Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Weinernte 2008: Der Anfang ist gemacht

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    Heute starteten wird mit der Rieslingernte und der erste Most läuft in den Keller. Im Burger Hahnenschrittchen wurde der Anfang gemacht. Ein Weinberg wurde komplett abgeerntet und bei einem weiteren eine selektive Vorlese durchgeführt, damit die verbleibenden Trauben weiter reifen können.

    Die Qualität ist vielversprechend.  Der Saft schmeckt sehr fruchtig und reintönig. Ich freue mich schon auf den Wein, der hoffentlich so gut wird wie der von Thomas Lippert, der hier vom 2008er Riesling schwärmt.

    Sorgen bereiten die für die nächsten beide Tage gemeldeten Niederschläge. In einigen Rebanlagen sind die Beerenhäute durch die hohe Reife schon sehr dünn geworden und Regen könnte zum Aufplatzen mit nachfolgender Fäulniss führen. Zudem sollen in den nächsten Tagen unsere beiden steilsten Weinberge abgeerntet werden und ich habe keine Lust mit dem Kettenschlepper wie ein Schlittenfahrer den Berg runter zu sausen.

  • Weinernte 2008: Zum Greifen nah

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    Die Rieslingweinberge wurden intensiv von mir besichtigt und ein Ernteplan erstellt. Es sieht sehr gut aus. Bis auf drei Weinberge, die wegen beginnender Fäulnis in der nächsten Woche abgeerntet werden müssen, haben die Trauben einen hervorragenden Gesundheitszustand.  Die Reife ist mittlerweile sehr weit fortgeschritten und die Aromatik der Trauben ist super. Das Ergebniss der Arbeit eines ganzen Jahres ist zum Greifen nah.

  • Herbstfarben

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    Noch die Landschaft geniesen, bevor uns der Erntestreß ereilt. Die Bäume präsentieren sich in den schönsten Herbstfarben. Wenn der Morgennebel von der Sonne vertrieben ist, kann man sich nicht sattsehen.

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  • Weinernte 2008: Stabile Lage

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    Zwischen den Regenschauern begutachtete ich heute unsere Rieslingtrauben. Der Gesundheitszustand ist sehr gut. Keinerlei Anzeichen von Traubenfäule. Der Reifezustand ist zudem vielversprechend: Die Beeren verfärben sich ins gelbliche und die Aromatik stimmt schon. Die Säure ist zwar noch etwas hoch, aber es dauert ja noch einige Tage bis zum Erntebeginn. Wir sind mit dem bisherigen Reifeverlauf sehr zufrieden.

  • Weinernte 2008: Regenwetter

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    Während draussen unbeständiges Regenwetter herrscht, sind im Weinkeller die letzten Fässer für die Weinernte gereinigt worden.

    Hoffentlich bringt der Regen keine Traubenfäulniss. Gut, dass es dabei kalt ist und die Fäulnisserreger  gehemmt werden.


    Rivanerernte – MyVideo

    Noch ein kleines Video von der Rivanerernte bei herrlichem Wetter.  Bitte den schwarzen Punkt im Film beachten. Irgendein Teil hat sich während der harten Einsätze für diesen Blog in der Kamera gelöst und legt sich ab und zu vor den Sensor.

  • Weinernte 2008: Bilderbuchwetter

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    Bilderbuchwetter: Sonnenschein, Morgennebel und die herbstliche Verfärbung der Blätter lassen die Landschaft in einem anderen Licht erscheinen.

    Für unseren Riesling könnte das Wetter nicht besser sein. Mit jedem Sonnentag ein Quentchen Qualität mehr in den Trauben.

  • Weinernte 2008: Der Anfang ist gemacht

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    Die Erntemannschaft funktioniert und die Weinpresse ebenfalls. Heute wurde der Anfang gemacht, oder besser gesagt, geübt, ob noch alles klappt. Der Rivaner wurde im besten Gesundheitszustand geerntet. Für unseren Schoppenwein in einem idealen Zustand.

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    Bei strahlendem Sonnenschein, sehr gesunden und reifen Trauben kam Freude auf. Aber leider ist morgen vorerst wieder Schluß. Dann ist der Rivaner abgeerntet und wir warten auf die Rieslinglese, die evtl. in der zweiten Oktoberwoche beginnt.

  • Weinernte 2008: Die Stimmung steigt

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    Vorfreude auf die kommende Ernte macht sich breit. Kulturtechnischen Maßnahmen, wie z. B. das Entblättern der Traubenzone kurz nach der Blüte und schwächer wachsende Reben, haben bewirkt, dass die Trauben abgehärtet gegen Fäulniss sind und sich momentan in einem sehr gesunden Zustand befinden.  Das kühle Wetter der vergangenen Tage verhindert zusätzlich Traubenfäule.

    Der Reifezustand des Rieslings ist sehr gut. Als dem nördlichem Klima angepasste Rebsorte, lagert der Riesling, trotz der kühlen Witterung, noch Zucker und Geschmacksstoffe ein. Andere an der Mosel angebaute Rebsorten schwächeln bei den vorherrschenden Temperaturen bereits.

    Sehen, riechen und schmecken ist im Weinberg angesagt. Mit den Sinnesorganen erfassen, wie die Aromaausprägung der Trauben ist. Die kühlen Nächte tragen massgeblich dazu bei, dass der Riesling fruchtige Aromen bildet und in die Beeren einlagert. Für die Analytiker: Das Mostgewicht liegt ca. 5 Grad unter dem von 2007 und ungefähr auf dem Niveau von 2005 und 2006. Aber das ist bei uns Nebensache, unwichtig. Die Optik und der Geschmack ist wichtig. Goldgelbe, leicht ins bräunliche gehende Beerenfarbe, saftig, der Traubenkern braun durchgefärbt und hocharomatisch: Der Traum des Rieslingwinzers und auch dieses Jahr zu erreichen wenn das Wetter mitspielt. Es wird spannend!

  • Malheur

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    Ein kleines Malheur auf der Mosel bei Reil: Ein Güterschiff bekam durch einen technischen Defekt die Kurve nicht und strandete am Ufer. Mit Hilfe zweier Schubboote konnte der Frachter nach einigen Stunden freigeschleppt werden. Die Schaulustigen hatten sicherlich ihren Spaß dabei.

  • Jubelperser

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    Am vergangenen Freitag wurde in Trier die neu Moselweinkönigign gewählt.  Da Theresa Arns, unsere letzjährige Ortsweinkönigin, sich auch für dieses Amt beworben hatte, starteten wir mit einer größeren Unterstützungsmanschaft nach Trier, um als „Jubelperser“ oder als „die Claque“ für die nötige Stimmung zu sorgen.

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    Leider ließ die Jury sich nicht von uns beeindrucken und Sonja Christ aus Oberfell wurde als Weinkönigin gewählt. Theresa wird Sie jedoch als Moselweinprinzessin unterstützen und sicherlich viel Spaß als Repräsentantin des Moselweines haben.