Zwischen Reben, Chaos und Feierabendwein: Der tägliche Wahnsinn im Weinberg

  • Ruhephase

    Der Winter beschert uns eine Atempause. Im Weinberg sind sämtliche Arbeiten zur Ruhe gekommen, im Weinkeller nur noch Kleinigkeiten zu arbeiten.

    Zeit um etwas zu entspannen und sich Ruhe gönnen, z.B. im Stadtpalais Mertes in Bernkastel-Kues. Den Blick auf die perfekt restaurierte Stuckdecke richten und dabei

    in Ruhe frühstücken. Sei es das obige, gesunde Frühstück oder das deftigere Bauernfrühstück, das Cafe K im Stadtpalais hat die richtige Auswahl. Jetzt im Winter ganz entspannt und ruhig, da keinerlei Touristen die Moselstadt bevölkern. Und wie schon oben erwähnt habe: Unbedingt die prächtigen, perfekt restaurierten Stuckdecken anschauen oder das restaurierte Dach, bei dem sich der Dachdecker verwirklichen konnte.

  • durchsoffen

    Nein, nicht besoffen, sondern durchsoffen! Dieses Wort und seine Bedeutung dürften den wenigsten bekannt sein. Hat nichts mit Trunkenheit oder ähnlichen Exzessen zu tun. Es ist schlicht und einfach ein Weinfehler, der sich ganz langsam entwickeln kann. Für den Weintrinker, der später davon eine Flasche trinkt, nicht bemerkbar!

    Es beginnt ganz langsam. Man zieht eine Probe aus dem Fass für eine Analyse oder um den Neuen Jahrgang in Ruhe zu probieren – der Neue 2012er wird übrigens richtig gut – und das Fass ist nun nicht mehr Spundvoll. Das so entstehende Luftpolster würde der unerwünschten Oxidation Vorschub leisten und das feine Aroma schädigen. Deswegen werden regelmäßig die Fässer beigefüllt bis sie spundvoll sind. Mindestens mit einem gleichwertigem Wein oder einem qualitativ höherwertigem. Dabei kann es mitunter zu diesem Weinfehler kommen.

    „Durchsoffen: Diesen Fehler kann ein großer Wein (Spitzenwein) z.B. aufweisen, wenn er wegen seiner besonderen Qualität zu oft verkostet wird und das Gebinde immer wieder mit einem geringeren Wein aufgefüllt wird…. „

    Ernst Klenk, Weinbeurteilung, Ulmer Verlag 1950

    Eigentlich logisch. Der Winzer und seine Freunde probieren natürlich sehr gerne den besten Wein im Keller und da nichts gleichwertiges oder besseres zum Beifüllen des Fasses da ist, sinkt ganz langsam die Weinqualität durch das beifüllen mit einem geringeren Wein. Heute nicht mehr das große Problem. Es gibt mittlerweile sogenannte Immervolltanks, in denen ich in der Regel die besten Weine vinifiziere. Es sind runde, nach oben offene Tanks. Nach der Befüllung wird ein sogenannter Schwimmdeckel auf die Weinoberfläche gelegt. Ein Luftschlauch (Fahrradschlauch aus Silikon) der rundum an diesem Deckel befestigt ist, wird aufgepumpt und presst sich an die Behälterwand.  So ist der Tank, egal wie hoch der Wein in diesem steht, immer voll und dieser Weinfehler bei uns unbekannt.

     

  • Reben schneiden

    Der Rebschnitt ist bei uns schon sehr weit fort geschritten. Wenige Tage, die wir wetterbedingt nicht in den Weinberg schneiden gehen konnten.

     In einem ersten Arbeitsschritt wird der Weinstock auf zwei Fruchtruten nebst Ersatzaugen auf dem Rebstamm zurückgeschnitten.

    Dann das arbeitsintensive Ausheben und Abschneiden der nicht benötigten Rebtriebe aus dem Drahtrahmen. Da die Rebe ursprünglich eine Bewohnerin von lichten Auwäldern war, ist sie mit Ranken versehen, um sich an den Bäumen zum Licht hochranken zu können. Zu unserem Leidwesen hält sie sich auch an den Drähten der Spaliere fest und muss zeitaufwändig herausgeschnitten werden. Zum Schluss erfolgt das passgenaues Einkürzen der noch verbliebenen Fruchtruten.

