
Das war Gestern der letze Schnitt in der diesjährigen Rebschnittsaison. Trotz des langen Winters haben wir den Rebschnitt in den letzten Wochen schnell erledigt. Jetzt müssen nur noch die Fruchtruten im Drahtrahmen nach unten gebogen und befestigt werden und dann ist bis zum Ergrünen der Reben keine Arbeit mehr am Rebstock nötig.

Zwei Weinberge sind neu dazu gekommen. Da die Reben schon sehr alt und abgängig waren und die Erziehungsart nicht mehr den heutigen Anforderungen entspricht, werden diese Flächen neu gepflanzt. Heute wurden die alten Rebstöcke mit der Rodezange aus dem Boden herausgezogen. In den nächsten Tagen wird die Fläche abgeräumt und notwendige Planierarbeiten können durchgeführt werden.
Fast erwartungsgemäß gab es heute schon wieder die ersten Reparaturen an den Geräten. Ein Hydraulikzylinder ist verbogen und muß ersetzt werden, ein Ölverlust an der Raupe erforderte einen neuen Wellendichtring und die selbst gebaute Rodezange ist aufs übelste verbogen und wird wohl auch nicht mehr lange durchhalten. Die Belastungsgrenzen von Mensch und Maschine werden im Steilhang leider schneller erreicht als in der Ebene. Die Reparaturen an der Maschine sind für mich kein Problem, aber was ist, wenn es bei mir losgeht?