Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Weinernte 2012: Freud und Leid

    Gestern und heute Freude bei uns, als wir beim reinigen der Holzfässer aus der Kellertüre schauten. Soll auch morgen noch andauern, wenn die Wetterfrösche recht haben. Nach den sehr trockenen letzten Wochen gab es endlich Regen. Die Weinreben sehen durch den Wassermangel schon teilweise gestresst aus und daher Freude bei uns, da die Trauben in ihrer Reifeentwicklung nun nicht mehr durch Wassermangel behindert werden können.

    Heute dann das Leid. Der Azubi, mit der Aussenreinigung der Holzfasser beschäftigt, meldete ein Problem. Der Faßboden eines der alten Holzfässer war gerissen. Reparatur mangels Alter und Handwerkern nicht möglich und rentabel. Wieder eins weniger im Faßkeller, dafür einige Tage in der Wohnung warm.

    Neukauf ist dieses Jahr nicht geplant, da die Weinernte etwas geringer ausfällt. Diese Ersatzinvestition wird erst nächstes Jahr getätigt.

  • Mein Freund das Pferd

    „Wer eine minderjährige Tochter hat und es sich gründlich mir ihr verderben will, hat eine ziemlich einfache und absolut sichere Möglichkeit: Einfach mal leckeres Pferdefleisch auf den Esstisch stellen. Doch auch viele…“

    Endlich hat er einen Blog. Ich hatte schon  lange darauf gewartet. Rainer Balcerowiak ein linker Journalist, der sich ausgiebig mit Genussthemen befasst, hat endlich mit dem bloggen angefangen. Unter dem Motto „Genuss ist Notwehr“ ist sein Blog online gegangen. Interessante Betrachtungen über die Dinge rund um den Genuss. Erfrischend, frech und provokativ, so ganz anders als andere Schreiberlinge.

    Ich mag seine Texte. Vor längerer Zeit berichtete ich schon einmal über sein Buch „das demokratische Weinbuch“ und freue mich schon darauf, Anfang Oktober sein Neues Werk „der kulinarische Notfallkoffer“ druckfrisch zu erhalten und anschließend darüber zu berichten.

  • Newsletter No. 7: Ein kurzer Jahresrückblick, des Winzers Nebenaktivitäten, Randgeschehen und ein Prognöschen

     

    Endlich bin ich fast da wo ich jedes Jahr hinmöchte: Die Früchte der jährlichen Arbeit zu ernten. Das bisher schwierigste Jahr, seitdem ich ökogischen Weinbau betreibe, liegt hinter mir. In den vergangenen 30 Jahre Bioanbau hatte ich noch nie so viel Angst um die Ernte gehabt. Ein extrem nasser Mai und Juni förderten massiv die Pilzkranheiten, führten zu einer nicht optimalen Befruchtung der Rebblüten und erschwerten die Bewirtschaftung unserer Steillagen.

    Die heißen Temperaturen im August bremsten dann jedoch unsere pilzlichen Feinde aus. Trockenes,  heißes Wetter! Optimal. Da die Rebblätter nur die trüben, kühleren Tage vorher gewöhnt waren, setzte die ungefiltert auf die Pflanzen auftreffende UV Strahlung der Sonne diesen etwas zu. Auf der Sonnenseite der Reben durch UV Strahlen aufgehellte, geschädigte Blätter, auf der Schattenseite normale Blattfarbe. So ähnlich wie beim Menschen. Ist er nicht abgehärtet, bzw. daran gewöhnt, wird er rot, im anderen Fall braun. Ich denke, dass die Assimilationsleistung (Zucker- und Geschmacksbildung für die Beeren) nicht oder nur minimal gelitten hat.

    Der Winzer hat noch viele Nebenaktivitäten neben dem Winzern. Z.B. war ich letzte Woche als Jubelperser, bzw. „die Claque“  unterwegs. Alle Jahre bin ich dabei, wenn eine junge Frau aus Reil sich für das Amt der Moselweinkönigin bewirbt. Eine bunte Mischung von Reiler Bürgern mit der amtierenden Dorfweinkönigin und ihren Prinzessinnen hatte sich nach Trier auf den Weg gemacht.

