
Gestern während dem Abfüllen ein Anruf: „Es soll morgen schneien, können wir die Flaschen noch heute vorbei bringen?“. Kein Problem, eine Stunde später waren die für heute georderten Flaschen geliefert. Gut, dass im Büro meines Flaschenlieferanten ein Hobbymeterologe sitzt, der auch während der Arbeit auf die Wettervorhersage schaut. Heute massivstes Schneetreiben beim Blick aus dem Weinkeller, die andere Moselseite nicht zu sehen.
Wären die Bouteillen gestern nicht geliefert worden, heute wäre für den Lieferwagen kein durchkommen gewesen, zumindest in unseren steilen Hof. So kann nun morgen abgefüllt werden.

Letzte Woche hatten wir warmes und schönes Frühlingswetter, aber im Weinkeller sind immer noch eisige Temperaturen.
Für den Wein ist das sehr gut! So können wir aromaschonend Abfüllen.
Als Bekleidungsstück ist die Zipfelmütze zum Wärmen obligatorisch. Chefin Marita mit einem modischen und schicken Mützchen stellt die leeren Flaschen auf die Abfüllmaschine und beaufsichtigt diese.
Unser Sohn entnimmt die gefüllten Flaschen vom Band und legt sie in Gitterboxen. Der Winzer selbst führt die Aufsicht, ist für Flaschenzufuhr und -abfuhr zuständig, schaut nach den Weinfässern und macht nebenbei noch Fotos für die Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß.







In trockenen Tüchern? Noch nicht ganz, aber fast! Ich berichtete unter anderem 

Die Schäden durch die Pilzkrankheiten sind nun auch deutlicher sichtbar. Stellenweise findet man
„Es regnet gern, wo es schon naß ist.“ besagt eine althergebrachtes Sprichwort. Leider auch heute. Von der Arbeit hochschauend, sah ich die Regenwolken, die ohne abzuregnen, über mich hinweg gezogen sind. Freude bei mir! Aber kurze Zeit später, die nächsten Wolken mit einem kräftigen Regenguss, der mich nach Hause fahren ließ.
Wir brauchen eine stabile Wetterlage, meinte ein Kollege in den letzten Tagen. Haben wir doch, meinte ich. Nass und feucht, ist ja auch eine stabile Wetterlage. Nur im Moment die falsche!