    Rationalisierungsmöglichkeiten für den Steillagenweinbau gibt es fast gar keine. Mehr wie ein maschineller Vorschnitt oberhalb des obersten Drahtes der Erziehungsform ist bisher nicht machbar. Der in Flachlagen zum Ausheben der Reben seit kurzer Zeit eingesetzte „Cane Pruner VITECO“ oder der „Cane Stripper“ wird für uns Steillagenwinzer ein Wunschtraum bleiben. Zu schwer! Da würde die Raupe umkippen!

    So müssen wir beim klassischen Handwerk bleiben. Mit der Hand arbeiten, im Gegensatz zur Industriellen Produktion.

  • Selbstkritik

    „Selbstkritik, dem kritischen Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Standpunkte und Handlungen.“

    so Wikipedia,

    „kritische Betrachtung, Beurteilung des eigenen Denkens und Tuns, die zugleich Erkenntnis und Eingestehen eigener Fehler bedeutet“

    so der Duden.

    Ist es so wie es sein sollte? Haben wir unsere Ziele erreicht oder sind wir betriebsblind und leben in einem Elfenbeinturm?

    Wir üben  schon seit langem Selbstkritik und hinterfragen das, was wir tun. Wir fragen auch Aussenstehende. So sind Sie sicherlich hier in diesem Onlinetagebuch schon auf unser legendäres Steffens-keß Verkosterteam gestoßen, welches aus Weinsachkundigen und -unsachkundigen besteht und uns jedes Jahr bei der Zusammenstellung des Neuen Weinsortimentes hilft.

    Neben der allgemeinen Agrarberatung, die wir in Anspruch nehmen, wird unser Weingut auch einer Betriebswirtschaftlichen Analyse der Weinforschungsanstalt Geisenheim unterzogen. Es ist schon interessant, wenn der Betriebswirtschaftler sagt, das Geld in der Kasse ist und der Winzer staunt, da sein Portemonnaie leer ist. Gibt es aber auch andersrum.

    Vor zwei Jahren hatte ich an dem Projekt Ressourceneffizienz in Weinbau und Kellerwirtschaft des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz  teilgenommen und wurde entsprechend analysiert.

    Am letzten Wochenende wurde in Radolfzell am Bodensee, bei den gemeinsam von NABU und BUND organisierten Naturschutztagen ein Neues Projekt vorgestellt. Dr. Thomas Schäfer stellte den Zuhörern die einzelnen Projektteilnehmer (Weingüter) vor, zu denen wir auch gehören. – Ich hätte ein Bild vom moselseitigen Zugang unseres Weingutes bevorzugt: Gibt mehr her wie der Blick vom Hintereingang. –

    „Biologische Vielfalt im Ökoweinbau“

    „Ralph Dejas (Geschäftsführer, ECOVIN), Dr. Thomas Schaefer (Programmkoordinator Global Nature Fund) und Patrick Trötschler (stellvertretender Geschäftsführer der Bodenseestiftung) stellten das gemeinsame Projekt „Naturschutz und Biodiversitätserhalt als CSR-Aufgabe im Mittelstand“ vor. Hier geht es darum, 15 Pilotbetriebe im Bundesverband Ökologischer Weinbau ECOVIN nach Biodiversitätskriterien unter die Lupe zu nehmen. Ein umfangreicher Check wurde erarbeitet, um alle Facetten hinsichtlich der Biodiversität im Unternehmen zu analysieren. Untersucht wurden alle Bereiche, welche die Beschaffung, Produktion und Distribution im Ökologischen Weinbau tangieren. Ziel des Projektes ist es, Handlungsempfehlungen für die Betriebe zu erstellen, um ihre Bemühungen um den Erhalt und die Verbesserung der Biodiversität noch weiter zu steigern. Aus den konkreten Maßnahmen verspricht man sich, auch hinsichtlich der kontinuierlichen Richtlinienarbeit, Stellschrauben zu identifizieren, um so die ökologische Qualität des ECOVIN Verbands noch weiter zu sichern und zu verbessern.

