Alle Jahre wieder: Das Ausmisten der Reiler Kirche! Die Fledermauskolonie in der Reiler Pfarrkirche, ich berichtete hier und hier, ist ihr Winterquartier übergesiedelt. Der Weg war frei, um den Dachstuhl vom Fledermausguano zu befreien. Die Menge an Guano war gering. Durch verschiedene Umwelteinflüsse, wie z.B. der heiße Sommer, war die Fledermauskolonie klein geblieben. Für den Biowinzer fiel nicht viel vom wertvollen Humusdünger an. Dafür war der Transport der Säcke durch das dunkle Kirchendach weniger aufwändig. Durch den engen Durchschlupf im Dachboden in den kleinen Dachboden, dann in den Glockenturm. Der Transport eine Etage tiefer problemlos. Die mit Dünger gefüllten Säcke erledigten das im freien Flug.
Die letzten Meter anstrengend. Nochmals eine Etage tiefer durch eine nur mannbreite Wendeltreppe, incl. einer Türe, die zur falschen Seite aufging. Dann in die Sakristei und endlich der Anhänger zum Abtransport.
Etwas anstrengend, aber seit Jahren bewährt, nachdem sich die erste Fledermaustransporteinrichtung als nicht praktikabel erwiesen hatte und der Einsatz der darauffolgenden Transporteinrichtung in einem riesigen Desaster geendet hatte.

Bevor die graue Jahreszeit von der Mosel Besitz ergreift, noch einige Bilder der vergangenen Tage mit Herbst- und Nebelimpressionen der Mosellandschaft. 



Wir freuen wir uns immer wieder, wenn wir bei Weinverkostungen sehr gut abschneiden und ein dickes Lob bekommen. Sehr großes Lob gab es dieses Jahr wieder beim Eichelmann Weinführer. Auch der VINUM Weinführers zählt uns zu den besten Weingütern.
Ein trockenes Frühjahr und extremer, trockener Sommer prägten das Jahr 2022. Nur im Juni gab es durchschnittliche Niederschläge.
So wichtig wie in diesem Jahr habe ich das Probieren der Trauben noch nie empfunden. Bei der selektiven Ernte war das Traubenessen ein extrem wichtiges analytisches Instrument. Offensichtlich unter Trockenstress leidende Reben oder Rieslingtrauben, die gräulich bis hin zu opalisierend violett/blau aussahen, wurden probiert.
Die Weinernte 2022 ist beendet. Gestern ernteten wir bei ruhigem Herbstwetter mit kleiner Erntemannschaft die letzten Rieslingtrauben.
Ohne unsere Erntehelfer geht gar nichts! Seit Jahren sind sie ein eingespieltes Team. Neue Helfer werden umgehend eingebunden. Ohne dass großartige Anweisungen unsererseits gegeben werden, verteilen sich die Helfer nach kurzem beratschlagen im Weinberg auf die Rebzeilen zum Ernten. Auch der Transport der Trauben aus dem Weinberg organisiert sich fast von selbst.
Früh morgendlich bei kühlerem Wetter schon ein Lachen auf den Lippen und der Start in den Arbeitstag ist perfekt.
Tagsüber wird fleissig geerntet, ohne Rücksicht auf verschmutze Hosen.
Abends wird im Kelterhaus mit angepackt. Trauben abladen, die Erntekisten und Weinpresse säubern.
Auch beim Einstampfen der Pressrückstände, dem Traubentrester, sind helfende Hände und Füße schnell zur Stelle, damit später in der Destille aus den vergorenen Traubentrestern der
Die ergiebigen Regenfälle nach der
Per Zufall entdeckte ein Erntehelfer sogar ein Exemplar, das auf einem Rebstock auf dem
Die erst Erntewoche liegt hinter uns. Mit kleiner Mannschaft wurde selektiv geerntet. Wie bei 

Die Maschinen im Weinkeller laufen mittlerweile auch alle reibungslos. Das ausgefallene Kühlaggregat konnte kurzfristig repariert werden. Das benötigte Ersatzteil war beim Händler auf Lager. Die Reparatur der Pressmembran der Weinpresse wurde auch noch nebenbei erledigt, nachdem ein Druckabfall beim Pressen festgestellt wurde. Die Suche nach dem Loch in der Membran gestaltete sich etwas schwieriger …