Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

Autor: Harald

  • 0800 4 5555 20 – Da werden Sie geholfen!

    2015-08-19 Ausbildungsbeihilfe

    0800 4 5555 20 – Da werden Sie geholfen. Der alte Werbespruch von Veronica Pooth. Hier die Zentralnummer des Callcenters des Arbeitsamtes (für die Arbeitgeber), die für jegliche Information dienen soll.

    Aber nun mal der Reihe nach.

    Unsere Ausbildungsstelle ist mittlerweile besetzt. Ein/e EU Ausländer/in hatte sich beworben und den Ausbildungsvertrag unterschrieben. Eine Wohnung war auch schnell organisiert. Da aber das Lehrlingsgehalt nicht so üppig ist, um einen eigenen Hausstand zu gründen und die elterliche Unterstützung auch begrenzt ist, dass erste Problem.

    Also sich im Internet sachkundig gemacht. Dabei auf Mobi Pro gestoßen, einem Programm für die Ausbildung ausländischer Jugendlicher. Förderung mittels Sprachunterricht, Förderung bei der Bewerbung, Hilfen zum Lebensunterhalt, Fahrtkosten usw. Hört sich alles gut und nett an, aber weitere Information, also die harten Fakten, nicht aus der Homepage ersichtlich.  Also angerufen, der Mitarbeiter am Telefon hörte sich sehr sachkundig an. Ich sollte Interesse an diesem Programm per Mail kundtun (Die Verwaltung der Gelder des Arbeitsamtes wird bei diesem Projekt von externen Projektträgern übernommen.) Einen Tag später kam dann die Absage, ich könnte nicht an diesem Programm teilnehmen, Projektträger werden und es ist für dieses Projekt in diesem Jahr sowieso kein Geld mehr da.

    Also bei einem regionalem Projektträger angerufen. Es war eine interessante Unterhaltung mit dem zuständigen pädagogischen Betreuer. Zum Einem – ist mir aus vorherigen Kontakten bekannt – das die Arbeitsagentur etwas schwierig telefonisch erreichbar ist und dann hätten Sie auch nur die Zulassung für Portugiesen, Spanier und Rumänen und das auch nicht für den Winzerberuf. Also wieder nichts mit der Förderung von ausländischen Ausbildungswilligen. Problem!

    Da Sprachuntericht in meinem Fall nicht nötig ist – Deutsch wurde schon in der Schule unterrichtet – meinte mein Gesprächspartner, käme alternativ noch die Berufsausbildungshilfe in Frage.

    Also obige „Da werden Sie geholfen“ Rufnummer angerufen. Der erste Anruf scheiterte an einem inkompetenten Mitarbeiter. Kenne ich von anderen Gelegenheiten. Ich hatte schon einmal mehrere Stunden damit verbracht, einen sachkundigen Sachbearbeiter an die Strippe zu bekommen. Also der zweite Versuch. Zuerst eine Belehrung, dass diese Rufnummer nur für Arbeitgeber zuständig ist und nicht für Arbeitnehmer, die diese Hilfe beantragen müssten. Aber dann hat es doch geklappt, ich durfte das Anliegen meines zukünftigen Stiftes vortragen und es sollte ein Antragsformular für diese Fördermaßnahme an mich geschickt werden. Ich hätte da noch einige Fragen, sagte ich. Er sagte, ich werde angerufen. Einen persönlichen Sachbearbeiter in meiner zuständigen Arbeitsagentur mit eigener Nummer gibt es, auch für Arbeitgeber, nicht! Trotzdem ein kleiner Erfolg!

    Einige Stunden später der Rückruf der Agentur. Leider kommunizierte die dafür zuständige Sachbearbeiterin mit meinem Anrufbeantworter. Letzter Satz: „Für Rückfragen können Sie mich gerne zurückrufen“, natürlich keine Telefonnummer. Es gibt nur oben genannte, die bei einem Callcenter landet.