    Das Projekt läuft noch bis Ende 2013 und wird finanziert vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), dem Europäischen Sozialfonds für Deutschland (EFS) und der Europäischen Union.“

    Pressetext ECOVIN

    Wir hatten schon erste Besuche auf dem Weingut und wurden unter die Lupe genommen. Der erste Zwischenbericht liegt vor und wir können zufrieden sein. Alles im Grünen Bereich!

    Weitere Information und Links finden Sie auf der Seite unseres Ökoverbandes ECOVIN und natürlich herzlichen Dank an alle, die diese Projekte finanzieren und es mir ermöglichen, kostenfrei mein eigenes Tun und Handeln im Weinberg und Weinkeller zu hinterfragen.

  • Weinrallye 58: Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft

     „Dem Winzerblog habe ich viel zu verdanken, unter anderem unzählige Teilnahmen an Veranstaltungen, viele großartige Bekanntschaften, aber auch wahre Freundschaften! Und Freundschaften soll man pflegen, die meisten Weinblogger kennen sich mittlerweile persönlich  und darum möchte ich anregen das wir uns zum Jahresende hin mit dem beschenken was wir alle gemeinsam so lieben – Wein!

    Der Grundgedanke dieser Weinrallye ist ganz einfach, Vorbild ist das Wichteln, nur wir verzichten dabei auf die Anonymität.

    Ich möchte diese Weinrallye so handhaben wie eine Ringverkostung, jeder Teilnehmer bekommt eine Flasche Weine geschenkt und jeder Teilnehmer verschenkt eine Flasche Wein. Mir ist klar das diese Weinrallye somit durch das Porto jedem Teilnehmer zusätzlich Geld kosten wird, aber ich habe irgendwie die Hoffnung das sich trotzdem genügend Leute finden werden die bereit sind für diesen Spass dieses “Extra” in Kauf zu nehmen.“

    So die Vorgabe von Thomas Lippert für die aktuelle Weinrallye. Da musste ich natürlich unbedingt mitmachen, nachdem ich nun einige Male nicht an der Weinrallye teilnehmen konnte.

    Thomas sortierte die Teilnehmer und dann kam schon recht schnell ein Päckchen für mich. Gottseidank vom Zoll unberührt. Ich wusste ja schon was drin war. Peter Züllig aus der Schweiz hatte mir den Wichtelwein geschickt, anschließend hier im Blog gelesen und festgestellt, das ich schon einmal über dieses Weingut geschrieben hatte. Und so schrieb er mir folgende Mail:

    „Gestern ist die Flasche, die Du von mir erhalten wirst, weg, weg aus der Schweiz. … Ich wollte Dir einen Schweizer Weisswein zukommen lassen, damit Du auch siehst, dass Schweizer auch Weissweine machen können. Leider habe ich erst nachträglich Dein Beitrag bei der Weinrallye über Schweizerweine nochmals gelesen und… Ich habe just den gleichen Wein, den Du damals beschrieben hast (anderer Jahrgang) gewählt. Eigentlich schade.
    Trotzdem: Der damalige Beschrieb, respektive Deine Zurückhaltung als Produzent von hervorragenden Weissweinen, kannst Du nun überprüfen, revidieen und berichten. Dies erleichtert wohl die Arbeit.
    Ich bin gespannt!
    Herzlich
    Peter“

    Da war ich natürlich erfreut! Hocherfreut! Man hat ja nicht alle Tage einen Kultwein im Hause. Ausser dem eigenen natürlich. Herzlichen Dank an Peter für diese gute Flasche Wein. Hier berichtet er über seinen Wichtelwein, den er von Thomas Lippert erhalten hat.

    Das ist er, mein Wichtelwein. Ich mußte mich beherrschen, ihn nicht vor Weihnachten zu trinken. So lag das Fläschchen dann untern Weihnachtsbaum und wurde Heiligabend nebst anderen Weinen probiert. Ich berichtete hier darüber.

