hunderttausend Euros staatlicher Forschungsgelder. Der zweite Prototyp, zuerst eine private Innovation eines Landmaschinenhändlers – mittlerweile von der EU gefördert – soll nächstes Jahr in die Serienproduktion gehen.………………………………………………………………………….. 
Jetzt der dritte Versuch des Vollernters für den Steilhang. Carsten Müller, Lohnunternehmer aus unserem Nachbarort Burg, machte sich Gedanken und bastelte baute sich einen zum Aufbau auf seine Steillagenraupe. Vom Praktiker für den Praktiker. Vor ca. vier Wochen der erste Probelauf, etwas nachbessern und das Teil läuft! Die Lesequalität ist wie bei den Flachlagenvollerntern gut. Details, wie z.B. das hohe Gewicht sollen in Zukunft noch optimiert werden.
Endlich eine funktionsfähige, schlagkräftige und einsatzfähige Maschine für die Ernte am Steilhang. In Verbindung mit einer vorhergegangenen selektiven Handlese die Zukunft für den Steillagenweinbau! Jetzt fehlt nur noch der Ernter, der genauso gut selektieren kann wie der Mensch, aber das ist Zukunftsmusik.
Die Ernteraupe wurde in dieser Erntesaison auch in Flachlagen eingesetzt um die Technik zu optimieren, wo obige Bilder entstanden.


Die erste Ernüchterung kam nach den ergiebigen Regenfällen vom 20. und 21. September. Viele Beeren saugten sich mit Wasser voll und platzten auf. Die unnatürlich hohen Temperaturen und die extreme Luftfeuchtigkeit – ich laufe jetzt immer noch im T-Shirt rum und die Klimaänderung lässt grüßen – sorgten dafür, das sich rasend schnell Fäulniss breit machte. Nach dem ersten selektivem Erntedurchgang, gab es letzte Woche ( 07. 08. 09. Sept.) nochmals reichlich Wasser vom Himmel. Die bisher gesund gebliebenen Rieslingbeeren platzten auch auf und ein neuer Fäulnisskreislauf begann. Drei Tage später schon wieder Regen. Man konnte den Rieslingtrauben beim faulen zusehen.
Dieses Jahr sieht es etwas anders aus. Die erwartete übergroße Weinernte schrumpfte auf eine Normalernte. Die jungen Weine sind am gären und sie sind Dank der intensiven selektiven Ernte auf dem üblichen hohen qualitativem Niveau, wenn ich das mal so behaupten darf.
Unsere Erntemannschaft ist hoch motiviert. Kiste für Kiste Riesling wird sauber selektiert.
Natürlich noch ein Schwätzchen und sich kurz erholt, bevor es wieder in den Weinberg geht.
Es wäre alles noch schöner, wenn das Wetter mitspielen würde. Wie beim ersten Starkregen vor einigen Wochen, konnten wir letzten Freitag nach der ergiebigen Niederschlägen vom Mittwoch und Donnerstag wieder aufgeplatzte Beeren sehen. Gestern abend auch wieder ausreichend Wasser vom Himmel. Anne, eine unserer Erntehelferinnen die einige Jahre in der Entwicklungshilfe gearbeitet hatte, meinte nur „Regenzeit“.








Die Beeren sind bis zum platzen gefüllt. Die Beerenhäute sind sehr dünn geworden und reissen dann auf. Die Fäulnisserreger können nun ungehindert ihr Werk tun. Ich berichtete letztes Jahr schon einmal über die Problematik der 

Wie jedes Jahr der alljährliche Testlauf in unserem kleinen 