    Die ältere Schwester unserer jetzigen Dorfweinkönigin wurde unterstützt. Corinna Dauns machte Ihre Sache auf der Bühne sehr gut. Spontan und natürlich! Aber leider knapp, ganz knapp – wie mir ein Jurymitglied verriet –  wurde sie nicht zur Königin oder Prinzessin gekürt. Vielleicht im nächsten Jahr, oder  es wird die kleine Schwester, die jetzt als Dorfweinkönigin übt und Weinbau studiert.

    Samstag, drittes Septemberwochenende, die seit Jahren regelmäßig veranstaltete Wanderweinprobe unter dem Motto „2011 Wandert“. Durch die Reiler Weinberge wandern und unterwegs von verschiedenen Winzern 2011er Weine probieren, die dann vom Winzer auch vorgestellt werden.  Mittlerweile ist dieses Event sehr bekannt und beliebt. Wir kommen so langsam an unsere Grenzen. Es  freut uns natürlich, dass diese Aktivität von weininteressierten Touristen so gut angenommen wird. Nächstes Jahr werden wir wohl mit Mikrofon und Lautsprecher durch die Weinberge ziehen, damit die „Menschenmassen“ die Anprache des Winzers auch gut verstehen können.

    Mit zum Erfolg dieser Veranstaltung hat unser Weinbergsessen beigetragen, das zwischendurch in den Weinbergen gereicht wird.

    Immer wieder gibt es irgendwelche Studien, die besagen, das ökologisch erzeugte Lebensmittel nicht gesünder für den Menschen, genauso unökologisch erzeugt sind wie konventionelle Produkte und natürlich auch Pestizidrückstände enthaltne. So auch diese aktuelle Studie. Es werden aber immer nur Teilaspekte betrachtet. Auch ist die Frage, wer diese Studien in Auftrag gegeben hat und welche Ergebnisse gewünscht sind. Ein kleines Beispiel. Als ich vor Jahren mit dem ökologischen Weinbau anfing, ging es einfach nur um Ökologie und Nachhaltigkeit im Weinberg. Rückstandsdiskussionen gab es einfach nicht. Wer keine Pestizide verwendet, hat auch keine Rückstände. Eigentlich logisch! Mittlerweile wird ökologischer Landbau vom Verbraucher mit Rückstandsfreiheit gleichgesetzt, geht aber nicht. Wir haben eine allgemeine Umweltbelastung mit Pestiziden, Autoabgasen usw. und wir sind auch davon betroffen, wenngleich auch um einiges weniger. Aber unser Produkt Wein hat gegenüber anderen Lebensmitteln einen entscheidenden Vorteil! Durch die Trennung von Saft und Pressrückstand haben wir schon eine gewaltige Abreicherung evtl. vorhandener Schadstoffe. Während der Gärung bindet die Hefe weitere Pestizidrückstände und Schwermetalle, so das nach Gärende, falls überhaupt, nur noch minimalste Spuren an Rückständen vorhanden sein können. Das größte Gift im Wein ist und bleibt der Alkohol. Da lasse ich überhaupt nicht mit mir diskutieren.

    Ökologischer Landbau/Weinbau ist mehr! Lesen sie dazu diese Kolumne der Frankfurter Rundschau, die auch andere ökologische Aspekte aufgreift:

    „Wir ruinieren mit unserem Gefresse von Schrottnahrung die Gesundheit und Zukunft Minderprivilegierter.“

    Eine Ernteprognose abzugeben ist schwierig. Da mache ich lieber ein Prognöschen, ein kleines.

    Eine riesengroße Menge wird es nicht! Die verzettelte Blüte mit nicht optimaler Befruchtung der Beeren, in einigen Weinbergen Pilzbefall vom falschen Mehltau (Peronospora) und durch die Dauerfeuchte im Juni/Juli weggefaulte Trauben haben die Erntemenge nach unten korrigiert. Wie weit, weiß ich nicht. Ich bin sehr schlecht im Erntemengen schätzen.

    Die qualitativen Erwartungen sind gut bis sehr gut. Trockenes, kühles  Wetter ist in den nächsten Tagen gemeldet. So können unsere Trauben recht lange gesund bleiben und reifen. Tagsüber warm, so um die zwanzig Grad, nachts deutliche Temperaturrückgänge. Ideal für den Riesling. Die Aromausprägung dürfte durch diesen Tag/Nacht Temperaturunterschied sehr gut werden.