    Die Anträge auf die Berufsausbildungsbeihilfe kamen einige Tage später an. Gott sei Dank sehr verständlich gehalten. Die benötigten Dokumente kamen auch ganz schnell per Internet von der Familie.

    Heute sind wir, also mein Stift und ich, dann persönlich zum Arbeitsamt gefahren. So stand es ja auch im Anschreiben bei der Zusendung der Anträge. Da es ja Arbeitnehmersache ist, diese Papiere abzugeben, in die Schlange vor den „Empfang“ gestellt. Ich hasse es, dass mit dem in Schlange stehen!

    Als wir dann dran waren, keine Beratung, keine Sichtung des Papierstapels und/oder Hinweise auf Ausfüllfehler oder fehlende Dokumente! Es werde weitergeleitet an die Sachbearbeiter wurde ich beschieden. Ob ich noch Fragen hätte, der Sachbearbeiter würde dann zurückrufen…

    Die Zeit heute Morgen hätte ich mir sparen können. Besser direkt an das übergeordnete Arbeitsamt geschickt und der Antrag käme wahrscheinlich eher in die Bearbeitung. Servicequalität ist etwas anderes. Jetzt lasse ich mich einmal überraschen.

    In zwei Wochen ist Ausbildungsbeginn. 🙂

  • Gegen den Durst

    2015-08-08 Hugo

    Obwohl die sommerliche Hitze in den nächsten Tagen zugunsten von kühleren Temperaturen weicht, trotzdem noch schnell für die, die es nicht wissen, ein Rezept für ein kühlendes Getränk an einem heißen Sommerabend.

    Man braucht 2 cl Holunderblütensirup, am besten selbst gemacht, 100 ml Sekt, natürlich der Beste!  50 ml Mineralwasser, 2 frische Minzblätter, ich empfehle die geruchsintensive Persische Minze,  eine Limette und natürlich Eiswürfel.

    Zuerst ein bis zwei Eiswürfel in ein Weißweinglas, reiben Sie dann das Innere des Glases mit den beiden Minzblättern aus und legen Sie diese anschließend einfach auf die Eiswürfel. Durch das Reiben der Minzblätter öffnen sich deren Poren, sodass das Minzaroma besser entströmen und sich im Cocktail ausbreiten kann.

    Anschließend wird die Limette gründlich unter fließendem Wasser abgewaschen und in Achtel zerteilt. Die Limettenstücke drücken Sie leicht über den Eiswürfeln aus und geben sie danach direkt in das Glas.

    Dann Holunderblütensirup, Rieslingsekt und Mineralwasser hinzugeben und fertig ist der allseits beliebte Cocktail Hugo.

    Sie können das Ganze auch variieren, anstatt Holunderblütensirup Zitronenmelissensirup verwenden, Weißwein statt Sekt oder Zitrone alternativ zur Limette. Bei großer Hitze und großem Durst mehr Mineralwasser oder Eiswürfel.

    Das allerwichtigste zum Schluß: Nur mit guten Zutaten erhält man ein Getränk für besten Genuß!

  • Wasser!

    2015-08-08 HoffestAm Samstag habe ich als Gastwinzer beim Hoffest meines Kollegen Reinhard Schäfer unsere Moselrieslinge präsentiert.  Der Hof des Weingutes war sehr gut gefüllt, Speis und Trank gab es reichlich und die Liveband machte ausgezeichnete Musik. Zwar brütend heiß und etwas schwierig die Weine gekühlt zu halten, aber ein sehr schöner Abend.

    Auch in Württemberg ist die extreme Trockenheit ein allgegenwärtiges Thema. Die kleineren Regenschauer, die wir in den letzten Wochen an der Mosel hatten, fehlten dort komplett. Gestern kam allerdings die Erlösung für den Kollegen. Abends erreichte mich die freudige Nachricht per Mail:

    „Hallo Harald,

    innerhalb einer Stunde 50 Liter Wasser. Halle schwimmt. Alle Regenwasser-Tanks laufen über. Mussten am Haus die Hochwasser-Sperre anbringen!

