Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Weinernte 2008: Kinderbespaßung

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    Heute gab es noch einmal wunderschöne Rieslingtrauben aus dem Burger Hahnenschrittchen, der nun abgeerntet ist.

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    Auch der kleine Hennes hatte seinen Spaß. Leihtante Felicitas machte Kinderbespaßung und bugsierte den Kinderwagen bergauf und bergab.

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    Noch ein Erntetag und die diesjährige Weinernte ist im Keller. Endlich wieder Zeit haben um die wunderschön verfärbten Steillagen zu geniesen und den Herbststress  verfliegen zu lassen.

  • Weinernte 2008: Erntehilfe

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    Tatkräftige Ernteunterstützung gab es am Freitag von Schülern der Maria-Grünewald-Schule in Wittlich.  Es war erstaunlich, wie motiviert die jungen Menschen mit geistiger Behinderung waren. Mir wurden Löcher in den Bauch gefragt und ich mußte einen Crashkurs in Weinbereitung für die Jugendlichen geben.

  • Weinernte 2008: Wetterumschwung

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    Das Wetter soll in den nächsten Tagen so richtig unbeständig werden. Naßkalt ist angesagt. Kälte ist gut, die Nässe weniger. Mal davon abgesehen das die Nässe die gefühlte Kälte beim Ernten gewaltig verstärkt,  brauche ich das Wasser nicht auf unseren Trauben. Geschätzte drei Erntetage liegen noch vor uns und wir hoffen, dass der Wetterumschwung uns nicht allzusehr belästigt.

    T-shirt bekleidet auf dem Anhänger mitfahren wird wohl in den nächsten Tagen vorbei sein.

  • Weinernte 2008: Qualitätsbestimmung

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    Heute geerntet: Reiler Goldlay

    Mostgewichtsbestimmung mit dem Refraktometer. Ein Index für die Qualität: Je mehr Zucker ein Most enthält, desto mehr Geschmacksstoffe werden eingelagert. Neben dem Sehen, Riechen und Schmecken der Weintrauben ein weiteres Instrument um die Qualität eines Mostes zu bestimmen.

    In Zeiten der Globalisierung ist auch unser Refraktometer mulitkulti fähig:

    In der Mitte die Oechsle für die deutschen Winzer, rechts die Klosterneuburger Mostwaage nach Babo für die österreichischen und südtiroler Winzer und für den Rest der Welt der Prozentgehalt in Zucker.

  • Weinernte 2008: Ein schöner Tag

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    Der bisher schönste Erntetag liegt hinter uns. Den ganzen Tag Sonnenschein, kein Nebel oder Regen, recht warm für eine Oktobertag, eine klasse Erntemannschaft und richtig reife, fruchtig schmeckende Rieslingtrauben.  So stellt sich sicher der Weintrinker die Weinlese an der Mosel vor und träumt davon, mit dem Touristenboot von der Mosel aus die Weinberge zu betrachten.

  • Weinernte 2008: Steinreich

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    Das ich Steinreich bin, wußte ich ja, nur sollten diese Steine in unseren Schiefersteillagen bleiben und nicht in der Weinpresse auftauchen. Gottseidank habe ich per Zufall diesen Schieferstein vor dem Pressen in der Kelter gefunden. Es hätten kapitale Schäden am Presstuch enstehen können, welches wir letztes Jahr erneuert hatten.

  • Weinernte 2008: Heute in der Weinpresse

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    Hochreif, schon in bräunliche übergehend, heute geerntet und gekeltert. Es drängt so langsam. Die Beerenhaut ist empfindlich und mazeriert. Das diesjährige Optimum an Traubenreife, denke ich, ist erreicht. Wir werden zügig weiter ernten um diesen Status für die restlichen Weintrauben zu erhalten.

  • Weinernte 2008: Fäulnissgefahr

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    Der Herbstnebel hat in den letzten Tagen zäh im Tal gehangen und ließ sich schwer von der Sonne vertreiben.

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    Während Nebel und Sonne ein prächtiges Schauspiel geben, sieht es im Rebstock etwas anders aus.

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    Fäulnisnester sind häufiger zu finden und weitere Selektionsarbeit ist angesagt. Die guten ins Kistchen, die schlechten auf den Boden. Für unsere fruchtigen, trockenen Weine können wir solche Trauben nicht brauchen.

    Mit Qualität und Quantität sind wir bisher zufrieden. Die Basisqualitäten gären im Keller und nächste Woche sollte doch die eine oder andere  Spätlese aus der Weinpresse laufen.

  • Weinernte 2008: Scheißwetter

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    In der Nacht hat es geregnet und wir warten auf das Abtrocken der Rebstöcke um weiter zu ernten.  Die Niederschläge der letzten Woche, verbunden mit höheren Temperaturen, haben die Beerenhäute sehr empfindlich und dünn werden lassen.  Die Fäulnissgefahr steigt mit jedem Regen und höheren Temperaturen. Kühles, trockenes Herbstwetter wäre ideal, um den Trauben noch den letzten Schliff zu geben.

    Nach der gestrigen Selectionsarbeit hängen nun in weiteren Weinbergen nur noch gesunde Trauben um weiter zu reifen.