    Über erste Gedanken zum Erntebeginn habe ich letzte Woche geschrieben. Hört sich etwas einfach an, ist es aber nicht! Da steckt viel mehr dahinter. Winzerkollege Armin Kobler aus Südtirol hat in den letzten Tagen seine Gedanken zum Erntebeginn in seinem Blog beschrieben. Pragmatische Ausführungen, die Zusammenfassung wie folgt:

    „Der Rede kurzer Sinn: wir haben gestern mit der Lese begonnen, und zwar mit dem Grauen Burgunder Klausner. Und es sieht nicht schlecht aus.“

    Ich kann Ihnen diesen Artikel wärmstens empfehlen, ist fast das gleiche was mir durch den Kopf geht. Unser Lesetipp:

    Blindlandung — Atterraggio alla cieca

    Danke Armin, ich hätte es nicht besser beschreiben können.

     

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    ……

  • Weinernte 2012: Die ersten Vorbereitungen

    Während die Winzerkollegen in den südlicheren Weinbauregionen schon am ernten sind, wird es so langsam  Zeit, sich tiefere Gedanken über die kommende Weinernte zu machen und mit den Vorbereitungen im Weinkeller zu beginnen.

    Gedanken habe ich mir schon gemacht. Zwar noch nicht so viele, aber der Erntebeginn beim Rivaner wird voraussichtlich Ende September sein, beim Riesling so um den 15. Oktober. Natürlich sehr variabel, je nach Witterung. Bis jetzt sieht es noch gut aus. Kühleres Wetter, optimal für die Aromaausprägung des Riesling und kein Regen in Sicht, der frühzeitige Fäulniss verursachen könnte. Nächste Woche werde ich meine Weinberge einmal genauer inspizieren.

    Im Weinkeller haben wir mit den ersten Vorbereitungen für den Herbst begonnen. Bodenreinigung und Wandreinigung, Behälter (Holzfass, Stahltank) Aussen-, dann Innenreinigung. In dieser Reihenfolge! Zwischendurch Kleinteile, Armaturen usw. säubern, Maschinen säubern und überprüfen. Aber so weit sind wir noch nicht. Die Kellerfußböden und die Edelstahltanks sind mittlerweile sauber. Man kann nun vom Boden essen. Zwar ist der Wein ein relativ unproblematisches Lebensmittel, dass nicht so vom Verderb bedroht ist wie z.B. Milch oder Fleisch, jedoch können Hygienemängel die geschmackliche Qualität sehr negativ beeinflussen. Die Grundreinigung erfolgt mit Natronlauge, die den Schmutz aufweicht, dazu kommt noch Wasserstoffperoxid, den Hausfrauen als Aktivsauerstoff bekannt. Wasserstoffperoxid desinfiziert und bleicht. Beim Frisör zum blondieren verwendet. Harmlos und umweltverträglich.

    In früheren Jahren wurden – im ökologischen Weinbau schon immer verboten – chlorhaltige Reiniger verwendet, die mittlerweile verpönt sind, da durch den Einsatz andere Chlorverbindungen entstehen, die in den Wein diffundieren können und ihn geruchlich beeinträchtigen. 2,4,6-Trichloranisol ist eine dieser Verbindungen. Besser bekannt als Korkgeschmack. Diese Verbindungen können dazu führen, das sogar mit Schrauber verschlossene Weine einen sogenannten Korkton haben. Weitergehende Information, unter anderem zu dieser Reinigerproblematik, finden Sie hier beim Spiegel und in einem älteren Artikel von mir auf diesem Blog.

    Die Holzfässer werden in einer Woche für die Ernte vorbereitet. Dort wird zur Innenreinigung anstatt Natronlauge Heißdampf verwendet. Ich berichtete hier darüber. Das dazu gehörende Bild ist leider irgendwo im Nirwana des Internets verschwunden, leider auch viele weitere Bilder aus dem Jahr 2007.

  • Urkunden und kleine Häppchen

    Fast wie jedes Jahr – wird aber nicht langweilig – war heute die Siegerehrung für die deutschen Teilnehmer der 20. internationalen Bergweinverkostung. Ich berichtete hier schon einmal darüber.