    Gruß

    Reinhard“

    Wie unser Weingut, liegt auch das Weingut Schäfer nahe am Fluss (Bottwar). Als Moselanlieger würde ich eher Bach sagen. Und wie das nun mal bei Flussanliegern ist, die zudem direkt im Talgrund liegen, gibt es mal leichte Überschwemmungen. Nicht meterhoch wie wir es an der Mosel gewohnt sind, aber plötzlich 15 cm Wasser in Hof und Halle sind ja auch schon was.

    Für Reinhard ist auf jeden Fall die Sorge um die Trockenheit im Weinberg sehr schnell und ausreichend erledigt. Da nimmt er gerne die kleine Überschwemmung in Kauf.

    Für uns ist das Problem mittlerweile auch kleiner geworden. Letzte Nacht gab es fast 20 Liter/qm Regen, kommende Nacht soll es auch noch regnen. Etwas Entspannung!

    Ich hoffe und wünsche, dass genügend Regen für alle Winzer fällt, da die extreme Hitze und Trockenheit die Wasserreserven in ganz Europa schwinden lässt. Beispielsweise schreibt auch unser Kollege Bernhard Fiedler in Österreich über die Auswirkungen des Wassermangels.

  • mangels Masse

    2015-08-07 Laubschnitt

    Der zweite Laubschnitt mit dem Laubschneider fällt mangels Masse fast ganz aus. Durch die fehlenden Niederschläge sind die meisten Reben nach dem ersten Laubschnitt nicht mehr weiter gewachsen. Lediglich bei einem Drittel unserer Weinbergsfläche lohnt der Einsatz der Maschine. Bei den anderen Weinbergen sind lediglich einige Rebtriebe per Hand mit der Rebschere abzuschneiden.  Zu Fuß und per Hand schneller als jede Maschine. Ich wünschte, es wäre anders rum.

  • Murphys Gesetz

    2015-08-03 Kellerkatze

    Murphys Gesetz„Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen.“ Nicht ganz so schlimm wie vor einigen Jahren, aber es nervt trotzdem.

    Gestern Morgen signalisierte das Armaturenbrett des Kettenschleppers eine fehlerhafte Funktion der Lichtmaschine. Ich dachte mir, dass der Keilriemen des Antriebes abgesprungen ist, aber nein, dass war es nicht. Also zur Tankstellenwerkstatt gefahren und um Ratschlag gebeten. Die Stromlieferung der Lichtmaschine schwächelte etwas. Kein Grund zur Sorge. Nervig nur, dass die optische Meldung auf dem Display mit einer kleineren Sirene verbunden ist, die alle paar Sekunden Warnsignale von sich gibt.

    Beim Nachfüllen des Wassers für die dritte Runde der Bewässerung einer Junganlage, war unser hauseigener Brunnen leer und Trinkwasser musste genommen werden. Wasser alle, wie in den Weinbergen.

    Die Heimfahrt nach getaner Arbeit endete mit einem riesigen Knall. Plattfuß am Anhänger! Ein Stein war während der Fahrt hochgewirbelt worden und hatte sich zwischen Reifen und Anhängestell verkantet und die Flanke des Reifens aufgeschlitzt. Also Raupe abladen, Hänger an den Wegrand stellen, mit dem Traktor nach Hause, Werkzeug und Wagenheber ins Auto, Reifen abbauen und schon wieder zur Tankstellenwerkstatt. Gottseidank war ein Ersatzreifen vorhanden. Und das Ganze wieder rückwärts: Mit dem Auto in den Weinberg fahren und Reifen montieren, Auto nach Hause und anschließend mit dem Traktor Anhänger und Raupe holen.

    Die Kellerkatze beim Ausruhen in der sommerlichen Hitze unter dem Walnussbaum. Mit den häufigen Hofdurchfahrten meinerseits, laufend gestört. War mir aber auch egal.

