Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • 2006er

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    Dieser Tage verkosteten wir einige 2006er Rieslinge mit Freunden und hatten jede Menge Spaß dabei. Im Gegensatz zu den immer noch sehr jugendlichen 2007er Rieslingen einiges reifer schmeckend, das Bouquet intensiver und subtiler. Der Riesling braucht im Gegensatz zu anderen Rebsorten etwas mehr Zeit um zu reifen und um seine Aromatik zu entfalten.

    Teilweise schade, dass die Weine zu früh getrunken werden und immer nur der letzte Jahrgang im Weingut nachgefragt wird.

  • WEB 2.0

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    WEB 2.0, das Internet zum mitmachen. Mit der Freischaltung unserer neuen Homepage hatten wir um Kommentare und Meinungen gebeten. Die als Anreiz versprochenen drei 3er Weinpakete wurden ausgelost und werden die Tage unser Weingut verlassen. Die Gewinner sind benachrichtigt.

    Hitmeister Superblogs 2008

    Mitmachweb auch hier. Wir sind nominiert für die Superblogs08. In der Kategorie Firmenblogs können Sie bis zum 17. Juli Ihre Stimme für unseren blog abgeben. Ob es was nützt oder nicht, sinnig oder unsinnig ist, weiß ich nicht, aber Mario Scheuermann vom trinktank macht auch mit und Charles M. Bugnowski vom Weincasting wird sicherlich wieder über einen Riesen-Schwanzvergleich schreiben.

  • Nicht schon wieder…

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    Wie im letzten Jahr hat die Pilzkrankheit Roter Brenner in den Weinbergen zugeschlagen. Einige Parzellen in der Reiler Goldlay hat es sehr heftig getroffen. Dort sind neben dem Blattverlust auch Traubenverluste entstanden. Das gleiche Szenario wie im Vorjahr: Reife Sporen auf dem Boden und dann das heftige Hagelunwitter am 30. Mai, welches die Pilzsporen so richtig auf die Rebblätter und Blütenansätze verteilt.

    Noch ist die Ernte nicht in trockenen Tüchern. Es kann noch einiges passieren.

  • Rund um die Kirche

    Die hier angekündigte Kunstausstellung wurde heute sehr gut besucht. Skulpturen, Gemälde, Installationen und andere Kunstwerke konnten rund um die Kirche, im Pfarrhaus und Pfarrgarten besichtigt werden. Eine weitere sehr schöne und gelungene Veranstaltung im Rahmen der Feierlichkeiten 1000 Jahre Reil/Mosel.

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    Peter Ketturcat zeigte in Objektkästen, passend zum Veranstaltungsort, seine Monstranzen. Die Dunkelheit des Pfarrkellers verlieh der Szene einen besonderen Reiz.

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    Maria Hill
    , gebürtig aus Reil, zeigte im Jugendheim Ihre Bilder und Skulpturen.

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    Weitere Gemälde, Installationen und Objekte waren noch von anderen Künstlern zu besichtigen. In einigen Tagen gibt es auf der Reiler Hompage mehr Bilder dieser Ausstellung.

  • Burger Hahnenschrittchen: Unter Lebensgefahr…


    Laubschnitt – MyVideo

    Burger Hahnenschrittchen: Unter Lebensgefahr für die Kamera habe ich in den frühen Morgenstunden die über dem Drahtrahmen stehenden Rebtriebe mit dem Laubschneider gekappt.

  • Erbsengröße

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    Das warme Sommerwetter hat in der letzten Woche die Trauben mächtig wachsen gelassen. Teilweise ist schon das Entwicklungsstadium Erbsengröße erreicht. Der Vegetationsvorsprung gegenüber dem langjährigen Mittel liegt bei ca. drei Wochen. Das läßt uns auf eine qualitativ gute Ernte hoffen.

  • Seit heute Online

    Seit heute morgen ist unsere neue Homepage online. Es war eine etwas längere Geburt. Schon seit einigen Monaten haben wir mit Joachim Ott an der Seite gebastelt. Einer der Hauptgründe für die Überarbeitung der Seite war der Weinshop. Er entsprach nicht den gesetzlichen Vorgaben und für uns bestand die Gefahr abgemahnt zu werden.Das Problem war, ein Bestellsystem zu finden, welches den Gesetzen entspricht und eine bequeme Bestellung ermöglicht. Bei einigen Programmen konnte man buchstäblich über den Bestellvorgang verdursten. Unser neuer Shop ist für den Kunden etwas aufwändiger als unsere alte Lösung, dafür aber justitiabel.

    Zudem sollte das ganze ohne Schnörkel sein. Schlicht, einfach und edel. Vor allen Dingen auch schnell zu laden. Es gibt noch eine ganze Menge User die Analog, per ISDN oder wie wir mit Schmalspur-DSL im Internet unterwegs sind.

    Unser Onlinetagebuch Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß ist mit in die Homepage integriert worden. Sogar alle alten Beiträge sind dort zu finden. Der Blog auf https://www.steffens-kess.de/cms1/blog/ und der „alte“ Blog http://bildergeschichten.geblogt.org/ werden in Zukunft parallel weitergeführt und Sie haben die Qual der Wahl…

    Für mich besteht zudem noch die Möglichkeit, zeitnah die restlichen Seiten unseres Internetangebotes zu ändern und aktualisieren.

    Über eine Resonanz würde ich mich freuen. Was gefällt Ihnen, was nicht oder gibt es andere Anregungen? Schreiben Sie mir oder kommentieren Sie im Blog. Als Anreiz gibt es drei 3er Weinpakete mit leckerem trockenem Ökoriesling zu gewinnen. Glücksfee wird meine jüngste Tochter spielen.

  • Entblättern

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    Nachdem die Blüte vorbei und die Reben in den Drahtrahmen eingeschlauft sind, wurde es so langsam Zeit, die Traubenzone zu entblättern. Um den optimalen Effekt der Abhärtung der Traubenschale gegen Traubenfäulniss und Sonnenbrand zu erreichen, ich berichtete hier darüber, muss diese Arbeit bis zur Schrotkorngröße der jungen Trauben erledigt sein. Da zwischen Rebblüte und den Wachstumsstadiun Schrotkorngröße nur eine kurze Zeitspanne ist und wir in den letzten Jahren immer mit der Arbeit des Entblätterns hinterherhingen, kam dieses Jahr unser neuer Entlauber zum Einsatz. Richtigerweise müßte dieses Gerät Laubzupfmaschine heißen. Eine Gebläse saugt aus einer sich drehenden Lochwalze die Rebblätter an und mit einer gegenläufig drehenden zweiten Walze werden die Blättern abgezupft. Als Nebeneffekt sparen wir noch über 150 Arbeitsstunden ein, die wir sinnvoller einsetzen können.

  • Der Countdown läuft

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    Der Countdown läuft: Mitte der Neunziger erstmals online, ist unsere Homepage mittlerweile in die Jahre gekommen und es wurde Zeit, sie komplett zu überarbeiten und den Erfordernissen des „Jetzt“ anzupassen.

    In Acht Tagen ist es soweit. Unsere Neue Homepage geht nächste Woche Freitag online, mit verbessertem Shop und integriertem Weblog. Ich werde berichten.

  • Hagelunwetter: Winterstimmung

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    In Zentrum des Hagelunwetters, über das ich hier vor zwei Wochen berichtete, sieht es düster aus. Wie im tiefen Winter stehen die Reben in einigen Gemeinden der Terassenmposel ohne Laub da. Der Hagel hat dort großflächig ganze Arbeit geleistet und den dortigen Kollegen die Ernte geraubt.