    Ich wusste so ungefähr, was ich erwarten konnte, da ich schon bei der Weinrallye 53 zum Thema Schweizer Weine vom Weingut Gantenbein eine Flasche Kultwein auf dem Tisch stehen hatte. Ich zitiere kurz:

    „Die beiden wichtigeren Weine sollten sogenannte Kultweine aus Graubünden sein. Mit Respekt öffneten wir sie und erwarteten, ja was erwarteten wir eigentlich? Das  neunte Weltwunder? Nie gekannte Geschmackserlebnisse? Oder was auch immer. Aber die ersten Probeschlucke zeigten mal wieder, das alle Winzer und Kellermeister mit dem gleichen Wasser kochen. Der eine kanns besser, der andere weniger. Respekt muß man nur vor dem Preis haben, den diese Kultweine am Markt erzielen….

    Die zweite Probe ein 2005er Chardonnay von Gantenbein. Da kann ich natürlich mehr mitreden. Ich bin ja selbst Weißweinproduzent und kenne mich da viel besser aus als beim Roten…. „

    Also mit Respektlosigkeit beim Essen geöffnet – interessanterweise gab es wie bei der Schweizer Weine Weinrallye Reiler Goldlayschwein – und probiert. Jetzt bitte nicht mit mir diskutieren, ob ein 2007er Chardonnay aus Graubünden in der Schweiz zum wilden Schwein passt. Wichtig ist: Kein Bier zum Essen!

    Wie erwartet! Fast genau so, wie ich es bei der Weinrallye 53 geschrieben hatte:

    „Ich schmeckte förmlich die hochreifen, top gesunden Trauben. Sauberst vinifiziert! Man könnte neidisch werden, kurz vor perfekt,…“

    Genau so! Wieder kurz vor perfekt. Aber nun das Aber! Auch genau so wie bei der Weinrallye:

    „…wäre da nicht dieses kleine Holzfass.

    Ich mag es halt nicht, das kleine Holzfass, das Eichenholzaromen an den Wein abgibt. Evtl. beim Rotwein ein wenig. Ich will die Traube pur riechen. Es ist ja auch gut so, das wir nicht alle den gleichen Geschmack haben. Hier geht es zu meinem Weinrallyebeitrag über Schweizer Weine.

    Natürlich habe ich auch Wein zum Wichteln verschickt. Mangels kleinem Postkarton habe ich drei Flaschen auf den Weg gebracht. Ich habe ja genügend im Weinkeller. Bastian Foerg vom Blog geschmacksreich hat sich gefreut: 3 Flaschen statt einer – woher der Harald Steffens wohl weiß, dass ich in diesem Jahr so brav war? Hoch erfreut ziehe ich“

    Er hat alle geöffnet und alle für gut befunden. Danke für den positiven Bericht.

    Die Zusammenfassung der Weinrallyebeiträge wird es in einigen Tagen beim Winzerblog geben.

  • In dieser Reihenfolge

    Der Weihnachtsmann kam gestern auch zum bloggenden Winzer und hatte sehr kreative Geschenke dabei. Neben einem Wein, der in den nächsten Tagen hier in den Bildergeschichten aus dem Weingut Steffens-Keß besprochen wird, obiges, nettes Flaschentool. Ein abschließbarer Weinflaschenverschluß, damit die Familienangehörigen oder Freunde nicht heimlich die angebrochene Weinflasche leeren können. In unserem Haushalt selten von Nöten, angebrochene Weinflaschen gibt es bei uns fast nicht.

    Der Knaller, das Geschenk von meiner persönlichen Weinprinzessin: Ein Flaschenständer aus alten Weinfassdauben!

    Sie erinnern sich noch? Genau! Aus den Weinfässern, die ich vor der Weinernte aus dem Keller entfernen musste. Ich berichtete hier und hier davon. Jetzt weiss ich wenigstens, was ich mit dem Rest der Fässer machen werde. Ich werde mal meinen Schreiner fragen… Interessensbekundungen meiner Leser nehme ich schon gerne im Vorfeld entgegen.