    Arno Simonis, der die deutschen Steillagenweinbaugebiete bei CERVIM, dem Forschungs- und Studienzentrum zur Wertschätzung des Weinbaus in den Bergregionen (Centro di Ricerca, Studi, Salvaguardia, Coordinamento e Valorizzazione per la Viticoltura Montana), vertritt, hatte wieder zu einer netten Prämierungfeier eingeladen. Immer an anderen Orten, andere Rahmenprogramme, die Häppchen wie immer lecker und mein Grund der Teilnahme war mal wieder eine Urkunde. Logisch, denn sonst wäre ich heute nicht dabei gewesen. Wie im letzten Jahr in Gold! Bin stolz darauf und das gibt für die kommende Weinernte die Motivation, das Gleiche bei der 21. Bergweinverkostung erreichen zu wollen.

  • Bürgerpflicht

    Eine der letzten Arbeiten in der diesjährigen Vegetationsperiode: Wege und Mauern säubern. Als Grundstücksbesitzer hat man die Bürgerflicht, das Gemeinschaftseigentum sauber und intakt zu halten. Wird nicht von allen Kollegen als Pflicht gesehen, eher als Belastung, die die Gemeinden  anmahnen müssen.

    Die Mauerkrone ist von Geröll freizuhalten damit es nicht zu Abstürzen kommt. Am Mauerfuß ist die Wasserführung von Pflanzen und Geröll zu befreien. Wichtig ist es, die Pflanzen zu entfernen, da sie Mauern und Wege auf die Dauer massiv schädigen können.  Dauert nicht lange, da wir seit Jahren darauf eingestellt sind und entsprechendes Werkzeug haben. Für die Feinarbeit Besen und Schippe, fürs grobe ein kräftiges Planierschild an der Raupe, das den gröbsten Dreck zusammenschiebt  und die Pflanzen mit Wurzeln aus den Fugen reisst.

  • Nachdem

    Nachdem ich gut erholt aus dem Urlaub zurück gekommen bin, in dem ich erstklassige Fischabteilungen in den Supermärkten gesehen habe,

    den Fisch dann selbst gekauft und zubereitet, dazu natürlich gut gekühlten Moselriesling getrunken hatte,

    bin ich diese Woche wieder voll im Einsatz. Das Los der Selbstständigen! Immer selbst und ständig im Einsatz. Die Arbeit musste erledigt werden,  die sich in der Urlaubswoche angesammelt hatte.

    Heute morgen kam dann die Ökokontrolle. Seit dem es die EU Bioverordnung gibt, unterliegen biologisch arbeitende Betriebe einer zwangsweisen jährlichen Kontrolle. Zuerst wurde mit der Kontrolleurin eine Menge Papierkram gewälzt. Die Dokumentation der Arbeiten im Weinberg, Lieferantenlisten, Kundenlisten, Finanzbuchhaltung, Kellerbuchführung, Flaschen im Keller zählen usw. um nur einige Kontrollpunkte zu nennen. Dazu noch Überprüfung der Betriebsmittel und zum Schluß natürlich noch einige Weinberge besichtigen.

    Kurz nach Beginn der Kontrolle dann die Überraschung! Die Kontrolle wurde kontrolliert*! So saß ich dann einer zweiten Kontrolleurin am Tisch gegenüber und wurde natürlich von dieser auch noch kritisch beäugt und befragt. Aber alles wie immer, keine, noch nicht einmal kleinste Mängel wurden in meiner ökologischen Bewirtschaftung und Dokumentation gefunden bzw. bemängelt. Bin halt ein Unschuldslamm! Bis auf das ich die Rechnung für die Kontrolle selbst bezahlen muss, war es sehr angenehm mit den beiden Damen und es floß zusätzlich noch viel Information. Nun habe ich wieder ein Jahr Ruhe, falls nicht noch eine unangekündigte Zwischenkontrolle kommt.  Hoffentlich nicht!

    *Die Ökokontrolle wird von privaten Kontrollinstituten durchgeführt, die vom Staat zertifiziert sind. Diese wiederum werden dann in Rheinland-Pfalz von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) in Trier überprüft.