    Heute Morgen dann keinen Strom an der 12v Bordsteckdose gehabt. Erst nach einer längeren Fehlersuche habe ich als Ursache eine geschmolzene Sicherung gefunden. Kurze Zeit später das Gleiche noch einmal. Das „Warum“ aber nicht gefunden.

    Mittlerweile etwas genervt durch die sich immer wieder meldende Sirene beim „Support“ des Kettenschlepperherstellers angerufen. Die Lichtmaschine dürfte der Verursacher sein. Liefert nicht genug Stromspannung. Es reicht für die Batterieladung, aber nicht fürs Abschalten der Sirene, vermutlich auch Stromschwankungen, die das Schmelzen der Sicherungen bewirkt haben.

    Eine Neue ist bestellt und ich hoffe, dass es die Lösung für einen Teil der gestrigen und heutigen Probleme ist.

  • Angespannt, sehr angespannt

    2015-07-22 Riesling

    In den guten Lagen, also den frühen, sind die Trauben sehr gut verblüht. Man sieht nur wenige kleine Beerchen, die von nicht bestäubten Blüten stammen.2015-07-22 Verrieselt

    Vollkommen gegensätzlich die Trauben in den späteren Lagen. Zwei Tage Kälteeinbruch während der Blüte sind deutlich zu sehen. Ganz extrem – wie im obigen Bild – ist das Blüteergebnis bei Rebstöcken, die zum Zeitpunkt der Blüte schon unter Wassermangel gelitten haben. Der Riesling ist sehr empfindlich in der Blütephase.

    2015-07-2 Triebspitze

    In einer jungen Rebanlage mit sehr vielen nachgepflanzten Rieslingreben haben wir das Wachstum wieder angekurbelt. Nach zweimaliger Wassergabe sind die kurz vor den vertrocknen stehenden Triebspitzen wieder ergrünt und das Längenwachstum hat wieder eingesetzt.

    Die Reben sehen besser aus, als aufgrund der hohen Temperaturen erwartet. Wir haben Weinberge, die immer noch ausreichend Wasser im Boden finden und an denen man die Trockenheit nicht ansieht, bis hin zu sehr stark trockengestressten Rebstöcken, bei denen die Triebspitzen und die unteren Blätter schon verdorrt sind. Leider auch schon Trauben, die ins bläuliche verfärben. Nicht so gut für die Qualität.

    Jetzt wäre es an der richtigen Zeit, die Reben zu bewässern. Leider haben wir diese Möglichkeit nicht. Da beneide ich Kollege Armin, der die Möglichkeit zum Bewässern hat.

    Uns bleibt nur die Möglichkeit zu warten. Die Lage ist leider angespannt, sehr angespannt.

    Letzte Woche gab es etwas Regen. Kommende Woche sind weitere Niederschläge gemeldet. Es wird ein hangeln von Regen zu Regen, jeweils ein Tropfen auf den heißen Stein.

  • Gastgeberglas

    2015-07-17 Glas

    Das Gastgeberglas: Farblich markiert, damit man es immer wieder als sein Eigenes erkennt und wieder findet. Beim Weinausschank am Weinstand oder bei Präsentationen sehr gerne verwendet, damit man sich nicht immer wieder ein frisches Weinglas nehmen muss und das Gläserspülen so etwas verringert wird.

    Bei Privatpartys als Gastgeber auch noch praktisch. Der Begrüßungssekt kann im Gastgeberglas durch Mineralwasser ersetzt werden, damit der Gastgeber länger einen klaren Kopf behält. 🙂

  • Pollenhöschen

    2015-07-12 Pollen

    Die Bienen von Chefin Marita und Freundin Barbara fühlen sich mittlerweile wohl. Alle zwei Tage werden sie persönlich durch die beiden Imkerinnen betreut. Ab und zu bin ich auch dabei, darf dann mit der Motorsense das Grundstück mähen und bei den Jungimkerinnen zuschauen.