    Und genau in dieser Reihenfolge wurde gestern abend getrunken. Von oben nach unten. Mit dabei Wein von meinen bloggenden Kollegen Bernhard Fiedler, Armin Kobler und Thomas Lippert. Dann die dicke Auslese von mir und da die ganzen Weine doch recht kräftig im Alkoholgehalt waren, zum Schluß ein leichtes Möselchen aus der Literpulle.

    Nun ist mein Weinkühlschrank mit den Gastgeschenken und Weintauschpaketen, über den ich vor einigen Monaten berichtete, fast geleert und wartet auf Nachschub.

  • Frohe Weihnachten

    Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest

    Harald Steffens, Marita Keß und die Kinder Felix, Sophie und Alice

  • unterirdisch

    Ich gehe nicht gerne auf Weihnachtsmärkte. Überhaupt nicht! Nippesverkauf, fürchterliche Glühweine, durchdringende Kälte beim Genuß dieser oder waagerechter Regen sind nicht mein Ding.

    Mit einer Ausnahme. Für mich der einzige Weihnachtsmarkt zu dem ich gerne hin gehe. Nun im zweiten Jahr, der unterirdische Weihnachtsmarkt in Trarbach. Ich berichtete hier schon einmal darüber.

    Angenehme Temperaturen in den unterirdischen Weinkellern, in denen der Markt stattfindet. Kein frieren oder naß werden, der Glühwein wird von qualitätsbewussten Winzerkollegen gemacht, der Rieslingwein ist auch sehr gut und das Angebot an Marktwaren auf einem hochwertigen Niveau.

    Für den, der sich diesen nicht alltäglichen Weihnachtsmarkt anschauen möchte: Bis zum 06. Januar hat man noch die Gelegenheit dazu.

  • Kältewelle

     

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    Die erste Kältewelle haben wir hinter uns. Am letzten Wochenende reichlich Schnee, der jedoch bald wieder abtaute. Danach Nachttemperaturen bis zu minus 10 grad. Tagsüber immer die Nullgradgrenze überschreitend. Dazu noch etwas Sonne.

    Statt Schnee in den Weinbergen nun bizarre Eismuster an den Begrünungspflanzen, die zu Mittag hin wegtauten.

    Knackige, trockene Kälte, bei der der Rebschnitt viel Spaß macht. Die richtige, warme Kleidung vorausgesetzt. Ab morgen ist dann Schluß mit Lustig. Keine wärmende Sonne bei kalten Temperaturen, sondern trübes Regenwetter, bei der das Arbeiten im Weinberg weniger Spaß macht und die gefühlte Kälte größer ist als in den letzten Tagen.

  • Alles passend

    Gestern war alles passend für die Bio-Glühwei(h)n-Nacht. Schnee bei knackigen 6 Grad minus, nur wenige wärmten sich im Hof am Feuerkorb,

    im Verkaufslager Gedränge und den zur Kälte passenden Rieslinglühwein. Für die jüngeren Besucher gabs Kinderpunsch und als Kaltgetränk Rieslingwein. Dazu noch ein Kürbissüppchen.

    Die Besucher und wir sehr waren sehr zufrieden mit dieser Bio-Glühwei(h)n-Nacht. Da der Rieslingwein und der Rieslingglühwein gegen eine Spende ausgeschenkt wurde, wird sich die Villa Kunterbunt in Trier über die beiden gut gefüllten Spendendosen freuen.

    Weil es so gut war und schon Nachfragen nach dem Rezept des Süppchens kamen, nun für alle das Rezept:

    80 gr Zwiebeln
    1 Knoblauchzehe
    1 Chillischote gesäubert
    in Öl anschwitzen
    600 gr Kürbis kleingeschnitten dazu und ebenfalls kurz anschwitzen
    800 ml Gemüsebrühe dazu und 20 min köcheln
    pürieren
    100ml Sahne, 10 gr Zitronengras, etwas Ingwer und 1 EL frischer Koriander dazu und 5 min köcheln
    Zitronengras entfernen und nochmals purieren

    Das Rieslingglühweinrezept gibt es hier.