     

  • Propeller

    Powerblade nennt das der Hersteller. Für mich ein innovatives Mähmesser für den Freischneider. In früheren Jahren habe ich mit dem Freischneider die ganze Rebfläche gemäht. Jetzt dient der Freischneider nur noch zum Mähen der Böschungen an den Vorgewenden der Weinberge. Das dort stehende verfilzte Gras und Gestrüpp kann nicht mit dem Nylonfaden, sondern nur mit einem Dickichtmesser gemäht werden. Leider sehr aufwendig, da das Messer nur 25 cm im Durchmesser hatte. Aber jetzt gibt es ja den Propeller. Satte 40 cm im Durchmesser, durch die Propellerform auf einem Luftkissen sanft über dem Boden schwebend und, ganz wichtig, es werden viel weniger Pflanzenteile oder Steine durch die Gegend geschleudert.

    Da das Abmähen der Böschungen eine der letzten Arbeiten im Weinberg vor der Ernte ist, diese noch in etwas fernerer Zukunft liegt, wird der Winzer mal einige Tage weg sein. Gekühlten Wein wird es dann auch geben, der Strand jedoch mit feinem Sand bedeckt sein und die Aussicht etliche Kilometer weiter. Also fast genau so, wie an der Mosel letzten Sonntag. Aber nur fast so…

  • In trockenen Tüchern?

    In trockenen Tüchern? Noch nicht ganz, aber fast! Ich berichtete unter anderem hier über den extrem nassen Sommer und über die dadurch bedingten Widerwärtigkeiten hier und hier. Mittlerweile sind wir der Ernte um einiges näher gerückt und die Ernte fast in trockenen Tüchern. Die Trauben sind nicht mehr anfällig gegen die vor Wochen allgegenwärtigen Pilzkrankheiten. Die jetzt herrschenden hochsommerlichen Temperaturen von über 30 Grad dämmen z.B. den Infektionsdruck des falschen Mehltaues stark ein. Etliche nachwachsende junge Rebblätter sind zwar teilweise von diesem Pilz befallen, werden aber weiterhin Assimilate, also Zucker und Geschmack, für die Rieslingbeeren bilden können. Nur noch Hagel oder Traubenfäule wie in den letzten Jahren kann die Erntemenge verringern.

    Nun könnte man schon an eine Ernteschätzung wagen, aber da bin ich ganz schlecht und ich möchte den Tag nicht vor dem Abend loben. Da halte ich es lieber so wie Dirk Würtz, der die Erntemenge so einschätzt: „Mehr als 2010, weniger als 2011 – oder vereinfacht ausgedrückt – der Keller wird wohl nicht ganz voll.“ Zwei in der Erntemenge total gegensätzliche Jahre und in dieser Spanne werden wir sicherlich liegen. Ich hoffe in Richtung des 2011er, der doch eine sehr gute Quantität brachte. Weniger glücklich wäre ich natürlich bei Annäherung an den 2010er.

  • Feste feiern!

    Hoch her geht es an diesem Wochenende in Reil. Das alljährliche Weinfest! Die Weinmajestäten eröffneten am Freitag nach ihrer Krönung das Weinfest. Dieses Mal war es aber anders als sonst.

    Unsere Tochter Sophie – rechts im Bild –  durfte neben der Weinkönigin Verena als Weinprinzessin zusammen mit Caroline den Reiler  Wein präsentieren.

    Die Weinprinzessinnenmutter ist mächtig stolz auf unsere Tochter,

    der Prinzessinnenvater bastelte noch ein Sonderetikett für den auf dem Weinfest ausgeschenkten Prinzessinnenwein. Ich möchte Ihnen diesen nicht vorenthalten und darum ist er auch hier käuflich zu  erwerben.

    Neben Wein präsentieren zeichnen sich Weinköniginnen und Weinprinzessinnen durch ihre Multitaskingfähigkeiten aus. Wer kann denn ausser den Weinhoheiten drei Weingläser gleichzeitig bedienen?

    Die anwesenden Jungwinzer probierten  zu später Stunde noch die Weine der Festweinkarte mit „unserer“ Prinzessin und nun folgt bis zum nächsten Weinfest die reguläre Amtszeit unserer Tochter.