    Die Bienen sind fleißig am Arbeiten. Der Bienenstock ist mit Waben gefüllt und die Arbeitsbienen schleppen in ihren Pollenhöschen jede Menge Blütenstaub in den Bienenstock. Bis jetzt scheint das Bienenprojekt geglückt zu sein. In den kommenden Wochen muss noch gegen die Varroamilbe behandelt werden, damit das Bienenvolk nicht geschwächt wird und stark in den Winter kommt.

    2015-07-12 PuderzuckerDer Anfang wurde schon gemacht. Mit der Puderzuckermethode wurde eine Befallsgradschätzung durchgeführt und vorbeugend die Milbe bekämpft.

    Ist ganz einfach: Puderzucker in den Bienenstock streuen – sieht lustig aus, wenn weiß bestäubte Bienen durch die Gegend fliegen – die Milben verlieren den Halt an den Bienen, bzw. der Putzdrang der Bienen fördert das Loslösen dieser, die Milben fallen nach unten aus dem Bienenstock auf eine weiße Unterlage und können dort für eine Befallsgradschätzung ausgezählt werden. Zudem entzieht der Puderzucker den Milben die Feuchtigkeit und diese verenden. Der Befall ist unserer Meinung nach noch sehr gering. Leider wirkt diese sehr schonende Methode nur auf die Milben, die direkt vom Puderzucker getroffen werden. Für die Milben, die in der Bienenbrut sitzen, müssen andere Mittel vorsichtig angewendet werden, z.B. Ameisensäure.

    Apropos, wie das Weingut, wird auch die Bienenhaltung ökologisch betrieben und ist biozertifiziert. Wir können sonst nix anderes 🙂

  • knapp, sehr knapp

    2015-07-11 Triebspitze

    Die Bodenwasservorräte sind knapp, sehr knapp. Die Hitze der vergangenen Woche hat viel Wasser verbraucht. In vielen Weinbergen sieht man schon die ersten Anzeichen von Trockenstress. Die Triebspitzen richten sich gerade auf und ein Ende des Rebwachstums ist in Sicht.2015-07-10 UV Schäden

    Dort wo die Bodenmächtigkeit gering ist, der Fels hoch ansteht und die Reben schon seit längerem unter Wassermangel leiden, sieht man Blattaufhellungen aufgrund der übermässigen UV Strahlung der Sonne.2015-07-10 KurztriebStellenweise sind dort die Reben nur bis zum obersten Draht der Unterstützungsvorrichtung gewachsen. 2015-07-10 Trockenheit

    Zunehmend drehen sich die Blätter von der Sonne weg, um weniger Wasser zu verdunsten.

    Es wird allerhöchste Eisenbahn, dass es regnet. Die Trauben sind jetzt in der Phase des Dickenwachstums.

    Es wäre jetzt die richtige Zeit, um die Reben zu bewässern. Die ganz jungen Reben kann ich ja noch wässern, aber die Anderen? Die Mosel anzapfen? So einfach ist das nun auch wieder nicht. Mal abgesehen davon das mir die benötigten Wasserrechte nicht gehören, die Mosel hat nicht genügend Wasser. Durch die Stauhaltung sieht es so aus, als ob genügend drin wäre, aber es kommt einfach nichts nach, um die Rebflächen an der Mosel zu bewässern.

    Es wird wie jedes Jahr: Spannend!

  • frische, kühle Luft

    2015-07-06 SpiegelungSeit heute endlich wieder frische, kühle Luft im Moseltal. Die vergangenen Tage waren doch etwas anstrengend. Morgens einige Stunden in den Weinberg, bis man von der Hitze nach Hause getrieben wurde. Im Haus hinter den meterdicken Bruchsteinwänden Schutz vor der Hitze suchen. Der Weinkeller wäre zwar besser gewesen, jedoch zu kalt. Oder abends am Moselstrand, um in der Abendsonne einen Riesling zu genießen.

    Mittlerweile, nach dem Temperatursturz gestern Abend, ist es sehr angenehm wieder in Weinberg zu arbeiten. Man muss sich sogar anstrengen, um ins Schwitzen zu kommen.