Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Dieter sei Dank

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    In unserem neuen Weinberg, den wir auf moderne Weinbergsbewirtschaftung umstellen, wurden heute die zu langen Holzpfähle abgesägt. Da es mir an einer Kettensäge und der dazugehörigen Ausrüstung fehlt, übernahm Freund Dieter diese Aufgabe. Binnen kürzester Zeit waren die Pfähle eingekürzt und einem Lagerfeuer mit den abgesägten Resten steht nun nichts mehr im Weg.

  • Jungweinprobe

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    Gestern fand wieder die alljährliche Jungweinprobe der Moselökowinzer statt.
    Alle Achtung! Was da auf den Tisch kam war ausgezeichnet. Alles überdurchschnittliche Rieslinge, duftstark und sehr aromatisch. Nicht nur bei mir, sondern auch bei den Kollegen war die Weinernte 2007 eine Punktlandung gewesen. Unser Berater der Agrarverwaltung, Achim Rosch, der die Probe moderierte, war sehr zufrieden mit den Qualitäten.

  • Müde arbeiten oder Bodybuilding?

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    Im Burger Hahnenschrittchen haben wir einen neuen Weinberg bekommen. Vor dreissig Jahren noch als traditionellen Mosel-Einzelpfahlerziehung gepflanzt, wurde der Weinberg in der letzten Woche auf eine moderne Erziehungsart umgestellt. Aus qualitativen Gründen und um rationell mit Maschinen in diesem Steilhang zu arbeiten, mußte jede zweite Rebzeile entfernt werden. Zusätzlich wurde ein Drahtrahmen erstellt, in den die grünen Rebtriebe eingeschlauft werden und Maschinen zu Laubpflege eingesetzt werden können. Als Voraussetzung dafür wurden Stahlstickel mit der Pfahlramme eingeschlagen.

    Eine richtige Knochenarbeit. In flachen Weinberge mechanisierbar, im Steilhang Handarbeit.
    Wenig genutzte Muskeln spürte man am ersten Tag, der Schlaf in der folgenden Nacht war tief und fest, der Muskelkater blieb gottseidank aus, am zweiten Tag fiel die Arbeit schon leichter und man spürte die entsprechenden Muskeln wachsen und dann waren alle Stahlstickel gottseidank im Boden drin. Nur der letzte Stickel machte Probleme. Nein, nicht der Stickel: Im Untergrund war ein Stein im Weg, der mühsam ausgebuddelt werden mußte um den Weg frei zu machen.

  • Wintereinbruch

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    Der Winter ist zurück. Dichtes Schneetreiben hat die Landschaft verzaubert. Dick liegt der Schnee auf unserem Olivenbäumchen und biegt die Triebe nach unten.

  • Katakomben

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    Als Abendprogramm, nach der gestrigen Mitgliederversammlung unsere Ökoanbauverbandes ECOVIN, stand die Besichtigung des Historischen Kellerlabyrinthes in Oppenheim auf der Tagesordnung. Neben den Gebeinhaus der Katharinenkirche und dem Deutschen Weinbaumuseum, die Sehenswürdigkeit in diesem weinseligen Städtchen am Rhein.

    Über Generationen wurden wild in den Untergrund Keller und Gänge gegraben. Zum Teil sind diese mehrstöckig. Es sollen ca. 25 000 m2 Kellerflächen unter der Altstadt vorhanden sein. Neben einigen besuchbaren Privatkellern hatten wir gestern eine Führung durch die der Stadt gehörenden Katakomben, die saniert und begehbar sind.

    Es muss, wenn man Oppenheim besucht!

  • Kunst im Weinberg: Teil 4, Umbettung

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    Wegen der anstehenden Wiederbepflanzung der Weinbergsparzelle drohte dem Rauchverbot, über das ich hier berichtete, ein vorzeitiges Aus.

    Gestern fand die „Umbettung des Rauchverbots“ unter reger Teilnahme des Lauftreffs Reil statt. Mit vereinten Kräften wurde das Kunstwerk abgebaut und unweit in einer anderen Parzelle wieder aufgebaut.

  • „Arme-Leute-Essen“

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    Eigentlich ein „Arme-Leute-Essen“ aber heutzutage eine willkommene Abwechslung: Der traditionelle „Deppekooche“ auch Döppekooche genannt Für die nur Hochdeutsch sprechenden: Topfkuchen!

    Hauptbestandteil sind Kartoffeln, verfeinert mit Speck und Zwiebeln. Das beste daran ist die Kruste, die sich im Backofen bildet und der Apfelmus, der dazu gereicht wird. Schmeckt, macht satt und wärmt bei den tiefen Aussentemperaturen der letzten Tage von innen.

  • Hochwässerchen

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    Der Regen der letzten Tage hat die Mosel etwas über die Ufer treten lassen. Das gegenüber Reil liegende Naturschutzgebiet bekommt nasse Füße.

  • Frühlingsboten und Spätwinterwetter

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    Während die ersten Weinbergspfirsiche seit Tagen am blühen sind, gab es die Tage immer wieder Regen- und Schneeschauer.

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    So richtig ungemütliches Spätwinterwetter. Damit dürfte der Rebaustrieb etwas verzögert werden und wir können ohne Hetze unsere Frühjahrsarbeiten im Weinberg beenden.

  • Ein neuer Zyklus…

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    Ein neuer Zyklus beginnt. Die Reben werden nach der Winterpause aktiv und fangen an zu bluten. Die Rebwurzeln drücken Wasser und Nährstoffe in die Leitbahnen, welches an der Schnittstelle austropft bis die Leitbahnen verstopft sind.